Aufnahme vom Campus der Hochschule Mainz, Ansicht Eingangsbereich mit Fahnen, Foto: Britta Dutz-Jäger

Lehrbeauftragtenprogramm „Mary Somerville”

Seit dem Wintersemester 1998/99 gibt es in Rheinland-Pfalz ein spezielles Frauenförderprogramm für Fachhochschulen, heute Hochschulen, das nach der englischen Naturwissenschaftlerin und Mathematikerin Mary Somerville benannt ist.
Dabei handelt es sich um ein Lehrbeauftragtenprogramm, bei dem qualifizierten Frauen, die die Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen noch nicht vollständig erfüllen, über Lehraufträge Gelegenheit gegeben werden soll, Kontakte zu (Fach)-Hochschulen zu knüpfen, um so ihre Chancen bei einer späteren Bewerbung um eine ausgeschriebene Professur zu erhöhen.

Voraussetzungen seitens der Lehrbeauftragten:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium an einer Universität oder vergleichbaren Hochschule,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit (nachzuweisen i. d. R. durch eine qualifizierte Promotion) oder eine mindestens dreijährige berufliche Praxis außerhalb des Hochschulbereichs.
  • Es muss erkennbar sein, dass die für eine FH-Professur noch fehlende Qualifikation in überschaubarer Zeit nachgeholt sein wird. (Für den künstlerischen Bereich können Ausnahmen in Anlehnung an § 49 Abs. 4 HochSchG zugelassen werden.).
  • Es sollte noch kein Lehrauftrag an der antragstellenden Fachhochschule wahrgenommen worden sein.

Voraussetzungen seitens der (Fach)-Hochschule:

  • Der Frauenanteil bei den Lehrbeauftragten muss sich durch die Maßnahme erhöhen. Daher ist unter Angabe der Vergleichsdaten von den Fachbereichen auszuführen, inwieweit dies gegenüber den beiden vorangegangenen Semestern der Fall sein wird.
  • Die semesterweise Vergabe der notwendigen Lehrauftragsmittel für bis zu sechs Semesterwochenstunden pro Einzelfall erfolgt auf Antrag der jeweiligen Fachhochschule (Stichtage: 1. März, 1. September) unter Beifügung eines Lebenslaufs der Bewerberin durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Die Höchstförderdauer beträgt zwei Jahre. Die Gleichstellungsbeauftragten sind bei der An-tragstellung zu beteiligen.

Weiterführende Informationen

  • Logo Zertifikat familiengerechte Hochschule von berufundfamilie GmbH
  • Logo Familienfreundlicher Arbeitsgeber Rheinland-Pfalz

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Gleichstellungskonzept

Gut beraten - Gleichstellungsstrategie der Hochschule Mainz

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Ansprechpartnerin

Prof. Susanne Reiß

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
T +49 6131 628-1229
susanne.reiss(at)hs-mainz.de

Prof. Dr.-Ing. Katharina Kluge

Gleichstellungsbeauftragte FB Technik
T +49 6131 628-1339
katharina.kluge(at)hs-mainz.de

Prof. Dr. med. Isabel Naegele-Spamer

Gleichstellungsbeauftragte FB Gestaltung
T +49 6131 628-2237
naegele(at)hs-mainz.de

Prof. Dr. Stephanie Swartz

Gleichstellungsbeauftragte FB Wirtschaft
T +49 6131 628-3257
stephanie.swartz(at)hs-mainz.de