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Aufgaben der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist im rheinland-pfälzischen Hochschulgesetz verankert (§ 4 Abs. 5): „Die Gleichstellungsbeauftragte und im Fall deren Verhinderung ihre Stellvertreterin haben die Aufgabe, das Präsidium, die übrigen Organe der Hochschule und die von diesen gebildeten Ausschüsse bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen und dem Präsidium und dem Senat regelmäßig über ihre Tätigkeit zu berichten. Sie haben das Recht, an allen sozialen, organisatorischen und personellen Maßnahmen mitzuwirken, die die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf und Familie oder den Schutz von Mitgliedern und Angehörigen der Hochschule vor Belästigungen und sexuellen Belästigungen am Arbeitsplatz oder Studienplatz betreffen, und können dem Präsidium auf diesen Gebieten Maßnahmen vorschlagen. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben sind sie rechtzeitig und umfassend über alle Maßnahmen zu unterrichten, an denen sie mitwirken können, sie können Stellungnahmen abgeben, an den Sitzungen aller Gremien beratend teilnehmen und Anträge stellen; ihre Stellungnahmen sind den Unterlagen beizufügen. Sie nehmen außerdem Beschwerden von Mitgliedern und Angehörigen der Hochschule über Belästigungen und sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz oder Studienplatz entgegen.“

Im Einzelnen bedeutet das: 

  • Die Gleichstellungsbeauftragte ist bei allen personellen Entscheidungen wie Berufungen, Einstellungen und Beförderungen beteiligt.
  • Sie berät und unterstützt die Hochschulangehörigen.
  • Sie wirkt mit an allen organisatorischen und sozialen Maßnahmen, die die weiblichen Beschäftigten betreffen, z. B. Arbeitszeit, Teilzeit, Hochschulstrukturpläne etc.
  • Sie ist ständige Teilnehmerin an Sitzungen der Gremien mit beratender Stimme.
  • Sie wirkt mit bei der Entwicklung von Fördermaßnahmen für die beruflichen Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen.
  • Sie wirkt mit bei der Entwicklung von Initiativen zur Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind.
  • Sie unterstützt die Frauenforschung und die Entwicklung von frauenspezifischer Lehre.
  • Sie arbeitet mit Gleichstellungsbeauftragten anderer Hochschulen auf Landes- und Bundesebene zusammen, sowie in Arbeitsgemeinschaften innerhalb und außerhalb der Hochschule.
  • Der Senatsausschuss für Gleichstellungsfragen unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.