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FAQ-Liste für Be­schäf­tig­te

Arbeitsortmodell

Für die Gruppe mit einem Doppelstatus Studierende/HiWis gilt in ihrem Status als Studierende genauso wie für alle anderen Studierenden, dass die Hochschule für studentische Angelegenheiten (bis hin zu Bearbeitung von Arbeiten auf studentischen Arbeitsplätzen!) geschlossen ist. Für ihren Status als Beschäftigte gelten - wie bei allen anderen Beschäftigten auch - die Möglichkeiten das Arbeitsortmodell zu nutzen, um anstehende Aufgaben von zu Hause aus abzuarbeiten, soweit dies möglich ist. Diese Gruppe der Studierenden ist ausschließlich dafür berechtigt, die Gebäude der Hochschule zu betreten, wenn es ihre Tätigkeit als HiWi, Tutor, Beschäftigte/r erfordert – so wie alle übrigen Beschäftigten, ProfessorInnen und AssistentInnen auch.

Die Hochschule Mainz ist eine familienfreundliche Hochschule. Dennoch ist es zum Schutz vor Infektionen aktuell nicht zulässig, Kinder stundenweise mit ins Büro zu nehmen.  Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrer vorgesetzten Person und vereinbaren Sie Tätigkeiten, die im Arbeitsortmodell durchgeführt werden können.

Grundsätzlich ist die Mitnahme von Dokumenten zu vermeiden und auf datenschutzkonforme Verfahren zurückzugreifen (Remotedesktop, Seafile für die Ablage von Scans nutzen etc.). 

Mit Dienstanweisung vom 18. März 2020 wurde jedoch die Mitnahme von Dokumenten (mit Ausnahme von Personalakten) vorläufig für möglich erklärt. Die Entscheidung obliegt der vorgesetzten Person. Details hierzu entnehmen Sie bitte der Dienstanweisung im Intranet.

Der Antrag ist an die/den Dienstvorgesetzten zu richten. Diese*r leitet den Antrag bewilligt an die Personalabteilung weiter.

Die Genehmigung des Arbeitsortmodells setzt voraus, dass die Tätigkeiten hierfür geeignet sind und eine datenschutzkonforme und IT-sichere Arbeitsmöglichkeit gegeben ist.
Daher ist dem Antrag neben dem begehrten Bewilligungszeitraum ein Überblick über die Tätigkeiten beizufügen, die im Arbeitsortmodell durchgeführt werden sollen.

Die Verpflichtung auf das Datengeheimnis gilt auch für Tätigkeiten im Arbeitsortmodell. Sie haben demnach sicherzustellen, dass kein Zugriff auf Ihre (personenbezogenen) Daten erfolgen kann. Soweit Ihnen ein dienstliches Notebook zur Verfügung steht, ist dies zu nutzen. Für die Verwendung eines privaten Endgeräts müssen die nachfolgenden Bedingungen erfüllt sein:

  1. Keine Speicherung von Dateien auf dem privaten Endgerät
  2. Angemessener Passwortschutz nach aktuellen technischen Stand für das private Endgerät.
  3. Aktuelle Antivirensoftware

Die Tätigkeit im Arbeitsortmodell kann via Remote-Desktop-Verbindung erfolgen. Dies ermöglicht den Zugriff auf sämtliche Dienste, die auch am Arbeitsplatz bereitstehen. Für die technische Einrichtung hat das ZIK eine Handlungsanleitung bereitgestellt.

Grundsätzlich ist eine Rufumleitung zu aktivieren auf den Festnetzanschluss, von dem aus das Arbeitsortmodell genutzt werden soll. Steht Ihnen ein Festnetzanschluss nicht zur Verfügung, sprechen Sie dies mit dem/der Vorgesetzten ab. Eine Rufumleitung auf eine Mobilfunknummer ist aus Kostengründen unzulässig. Ist eine telefonische Erreichbarkeit zwingend zu gewährleisten, kann die/der Vorgesetzte diesbezüglich mit dem ZIK Kontakt aufnehmen, um technische Möglichkeiten zu erörtern.

Die Pflege Ihres Zeitjournals obliegt Ihnen. Für genehmigte Tage im Arbeitsortmodell ist ein Fehlgrundantrag zu stellen. Ihnen wird für jeden Tag 1/5 Ihrer wöchentlichen Arbeitszeit gutgeschrieben, sofern keine andere Regelung besteht.

Wenn Sie dem Antrag stattgeben wollen, leiten Sie diesen bitte an die Personalabteilung mit dem bewilligten Zeitraum weiter.

Bitte stellen Sie sicher, dass die Antragstellenden auch tatsächlich mit Aufgaben betraut werden, die im Arbeitsortmodell verrichtet werden können.

Wir empfehlen regelmäßige Rücksprache mit den Antragstellenden während des bewilligten Zeitraums, um den Stand der Tätigkeiten zu erörtern und Anpassungen vornehmen zu können.

Eine Genehmigung kann jederzeit widerrufen werden, wenn die Einhaltung der obigen Rahmenbedingungen nicht gewährleistet ist oder erkennbar wird, dass die Tätigkeiten des/der Antragstellenden vor Ort benötigt wird.

Dienstreisen und Exkursionen

Dienstreisen sind auf das absolut erforderliche Mindestmaß zu beschränken. Von einem generellen Dienstreiseverbot sieht die Hochschulleitung zum gegenwärtigen Zeitpunkt (16.03.2020) jedoch ab.

Maßgeblicher Zeitpunkt für die Betrachtung des Risikos ist der Tag der Dienstreise selbst, sodass es im Einzelfall auch zum Widerruf erteilter Dienstreisegenehmigungen kommen kann.

Dienstreisen in Risiko- oder Hochrisikogebiete (hierzu aktuelle Informationen auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts) sind vorläufig bis zum 30. April 2020 nicht genehmigungsfähig.

Exkursionen sollen nicht stattfinden, bereits genehmigte Exkursionen sind unter Berücksichtigung der Risikogebiete und der Rahmenbedingungen abzusagen, Anwesenheitspflichten werden aufgehoben.

Die Deutsche Bahn hat zu dieser Frage Informationen für bahn.business-Kunden auf der Internetseite "Coronavirus: Umtausch & Stornierung" veröffentlicht.

Im Krankheitsfall

Mitarbeitende sind dienst- und arbeitsunfähig erkrankt und erhalten nach den einschlägigen Vorschriften Entgeltfortzahlung bzw. Dienstbezüge. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist entsprechend der normalen Gepflogenheiten vorzulegen.

Sie sind als dienst- bzw. arbeitsunfähig zu behandeln und dürfen nicht zum Dienst erscheinen, bis eine eindeutige Diagnose möglich ist. Diese Mitarbeitenden haben sich umgehend an den Hausarzt bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden, wobei das Erfordernis eines ärztlichen Attests bei mehr als drei Tagen dienst- oder Arbeitsunfähigkeit fortgesetzt gilt.
Für Mitarbeitende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Wiederaufnahme der Tätigkeit in einem Risikogebiet befunden haben, ist ein Ausschluss vom Dienst nicht geboten. Es besteht jedoch die Pflicht, nach der Rückkehr umgehend die Task-Force Corona zu informieren.

In Fällen einer bloßen ärztlichen Empfehlung, den Arbeitsplatz nicht aufzusuchen, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung gemäß § 29 Abs. 1 TV-L. Bis zu drei Tage können jedoch vom Arbeitgeber als bezahlte Freistellung gewährt werden.

Mitarbeitende in Quarantäne (In- und Ausland) gemäß § 30 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind uns bisher nicht bekannt. Für Beamte wird hier Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gewährt, für Beschäftigte gelten Sondervorschriften, die einen Erstattungsanspruch nach § 56 IfSG vorsehen.

Gleiches gilt für Mitarbeitende, die aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen nicht die Rückreise antreten können.

Urlaub

Grundsätzlich ist der Urlaub zu nehmen, auch wenn beispielsweise eine Urlaubsreise storniert wurde. Ob im konkreten Einzelfall ein dienstliches Interesse an einer Rücknahme des Urlaubs besteht, müssen Sie mit dem/der Vorgesetzten erörtern und die Personalabteilung informieren (arbeitzeitkonto@hs-mainz.de). Im Regelfall sollte einer Rücknahme des Urlaubs nichts entgegenstehen.