LUX-Pavillon der Hochschule Mainz

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Pavillon

Auf etwa 150 qm im Erdgeschoss und 450 qm im Obergeschoss präsentieren sich alle drei Fachbereiche in bester Lage den Mainzer Bürgerinnen und Bürgern. Damit hat die Hochschule die Möglichkeit, sich noch stärker in das städtische Geschehen einzubringen.

Das Schaufenster der Hochschule Mainz. Ein transparenter Ort, Multiplikator und Schnittstelle — von Themen und Thesen, von Impulsen und Geistesblitzen.

Eine neue Konstante in der Stadt – interdisziplinär, inspirierend und informativ. Auf lichtdurchfluteten 2 Etagen, mitten im Leben, mitten in Mainz.


Schaufenster und Showroom

Raum für regelmäßig wechselnde Ausstellungen und Anlaufstelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Aktivitäten der Hochschule informieren wollen.


Creative Space

Raum für Symposien, Vortragsreihen, Tagungen, Workshops und Events der Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft. Für die Hochschule ist das LUX ein Ort, um interdisziplinär zusammenzuarbeiten und um sich mit anderen aus dem wirtschaftlichen, kulturellen oder kreativen Bereich auszutauschen.


Öffnungszeiten

Dienstag – Samstag
10:00—18:00 Uhr
Montag, Sonn- und Feiertagen geschlossen

Eintritt frei

Aktueller Hinweis

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation bleibt der LUX Pavillon bis voraussichtlich 30. November geschlossen!

Die Ausstellungen im November können über die Schaufenster des LUX von außen angeschaut werden.

Anschrift

LUX - Pavillon der Hochschule Mainz
Ludwigsstraße 2
55116 Mainz

Events

Event im LUX
02.03.2021
BLINDE FLECKEN
Tatorte des Nationalsozialismus in Mainz Am 27.01.1945 befreiten Truppen der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz. Dieser Ort steht wie kein anderer für das nicht vorstellbare Grauen des industriellen Massenmordes an sechs Millionen Juden durch den Nationalsozialismus. Die Zeitzeugen und Überlebenden der Shoa verstummen allmählich. Ihr Erbe aber muss fortwährende Verpflichtung bleiben - nicht nur durch steinerne Tafeln und bei institutionalisierten Gedenkfeiern. Im Sommersemester 2020 forschten an der Hochschule Mainz 27 studentische Arbeiten (Bachelor Innenarchitektur) unter szenografisch-performativen und architektonisch-räumlichen Aspekten an Tatorten des Nationalsozialismus in Mainz. Die jüngsten politischen Ereignisse haben uns allen bewusst gemacht, wie wichtig der alltägliche Einsatz für unsere demokratischen Werte und Errungenschaften ist. Die beteiligten Studierenden gehören alle einer Generation an, die Erinnerungen an den Nationalsozialismus bei ihren noch lebenden Verwandten erforschen muss und damit selektive Wahrnehmungen aktiv aufbrechen kann. Die Konnotation von prominenten Mainzer Gebäuden und Plätzen als Sitz von NS-Institutionen, als Gefängnisse oder Deportationsorte, wie z.B. dem Osteiner Hof am Schillerplatz, dem Dalberger Hof in der Klarastraße oder dem Goetheplatz in der Neustadt als Tatorte offen begangener nationalsozialistischer Verbrechen, ist meistens vor Ort nicht ablesbar, erst recht nicht emotional erfahrbar. Die schon einmal in unserer Gesellschaft zynisch kalkulierte Zerstörung der demokratischen Strukturen und die weitestgehende Durchdringung und Akzeptanz des Faschismus im Alltag gerät so zum (räumlich wie zeitlich) abgeschlossenen und wegrenovierten historischen Ereignis. Der Brückenschlag mit Hilfe der Tatorte in der Mitte unseres Alltags aus der Geschichte der in diesem Land begangenen Verbrechen im 20. Jahrhundert zu den weltweit sichtbaren aktuellen rechtspopulistischen und faschistischen Demokratie und Freiheit bedrohenden Tendenzen in unserer Gesellschaft wird so aus Gedankenlosigkeit oder zum Teil aktiv verhindert. Die Auswirkungen dieser „Blinden Flecken“ auf unsere Gegenwart sind bereits seit einiger Zeit in unserer Gesellschaft spürbar, auch durch die immer weiter verbreitete rechtspopulistische, geschichtsrevisionistische und marginalisierende Haltung gegenüber der Barbarei des Nationalsozialismus. Unterstützt wurden die Projekte durch die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz LpB, das Haus des Erinnerns in Mainz und weitere Mainzer Institutionen und Bürgerinnen und Bürger. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Weiterführende Artikel: Sonderausgabe Forum, Oktober 2020: "

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