Deutschlandstipendium

Unsere Stipendiaten für das Deutschlandstipendium 2018/2019 | Foto: Robin Städtler

Hochschule Mainz verleiht Stipendien an Studierende

Insgesamt 61 Studierende aus allen drei Fachbereichen der Hochschule Mainz sind am 28. November 2018 mit einem Deutschlandstipendium ausgezeichnet worden. Damit hat sich die Zahl der Geförderten seit der Einführung des Stipendienprogramms im Jahr 2011 kontinuierlich erhöht.

Im Rahmen einer Feierstunde nahmen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Händen von Präsident Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth und Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Beyer die Urkunde entgegen, mit der sie für ihre sehr guten Studienleistungen und ein besonderes außerfachliches Engagement ausgezeichnet werden. Damit verbunden ist ein zunächst auf zwei Semester befristetes monatliches Stipendium über 300 Euro. 150 Euro davon werden staatlich bezuschusst, die andere Hälfte trägt ein privater Förderer, z.B. ein Unternehmen,  eine Stiftung oder eine Privatperson.

Bei den diesjährigen Stipendiaten haben sich fünf Stiftungen – die Margret-Hölzemann-Begabten-Stiftung, die Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, die Alexander-Karl-Stiftung, die Sigi und Hans Meder Stiftung und die Mainzer Wissenschaftsstiftung – sowie 23 Förderer unterschiedlicher Branchen aus dem regionalen Umfeld engagiert. Zehn der insgesamt 61 Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten bereits im vergangenen Jahr eine Förderung und werden nun weiter unterstützt.

„Wir begrüßen die Initiative des Bundesbildungsministeriums, um den Einstieg in eine Stipendienkultur in Deutschland zu fördern“, betonte Prof. Dr. Gerhard Muth bei der Urkundenübergabe. „Die erneute Erhöhung der Zahl der Förderer sowie die Tatsache, dass einige der Stipendiaten weitergefördert wurden, zeigt die steigende Akzeptanz  auf beiden Seiten. Da die Hochschulen bei der Ko-Finanzierung auf Unternehmen und andere private Förderer angewiesen sind, hoffen wir hier auch in Zukunft auf  Engagement und Unterstützung.“ Prof. Dr. Andrea Beyer betonte: „Dank der Stiftungen ist es möglich, Studierende zu fördern, für die keine Förderer aus der freien Wirtschaft gefunden werden können. Dies betrifft insbesondere die kreativen Studiengänge Innenarchitektur, Kommunikationsdesign und Zeitbasierte Medien, aber auch Architektur.“

Das Deutschlandstipendium ist 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert worden.