Angebote für Schülerinnen

Kinderuni

Seit 2004 beteiligt sich die Hochschule Mainz an der landesweiten Aktion des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur im Rahmen des rheinland-pfälzischen Aktionsprogramms „Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz“. Sie bietet Aktionen für Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren. Im Rahmen des Aktionsprogramms und mit dem SWR-Tigerentenclub als weiterem Kooperationspartner entstand im Sommer 2004 eine landesweite, flächendeckende „Kinder-Uni Rheinland-Pfalz“. Seitdem fördert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur diese Aktion an allen rheinland-pfälzischen Hochschulen.

Ziel des Projektes Kinderuni ist es, Schülerinnen und Schüler, insbesondere im Alter von 8 bis 12, so früh wie möglich auf kindgerechte Art an die Wissenschaft heranzuführen. Unter dem Motto „Wissen macht Spaß“ bemühen sich Lehrende an den Hochschulen, Kindern Wissen-schaft – mit all ihren Fragen und Antworten - altersgerecht zu vermitteln. Sie soll Interesse wecken und beruft sich darauf, dass sich frühkindliches Interesse auf die weitere Entwicklung der Kinder positiv auswirkt und somit die Neugier auf mehr Wissen steigt. Zugleich dient sie dem Ziel, die Türen der Hochschulen einer neuen Zielgruppe zu öffnen und bereits in früher Kindheit Studium interessant zu machen.

Girls'Day

Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag findet jedes Jahr am vierten Donnerstag im April statt. Mädchen der Klassenstufen 5 bis 10 können an diesem Tag in Berufe hineinschnuppern, in denen derzeit noch nicht viele Frauen vertreten sind - vor allem technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe.

Die Hochschule Mainz beteiligt sich seit 11 Jahren am bundesweiten Mädchen-Zukunftstag. Der Girls´Day bietet interessierten Schülerinnen Gelegenheit, in verschiedene Studienfächer der Hochschule aus dem MINT-Bereich hineinzuschnuppern.
Dazu gehören Bauingenieurwesen, Architektur, Technisches Gebäudemanagement, Geoinformatik und Vermessung sowie Zeitbasierte Medien – Medien Design.

Warum ein Zukunftstag für Mädchen?
Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für „typisch weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Ziel des Girls'Day ist, Kontakte herzustellen, die für die berufliche Zukunft der Schülerinnen hilfreich sein können. Auch geht es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Schülerinnen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weitreichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich spezielle „Mädchen-Tage“ realisierten, verzeichnen einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.

Weiterführender Link

www.girlsday.de
Button „Radar“ anklicken und den Namen unserer Hochschule oder die Postleitzahl „55128“ eintragen, dann gelangt Ihr zum aktuellen Angebot.

 

 

 

Ada-Lovelace-Projekt

Rheinland-Pfälzisches Mentoring-Netzwerk für Frauen in MINT

Das Ada-Lovelace-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und Berufe zu motivieren. Namensgeberin des Projekts ist Ada Countess of Lovelace (1815-1852), die schon vor über 150 Jahren erste Programme zur Bedienung von Rechenmaschinen schrieb und damit, in einer Zeit, in der Frauen der Zugang zu Universitäten, Akademien und deren Bibliotheken verboten war, viel Mut bewiesen hat.

Das Ada-Lovelace-Projekt setzt auf MINT-Vorbilder: Studentinnen in MINT-Studiengängen und junge Frauen in MINT-Ausbildungsberufen informieren, beraten und betreuen Schülerinnen. Sie gehen in Schulen, organisieren Projekttage an Hochschulen und präsentieren sich kleinen Gruppen von interessierten Schülerinnen als Modelle. Die Mentorinnen informieren über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten und erzählen von ihrem eigenen Weg. In Workshops und Arbeitsgemeinschaften arbeiten die Mentorinnen mit den Schülerinnen an konkreten technischen und naturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen und fördern so das Selbstvertrauen der Mädchen im MINT Bereich. 

Kontakt

Nadja Gäßlein
Schnittstelle Schule-Hochschule
Tel. +49 6131 628-7326
nadja.gaesslein (at) hs-mainz.de