Aufnahme vom Campus der Hochschule Mainz, Ansicht Eingangsbereich mit Fahnen, Foto: Britta Dutz-Jäger

Förderung von Mädchen und Frauen in Wissenschaft und Beruf

Um Mädchen und Frauen in der immer noch bestehenden Männerdomäne von technischen Berufen und auch insgesamt verstärkt in Führungspositionen zu etablieren, genügen nicht punktuelle Einzelmaßnahmen, sondern es bedarf einer umfassenden und langfristig angelegten Strategie.

Eine Schlüsselposition kommt dabei den Hochschulen zu, die sowohl den gesamtgesellschaftlichen Bildungsauftrag haben als auch das Bindeglied zwischen schulischem Werdegang und beruflicher Karriere darstellen.

Die Hochschule Mainz versucht mit den in diesem Kapitel dargestellten Projekten eine Klammer zu bilden und den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs von klein auf bis in die zukünftigen Führungspositionen zu begleiten und zu fördern.

Alle hier beschriebenen Projekte basieren auf dem gesellschaftlichen Konsens, echte Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen.

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz fasst dies unter dem Begriff Gender Mainstreaming wie folgt zusammen:

„Gender Mainstreaming - kurz und bündig

Gender ist der englischsprachige Begriff für das »soziale Geschlecht« im Gegensatz zum biologischen Geschlecht »sex«. Im Deutschen kennen wir nur das Wort »Geschlecht«.
Gender steht für die gesellschaftlichen Rollen, die Mädchen und Jungen, Frauen und Männern aufgrund ihres Geschlechts zugeordnet werden. »Typisch männlich – typisch weiblich« sind Zuschreibungen, die kulturell variieren und veränderbar sind.

Mainstreaming leitet sich von Mainstream, der Hauptströmung, ab und bezeichnet den Prozess, Geschlechtergerechtigkeit zum selbstverständlichen Bestandteil des Handelns von Regierungen und Parlamenten, von Verwaltungen und Wirtschaft, Institutionen und Organisationen zu machen.
Gender Mainstreaming verfolgt das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern und der freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit unabhängig vom Geschlecht. Damit verbunden ist die gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen wie Geld, Zeit, Arbeit, Versorgung, Macht.
...
Gender Mainstreaming ist eine Strategie, die besonders auf die Verantwortung der Führungsebene setzt. Gleichzeitig bezieht sie alle Beschäftigten in die Zielerreichung ein, damit die Gleichstellung von Frauen und Männern endlich Realität wird.“

(Quelle: http://gender-mainstreaming.rlp.de)

Des Weiteren ist in einer Pressemitteilung des BMFSFJ vom 1.4.2009 nachzulesen, dass Frauen nach wie vor deutlich weniger in Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft vertreten sind, dass sie meist weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, dass sie seltener verheiratet sind. Die Gründe hierfür versucht der in Berlin veröffentlichte Führungskräfte - Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu ergründen.
(BMFSFJ, Pressemitteilung vom 1.4.2009)

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