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Krieg in der Ukraine

Stellungnahme der Hochschule Mainz

Die Hochschule Mainz steht für Offenheit, Toleranz und Respekt im Umgang miteinander – über alle nationalen Grenzen hinweg. Das bedeutet, dass wir uns klar gegen das Handeln der russischen Regierung wenden, ohne das Land und seine Menschen mit ihrer Regierung gleichzusetzen.

Die nun schon lange andauernde gewaltsame Eskalation des Konfliktes macht uns sprachlos und wir verurteilen dies auf das Schärfste.

Wir sind in großer Sorge um das Wohlergehen der Familien und Angehörigen von Mitgliedern der Hochschule, die in der Ukraine zuhause sind. Um entsprechend unterstützen zu können, sind wir kontinuierlich im engen Austausch mit den betroffenen Hochschulmitgliedern.

Für alle über das Persönliche hinaus gehenden Maßnahmen sind wir in enger Abstimmung, insbesondere mit dem DAAD. Mit den rheinland-pfälzischen Hochschulen stehen wir darüber hinaus in engen Austausch, um Unterstützungsmaßnahmen bedarfsgerecht zu koordinieren.

Um zumindest einiges an Not in der nächsten Zeit durch eine Spende zu lindern, hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen entsprechende Informationen unter dem Stichwort „Nothilfe Ukraine“ veröffentlicht: https://www.dzi.de/dzi-spenden-info-nothilfe-ukraine-2/

Wir empfehlen weiterhin auf diese bereits etablierten Strukturen zurückzugreifen.

 

Ergänzung vom 11.08.2022:

Die Hochschule Mainz bedankt sich für die breite Unterstützung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Organisation und Umsetzung von Hilfsmaßnahmen.

Wir danken herzlich allen, die sich engagieren, vor allem den Verantwortlichen für das „Orientation Programme“ für vor dem Ukraine-Krieg geflüchtete Studierende und Studieninteressierte, denjenigen, die Beratung und Unterstützung liefern (beispielsweise im Rahmen von Behördengängen, bei Übersetzungen oder bei der Orientierung an unserer Hochschule) und nicht zuletzt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die auf ganz unterschiedlichen Wegen unterstützen.

 

Ergänzung vom 31.03.2022:

Unterstützung für geflüchtete Studierende und Studieninteressierte

Die Hochschule Mainz beobachtet die Entwicklungen in der Ukraine weiterhin mit großer Sorge und Bestürzung.

Wir haben eine Arbeitsgruppe etabliert, in der alle Maßnahmen koordiniert werden, um auf die sich laufend dynamisch verändernde Situation reagieren zu können. Zudem sind viele Hochschulmitglieder dem Ruf gefolgt, sich einer Liste von freiwilligen Helferinnen und Helfern anzuschließen, die flexibel und bedarfsorientiert eingesetzt werden.

Momentan arbeiten wir zudem an Strukturen für geflüchtete Studierende und Studieninteressierte. Es wird das Angebot eines „Orientation Programmes“ geschaffen, in das die Geflüchteten flexibel einsteigen und in dem sie insbesondere Deutschkurse und interkulturelle Angebote wahrnehmen können. Zudem soll vereinzelt auch die Teilnahme an laufenden Lehrveranstaltungen ermöglicht werden. Mit Blick auf das Wintersemester wird es auch die Option geben, sich regulär zu bewerben.

Alle weiteren Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der folgenden Website: www.hs-mainz.de/ukraine.

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