Studentin mit Kind auf dem Arm im Foyer am Standort Holzstraße

Familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen

Prüfungsangelegenheiten

Studierende, die Kinder oder pflegebedürftige Angehörige betreuen, können in vielen Fällen nicht den zeitlichen Einsatz bringen, den das Studium unter normalen Umständen erfordert.
Die Prüfungsordnungen aller Studiengänge sehen im Krankheitsfall der Studierenden selbst verschiedene Möglichkeiten vor, die Abgabe von Prüfungsleistungen zu verlängern, sich zu Klausuren krank zu melden, ggf. die Art der Erbringung von Studien- und Prüfungsleistungen auf Antrag zu wechseln.

Vergleichbares gilt auch im Falle der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen sowie während der Schwangerschaft.
Die Studierenden haben die Möglichkeit, angepasst an die individuellen Bedürfnisse Prüfungszeiträume zu verlängern bzw. das Studium angepasst an die Betreuungsanforderungen zu planen.
So können beispielsweise in oben genannten Fällen Urlaubssemester beantragt werden, die nicht auf die Studienzeiten angerechnet werden.
Es können die Abgaben von Studien- und Prüfungsleistungen um die benötigten Zeiträume verlängert werden.
Es können in angemessenem und erforderlichem Umfang die Arten von Studien- und Prüfungsleistungen gewechselt werden.

In jedem Fall sollten persönliche Betreuungsanforderungen dem zuständigen Prüfungsamt  mit Hilfe von geeigneten Attesten oder Bescheinigungen zur Kenntnis gebracht werden. Bei einer Schwangerschaft  muss der Mutterpass vorgelegt werden. Ebenso sollten die betroffenen Studierenden frühzeitig die Beratung durch die Gleichstellungsbeauftragten und ggf. durch die Prüfungsämter in Anspruch nehmen, um das Studium angepasst an die individuellen Erfordernisse erfolgreich fortsetzen und beenden zu können.

Arbeitsortsmodell

Im Arbeitsortmodell sind Rahmenvereinbarungen über Tätigkeiten von Beschäftigten an einem anderen Arbeitsplatz außerhalb der Hochschule Mainz festgehalten.

Zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bietet die Hochschule Mainz ihren Beschäftigten die Möglichkeit, in begründeten Fällen auf ein flexibles Arbeitsortmodell zurückzugreifen. Dabei bleibt das Beschäftigungs- oder Dienstverhältnis in seiner bestehenden Form unberührt, lediglich der Ort der Arbeitsleistung wird auf außerhalb von der Hochschule verlagert. Die Erreichbarkeit der bzw. des Beschäftigten ist zu vereinbaren.

Der Antrag kann formlos gestellt werden. Er sollte eine Beschreibung der nicht in der Hochschule Mainz zu leistenden Tätigkeiten und des hierfür beantragten Zeitraums enthalten und wird bei der bzw. dem unmittelbar Vorgesetzten eingereicht. Die Genehmigung soll zunächst einen Zeitraum von einem Jahr nicht übersteigen. Der Antrag kann über den genannten Zeitraum hinaus verlängert werden.

Kontakt

Prof. Susanne Reiß
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Tel. +49 6131 628-1229
susanne.reiss (at) hs-mainz.de
Prof. Dr. Isabel Naegele-Spamer
Gleichstellungsbeauftragte Fachbereich Gestaltung
Tel. +49 6131 628-2237
isabel.naegele (at) hs-mainz.de
Prof. Dr. Stephanie Swartz
Gleichstellungsbeauftragte Fachbereich Wirtschaft
Tel. +49 6131 628-3257
stephanie.swartz (at) hs-mainz.de