Wasserlabor an der Hochschule Mainz

Foto: Katharina Dubno

For­schungs­pro­fil und Schwerpunkte

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Zentrale Schwerpunkte im For­schungs­pro­fil

Die Forschungsaktivitäten sind in drei Profilbereichen und einem Potenzialbereich zusammengefasst:

Hierdurch werden insbesondere die Alleinstellungsmerkmale in verschiedenen Forschungsfeldern ausgebaut, wie „3D-Messtechnik“, „Informationstechnologien mit Anwendungen in Geisteswissenschaften, Gestaltung und Medien“, aber auch „Digitale Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft“ sowie „Digitale Planung und Fertigung“.

Wesentliche Ziele des Forschungsprofils sind der Ausbau interner Kooperationen, Pflege und Erhalt bestehender externer Kooperationen sowie insbesondere die Erweiterung bestehender Netzwerke durch Gewinnung neuer Kooperationspartner.  Mit dem neuen Forschungsprofilantrag möchte die Hochschule Mainz den bereits eingeschlagenen Weg über den Zeitraum von 2018 hinaus weiter ausbauen hinsichtlich Intensivierung der Vernetzung  innerhalb der Hochschule selbst, am Standort Mainz, innerhalb der Mainzer Wissenschaftsallianz und auch hinsichtlich internationaler Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerhochschulen.

Einen entscheidenden Beitrag zur Forschungsprofilbildung der Hochschule Mainz hat das Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3mainz) geleistet. Das international anerkannte Institut ist deutschlandweit eines der beiden herausragenden Institute im Bereich der raumbezogenen Informations- und Messtechnik und hat eine dynamische Entwicklung genommen. Es ist das erfolgreichste Institut hinsichtlich öffentlich eingeworbener Drittmittel (BMBF, BMWi, DFG, EU) an der Hochschule Mainz. Von 2012-2016 leitete das i3mainz ein durch die EU gefördertes internationales Projekt zur gezielten Anwendung der raumbezogenen Messtechnik für die Geisteswissenschaften mit 60 Partnern aus 28 Ländern.  Gemeinsam mit den beiden Instituten des Fachbereichs Gestaltung, dem Institut für Mediengestaltung (img) und dem Designlabor Gutenberg, werden einige der Forschungsprojekte medial und gestalterisch anspruchsvoll umgesetzt. Im Zentrum der Forschungsarbeiten dieser beiden Institute stehen die Kommunikation von Gestaltung, multidimensionale Visualisierung sowie zeitbasierte Gestaltungslösungen. Die regelmäßige Auszeichnung mit nationalen und internationalen Designpreisen sprechen für die Qualität der Arbeiten.

Ein weiterer erfolgreicher Forschungsbereich hat sich im Fachgebiet Bauingenieurwesen zur Thematik „Verbundwerkstoffe“ entwickelt, repräsentiert durch das Institute for Innovative Structures (iS-mainz), herausgegangen aus dem ehemaligen Institut für Sandwichtechnik, einem der national führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Sandwichbauweise und derzeit zweitstärkstes Forschungsinstitut der Hochschule Mainz. Durch einige neuberufene Professoren hat sich das iS-mainz strategisch neu aufgestellt und bündelt die Kompetenzen Stahlleichtbau, Baudynamik, Holzbau sowie Werkstoff- und Konstruktionsentwicklung. Es arbeitet zusammen mit dem Architekturinstitut (AI MAINZ), dessen Arbeitsschwerpunkte in der Auseinandersetzung mit Architektur und den Informationstechnologien im Bereich der historischen Bauforschung, der Denkmalpflege und der Architekturvermittlung, sowie im Bereich Entwurf, Planung und Baubetrieb liegen.

In der Fachrichtung Innenarchitektur haben sich mit der Einrichtung eines der modernsten digitalen Lichtlabore im Juli 2009 sowie mit der Etablierung des Forschungsgebietes „Material als Designimpuls“ neue Kompetenzbereiche in der Materialforschung entwickelt. Neu aufgebaut wurde das Forschungsgebiet „Individuelle Raumgestaltung", welches im Forschungsprofilbereich „Digitale Planung und Fertigung“ integriert ist. 

Im Fachbereich Wirtschaft wurden die Kompetenzen Augmented Reality, IT Strategie und Governance sowie Enterprise Architecture Management im neuen Forschungscluster „Digital Innovation“ zusammengefasst.

Seit August 2019 wird am Fachbereich Wirtschaft zusammen mit der Johannes Gutenberg-Universität das Promotionskolleg Digitalisierung Gestalten (DI-GEST) aufgebaut. Ziel dieser Forschungsarbeiten ist es, Chancen und Risiken neuer digitaler Technologien rechtzeitig zu erkennen und durch zielgerichtete Veränderungsprozesse optimal nutzbar zu machen.

Darüber hinaus beschäftigt sich das iuh - Institut für unternehmerisches Handeln, mit der ersten fachbereichsübergreifenden Professur für unternehmerisches Handeln in Rheinland-Pfalz, mit Forschungsarbeiten zu Entrepreneurship, insbesondere in der Kunst- und Kreativwirtschaft. In den "Gründungsradar"-Studien des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft hat die Hochschule Mainz bislang einen Spitzenplatz im bundesweiten Gründungsranking belegt.

Kontakt

Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher
Vizepräsidentin Digitalisierung & Forschung
T +49 6131 628-7011
anett.bicher (at) hs-mainz.de
Angela Esgen-Prangishvili
Leitung Forschung & Transfer
T +49 6131 628-7377
angela.esgen (at) hs-mainz.de
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