Foto: Katharina Dubno

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Pro­fes­so­rin­nenprogramm

Ziel des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder ist es, die Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen zu unterstützen, die Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern und die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in den Spitzenfunktionen des Wissenschaftsbereichs zu steigern. Universitäten, Fachhochschulen und Kunst- und Musikhochschulen, die Chancengleichheit von Frauen konsequent verfolgen, erhalten die Möglichkeit, Erstberufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren mit einer Anschubfinanzierung fördern zu lassen. Die Evaluationen der vorangegangenen beiden Programmphasen und des Gesamtprogramms haben gezeigt, dass das Professorinnenprogramm erfolgreich ist. Es hat dazu beigetragen, die Anzahl an Professorinnen zu erhöhen, strukturelle Veränderungen im Hinblick auf Chancengerechtigkeit an den Hochschulen anzustoßen und somit eine geschlechterpolitische Modernisierung der Hochschulen einzuleiten. In den beiden vorangegangenen Phasen des Programms sind bundesweit mehr als 500 Professuren gefördert worden.

Voraussetzung für eine Förderung im Professorinnenprogramm III ist die Vorlage eines Gleichstellungskonzeptes, einer Dokumentation oder eines Gleichstellungszukunftskonzeptes (abhängig von der Beteiligung einer Hochschule an den vorangegangenen Programmphasen) sowie die positive Begutachtung dieser Unterlagen durch ein externes Gremium von Expertinnen und Experten.

Die erfolgreichen Hochschulen können in der Regel eine Anschubfinanzierung für bis zu drei Professuren beantragen. Die Professuren müssen mit einer erstberufenen Wissenschaftlerin besetzt sein. Gefördert werden Ausgaben bis zu 165.000 Euro jährlich für maximal 5 Jahre. 

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