LUX-Pavillon der Hochschule Mainz

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Pavillon

Auf etwa 150 qm im Erdgeschoss und 450 qm im Obergeschoss präsentieren sich alle drei Fachbereiche in bester Lage den Mainzer Bürgerinnen und Bürgern. Damit hat die Hochschule die Möglichkeit, sich noch stärker in das städtische Geschehen einzubringen.

Das Schaufenster der Hochschule Mainz. Ein transparenter Ort, Multiplikator und Schnittstelle — von Themen und Thesen, von Impulsen und Geistesblitzen.

Eine neue Konstante in der Stadt – interdisziplinär, inspirierend und informativ. Auf lichtdurchfluteten 2 Etagen, mitten im Leben, mitten in Mainz.


Schaufenster und Showroom

Raum für regelmäßig wechselnde Ausstellungen und Anlaufstelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Aktivitäten der Hochschule informieren wollen.


Creative Space

Raum für Symposien, Vortragsreihen, Tagungen, Workshops und Events der Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft. Für die Hochschule ist das LUX ein Ort, um interdisziplinär zusammenzuarbeiten und um sich mit anderen aus dem wirtschaftlichen, kulturellen oder kreativen Bereich auszutauschen.


Öffnungszeiten

Dienstag – Samstag
10:00—18:00 Uhr
Montag, Sonn- und Feiertagen geschlossen

Eintritt frei

Aktueller Hinweis

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation bleibt der LUX Pavillon bis voraussichtlich 30. November geschlossen!

Die Ausstellungen im November können über die Schaufenster des LUX von außen angeschaut werden.

Anschrift

LUX - Pavillon der Hochschule Mainz
Ludwigsstraße 2
55116 Mainz

Events

Event im LUX
22.01.2021
Bachelor Thesis Ar­chi­tek­tur – Europäisches Zentrum Denkmalpflege Kloster Bronnbach
„Die Denkmalpflege will Bestehendes erhalten, die Restauration Nichtbestehendes wiederherstellen. Der Unterschied ist durchschlagend. Auf der einen Seite, die verkürzte, verblaßte Wirklichkeit, aber immer Wirklichkeit – auf der anderen die Fiktion“ // Georg Dehio, 1905 THEMADenkmalschutz und Denkmalpflege unterliegen in Deutschland der Kulturhoheit der Länder. In jedem der 16 Bundesländer gibt es eigene Denkmalschutzgesetze und eigene stattliche Verwaltungsstrukturen, die jeweils leicht divergieren. Die Länder sind zuständig für Erlass und Vollzug der Denkmalschutzgesetze, gemeinsam mit den Oberen (Regierungsbezirken) und Unteren (Kreisen und Gemeinden) Denkmalschutzbehörden. Auf Bundesebene existiert von staatlicher Seite nur das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz, welches sich als Kammer der wesentlich föderal geprägten Denkmalpflege sieht. Auch auf europäischer Ebene ist die Denkmalpflege und der Denkmalschutz unterschiedlich geregelt. Dies beruht auf der historischen Entwicklung des jeweiligen Staatswesens und auf dem landestypischen Zu- und Umgang mit dem kulturellen Erbe. Ein einheitlich geregelter Umgang mit Denkmäler ist daher weder in Deutschland noch in Europa organisatorisch gegeben. Perspektivisch wäre für den Schutz unserer Kulturgüter eine stärkere Vernetzung und gemeinsames Handeln, sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene erstrebenswert. Der europäische Gedanke sollte auch im Bereich des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege stärker weitergetragen werden. AUFGABEEin Europäisches Zentrum der Denkmalpflege soll entstehen. Ein Ort der Kommunikation und des Austausches und ein Ort des praktischen Erlernens und Anwendens. Das Zentrum dient der Information und dem Austausch zu allen Themen der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes. Gleichzeitig steht auch die praktische Wissensvermittlung angewandter Denkmalpflege in Restaurierungswerkstätten im Vordergrund. Sowohl eine Jugendbauhütte, als auch ein Stipendiatenprogramm, mit Ateliers und Wohnungen komplettieren das Zentrum in seinen Nutzungen. DER ORTDie ehemalige Zisterzienserabtei Bronnbach, aus dem 12. Jahrhundert, befindet sich im Taubertal, nahe der großen Kreisstadt Wertheim. Das Kloster wurde 1151 gegründet und ist seitdem ein über Jahrhunderte gewachsenes Ensemble, mit zahlreichen Bauphasen. Heute wird das Kloster Bronnbach unter anderem als Veranstaltungsort für Konzerte, Seminare, Weinproben und Führungen genutzt.Im südlichen Teil des Klosterareals soll das Europäisches Zentrum Denkmalpflege entstehen. Topographie, Straße, Landschaft und die direkte Angrenzung und Anbindung an das Klostergelände erfordern eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Ort. AUSSTELLUNGEs entstanden 24 Abschlussarbeiten, die durch ihre unterschiedlichen Lösungsansätze neue Visionen und Denkanstöße für eine Europäisches Zentrum der Denkmalpflege aufzeigen. HINWEISE:Aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens bleibt der LUX Pavillon bis auf Weiteres geschlossen! Die Ausstellungen können über die Schaufenster des LUX von außen angeschaut werden. Verantwortlicher Dozent:Prof. Jürgen Rustler (Fachbereich Technik, Architektur) Hier geht's zum Studiengang Architektur:https://www.hs-mainz.de/studium/studiengaenge/technik/architektur-beng/uebersicht/ LUX Pavillon Das Schaufenster der Hochschule Mainz. Ein transparenter Ort, Multiplikator und Schnittstelle — von Themen und Thesen, von Impulsen und Geistesblitzen: Ein Raum für regelmäßig wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen der Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft sowie Anlaufstelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Aktivitäten der Hochschule informieren wollen.    Weitere Informationen LUX - Pavillon der Hochschule MainzLudwigsstr. 255116 Mainzhttps://lux.hs-mainz.de/
Event im LUX
28.01.2021
Aus’m Häuschen – Bachelorausstellung Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign
Kreativität im Lockdown Auch die Bachelorstudentinnen und Bachelorstudenten der Hochschule Mainz der Fachrichtung Kommunikationsdesign mussten dieses Jahr ihr kreatives Ping Pong hauptsächlich mit den eigenen vier Wänden spielen. Umso mehr begegnen die Absolventinnen und Absolventen der Bachelorausstellung mit Euphorie: Endlich aus dem Heim-Quartier ausbrechen. Und mit einem letzten Schlag wieder etwas Freude in die Öffentlichkeit katapultieren. Wir laden Sie herzlich ein bei einem Rundlauf durch die Mainzer Innenstadt zum Lux zu kommen! Präsentiert werden hier die unterschiedlichsten Abschluss-Arbeiten aus allen Sparten des Kommunikationsdesigns – dafür lohnt es sich den Schritt vor die Tür zu wagen! Wir sind völlig aus‘m Häuschen und können Sie kaum erwarten! Hinweise Aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens bleibt der LUX Pavillon bis auf Weiteres geschlossen! Die Ausstellungen können über die Schaufenster des LUX von außen angeschaut werden. Verantwortliche Dozentin Prof. Katja Davar Besuchen Sie die Fachrichtung Kommunikationsdesign auf Instagram:  https://www.instagram.com/hsm.kd.bachelor_of_arts/ LUX Pavillon  Das Schaufenster der Hochschule Mainz. Ein transparenter Ort, Multiplikator und Schnittstelle — von Themen und Thesen, von Impulsen und Geistesblitzen: Ein Raum für regelmäßig wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen der Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft sowie Anlaufstelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Aktivitäten der Hochschule informieren wollen.    Weitere Informationen LUX - Pavillon der Hochschule Mainz Ludwigsstr. 2 55116 Mainz https://lux.hs-mainz.de/
Event im LUX
02.03.2021
BLINDE FLECKEN
Tatorte des Nationalsozialismus in Mainz Am 27.01.1945 befreiten Truppen der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz. Dieser Ort steht wie kein anderer für das nicht vorstellbare Grauen des industriellen Massenmordes an sechs Millionen Juden durch den Nationalsozialismus. Die Zeitzeugen und Überlebenden der Shoa verstummen allmählich. Ihr Erbe aber muss fortwährende Verpflichtung bleiben - nicht nur durch steinerne Tafeln und bei institutionalisierten Gedenkfeiern. Im Sommersemester 2020 forschten an der Hochschule Mainz 27 studentische Arbeiten (Bachelor Innenarchitektur) unter szenografisch-performativen und architektonisch-räumlichen Aspekten an Tatorten des Nationalsozialismus in Mainz. Die jüngsten politischen Ereignisse haben uns allen bewusst gemacht, wie wichtig der alltägliche Einsatz für unsere demokratischen Werte und Errungenschaften ist. Die beteiligten Studierenden gehören alle einer Generation an, die Erinnerungen an den Nationalsozialismus bei ihren noch lebenden Verwandten erforschen muss und damit selektive Wahrnehmungen aktiv aufbrechen kann. Die Konnotation von prominenten Mainzer Gebäuden und Plätzen als Sitz von NS-Institutionen, als Gefängnisse oder Deportationsorte, wie z.B. dem Osteiner Hof am Schillerplatz, dem Dalberger Hof in der Klarastraße oder dem Goetheplatz in der Neustadt als Tatorte offen begangener nationalsozialistischer Verbrechen, ist meistens vor Ort nicht ablesbar, erst recht nicht emotional erfahrbar. Die schon einmal in unserer Gesellschaft zynisch kalkulierte Zerstörung der demokratischen Strukturen und die weitestgehende Durchdringung und Akzeptanz des Faschismus im Alltag gerät so zum (räumlich wie zeitlich) abgeschlossenen und wegrenovierten historischen Ereignis. Der Brückenschlag mit Hilfe der Tatorte in der Mitte unseres Alltags aus der Geschichte der in diesem Land begangenen Verbrechen im 20. Jahrhundert zu den weltweit sichtbaren aktuellen rechtspopulistischen und faschistischen Demokratie und Freiheit bedrohenden Tendenzen in unserer Gesellschaft wird so aus Gedankenlosigkeit oder zum Teil aktiv verhindert. Die Auswirkungen dieser „Blinden Flecken“ auf unsere Gegenwart sind bereits seit einiger Zeit in unserer Gesellschaft spürbar, auch durch die immer weiter verbreitete rechtspopulistische, geschichtsrevisionistische und marginalisierende Haltung gegenüber der Barbarei des Nationalsozialismus. Unterstützt wurden die Projekte durch die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz LpB, das Haus des Erinnerns in Mainz und weitere Mainzer Institutionen und Bürgerinnen und Bürger. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Weiterführende Artikel: Sonderausgabe Forum, Oktober 2020: "