30.01.17

Exzellenzpreis für Clarissa Sonnenschein

Kategorie: Wirtschaft, News, Auszeichnungen/Preise

Absolventin der Hochschule Mainz ausgezeichnet

Didier Guénin, Präsident des Clubs des Affaires Saar Lorraine, Clarissa Sonnenschein und Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH (Foto: Jacek Ruta /DFH)

Clarissa Sonnenschein, Absolventin der Hochschule Mainz, gehört zu den diesjährigen Preisträgern des Exzellenzpreises der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). „Die Preise sollen Absolventen von DFH-geförderten integrierten Studiengängen auszeichnen, die ihre fachliche und interkulturelle Exzellenz durch hervorragende Studienabschlüsse oder durch besondere Verdienste unter Beweis gestellt haben“, so lautet die Zielsetzung der DFH. Die Exzellenzpreise, die mit je 1.500 Euro dotiert sind, werden von verschieden Förderer gesponsert. Die Mainzer Absolventin schloss ihr deutsch-französisches Studium mit einer 1,4 ab und wurde mit dem Preis belohnt.

Die Verleihung fand in der französischen Botschaft in Berlin statt. Der Botschafter Philippe Etienne und die DFH-Präsidentin Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle zeichneten die Preisträger aus. „Wir hatten einen sehr schönen und geselligen Abend mit vielen interessanten Gesprächen beim anschließenden "Cocktail dînatoire", berichtet die Preisträgerin. Dabei feierte sie auch ein Wiedersehen mit ihren ehemaligen Professoren, Patrick Barthel und Jacques Renrad. „Darüber habe ich mich sehr gefreut“, so Clarissa Sonnenschein. Besonders bei ihrem Förderer, dem Club des Affaires Sarre-Lorraine und seinem Präsidenten, Didier Guénin, möchte sich die Absolventen für den Preis ganz herzlich bedanken.

Die Preisträger, ihre jeweiligen Förderer sowie Jean-Claude Tribolet, Gesandter der Französischen Botschaft und die Präsidentin der DFH, Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle. (Foto:Jacek Ruta /DFH)

Clarissa Sonnenschein absolvierte den Master Management Franco-Allemand (MFA) am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz. Sie gehörte zum ersten Jahrgang dieses Studiengangs, der in Kooperation mit der Université de Lorraine in Metz angeboten wird. Ihren Bachelor absolvierte die 27-Jährige an der Uni Mainz. „Französisch und Wirtschaftswissenschaften“, so die Preisträgerin. Mit dem MFA-Master, der zwei Semester in Metz und zwei Semester in Mainz stattfindet, vertiefte die gebürtige Hessin sowohl ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kompetenzen als auch ihr Französisch. Die Vorlesungen in Metz sind natürlich auf Französisch. Darüber hinaus hat sie zur Verbesserung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein mehrmonatiges Praktikum in Frankreich absolviert.

Der Schritt von Studentin zur Arbeitnehmerin klappte auch gleich nach dem Abschluss. „Ich bin Managerin für Public Relations in einem Tochterunternehmen von Südzucker“, erzählt sie. Die Tätigkeit ist sehr vielseitig und beinhaltet unter anderem die Vermarktung der Produkte auf dem französischen Markt.
 
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist eine binationale Einrichtung und wurde 1997 anlässlich des deutsch-französischen Gipfels von Weimar gegründet. Ihre Aufgabe besteht hauptsächlich darin, deutsch-französische Studiengänge zu initiieren, zu evaluieren und finanziell zu fördern. Diese decken die verschiedensten Fachrichtungen ab: von Ingenieurwissenschaften, Geistes-und Sozialwissenschaften über Naturwissenschaften, Rechts-
und Wirtschaftswissenschaften bis hin zur Lehrerbildung. Die Programme werden von einem Netzwerk aus über 185 Universitäten, Fachhochschulen und Grandes Écoles in mehr als 100 deutschen und französischen Städten angeboten. Derzeit nutzen über 6.500 Studierende und rund 500 Doktoranden die von der DFH geförderten Kooperationen. Es gibt weltweit kein vergleichbares binationales Projekt.
 
www.dfh-ufa.org