Labor: 3D Scanning und Visualisierung

Foto: Katharina Dubno

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Einen entscheidenden Beitrag zur Forschungsprofilbildung der Hochschule Mainz leistet das Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3mainz). Es beschäftigt sich mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie mit Technologie- und Wissenstransfer im Zusammenhang mit raumbezogenen Daten. Die Projekte sind in der Regel interdisziplinär. Ihr Erfolg beruht auf der engen Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und der öffentlichen Verwaltung.

Gemeinsam mit den beiden Instituten des Fachbereichs Gestaltung, dem Institut für Mediengestaltung (img) und dem Institut Designlabor Gutenberg (IDG), werden einige der Forschungsprojekte medial und gestalterisch anspruchsvoll umgesetzt. Im Zentrum der Forschungsarbeiten dieser beiden Institute stehen die Kommunikation von Gestaltung, multidimensionale Visualisierung sowie zeitbasierte Gestaltungslösungen. Die regelmäßige Auszeichnung mit nationalen und internationalen Designpreisen sprechen für die Qualität der Arbeiten.

Ein weiterer erfolgreicher Forschungsbereich hat sich im Fachgebiet Bauingenieurwesen zur Thematik „Verbundwerkstoffe“ entwickelt, repräsentiert durch das Institute of Innovative Structures (iS-mainz), herausgegangen aus dem ehemaligen Institut für Sandwichtechnik, einem der national führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Sandwichbauweise und derzeit zweitstärkstes Forschungsinstitut der Hochschule Mainz. Durch einige neuberufene Professoren hat sich das iS-mainz strategisch neu aufgestellt und bündelt die Kompetenzen Stahlleichtbau, Baudynamik, Betontechnologie Holzbau sowie Werkstoff- und Konstruktionsentwicklung.

Das Institute of Real Estate and Construction Management – Mainz (IREC) ist eine wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Technik der Hochschule Mainz. Ziel des Instituts ist es, Innovationen in Management und Betrieb von Bau- und Immobilienprojekten durch Grundlagenforschung und Entwicklungsaufgaben der Industrie voranzubringen. Im Vordergrund stehen hierbei die Verknüpfung von angewandter Forschung, Baupraxis und Immobilienwirtschaft, der Wissensaustausch zwischen Forschung, Lehre und Praxis sowie die praxisbezogene Nachwuchsförderung.

Arbeitsschwerpunkte des Architekturinstituts (ai-mainz) sind die Architektur-, Städtebau- und Konstruktionsgeschichte im Zusammenklang von Bauforschung und Denkmalpflege. Hinzu kommt der Entwurf im Bestand. Bei den Projekten werden insbesondere auch die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien auf die digitale Erfassung von Stadtstrukturen und Bauwerken sowie die digitale Analyse, Darstellung, Dokumentation und Vermittlung des Raumes erforscht. 

In der Fachrichtung Innenarchitektur haben sich mit der Einrichtung eines der modernsten digitalen Lichtlabore im Juli 2009 sowie mit der Etablierung des Forschungsgebietes „Material als Designimpuls“ neue Kompetenzbereiche in der Materialforschung entwickelt. Neu aufgebaut wurde das Forschungsgebiet „Individuelle Raumgestaltung", welches im Forschungsprofilbereich „Digitale Planung und Fertigung“ integriert ist. 

Im Fachbereich Wirtschaft konzentrieren sich die Inhalte der Arbeiten auf die Entwicklung angewandter Management- oder Controlling-Lösungen für Unternehmen, Non Profit Organisationen oder öffentliche Kommunen. Daneben etabliert sich der Forschungsbereich „Wirtschaftsinformationstechnik“ mit den Schwerpunkten Augmented Reality, IT Strategie und Governance sowie Enterprise Architecture Management.

Darüber hinaus beschäftigt sich das iuh - Institut für unternehmerisches Handeln, mit der ersten fachbereichsübergreifenden Professur für unternehmerisches Handeln in Rheinland-Pfalz, mit Forschungsarbeiten zu Entrepreneurship, insbesondere in der Kunst- und Kreativwirtschaft. In der "Gründungsradar"-Studie 2020 des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft hat die Hochschule Mainz einen Spitzenplatz in der Gründungssensibilisierung im bundesweiten Gründungsranking der mittelgroßen Hochschulen belegt.

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