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Digitalisierung gestalten

Von links: Prof. Dr. Sven Pagel (Hochschule Mainz), Prof. Dr. Gunther Piller (Hochschule Mainz), Prof. Dr. Gerhard Muth (Präsident der Hochschule Mainz), Dr. Waltraud Kreutz-Gers (Kanzlerin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, Univ.-Prof. Dr. Franz Rothlauf (Johannes Gutenberg-Universität Mainz); Foto: Markus Nöhl

Neues Forschungskolleg erhält Fördermittel vom Wissenschaftsministerium

Das Forschungskolleg „DI-GEST – Digitalisierung gestalten“, das die Hochschule Mainz federführend im Verbund mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchführt, wird vom rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium für drei Jahre mit einer jährlichen Summe von 250.000 Euro gefördert. „DI-GEST“ befasst sich mit der Digitalisierung im Hinblick auf die Chancen und Risiken neuer digitaler Technologien und geht der Frage nach, wie Unternehmen und öffentliche Institutionen die Digitalisierung bestmöglich gestalten können.

„Digitale Technologien führen zu großen disruptiven Veränderungen in der Privatwirtschaft, in öffentlichen Institutionen sowie in der Zivilgesellschaft. Chancen und Risiken neuer digitaler Technologien rechtzeitig zu erkennen und durch zielgerichtete Veränderungsprozesse optimal nutzbar zu machen, ist eine essenzielle Herausforderung für alle Beteiligten“, so Prof. Dr. Gerhard Muth, Präsident der Hochschule Mainz. Prof. Dr. Gunther Piller, wissenschaftlicher Projektleiter vom Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz, erläutert: „Das Forschungskolleg DI-GEST umfasst sowohl die organisationsspezifische Identifikation und Bewertung von Potenzialen, wie auch deren Umsetzung. Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung von Theorien und Methoden für das Erkennen und Erproben relevanter digitaler Technologien, Einsatzbereiche und Vorgehen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz für betriebliche Entscheidungen, sowie Untersuchungen zu den Möglichkeiten von Veränderungen der Kundenkommunikation durch digitale Medienumgebungen und deren Einfluss auf das Konsumverhalten.“

Die neue Förderlinie „Forschungskollegs Rheinland-Pfalz“ ist 2018 vom Wissenschaftsministerium eingerichtet worden. Die Forschungskollegs werden von jeweils mindestens zwei Professorinnen oder Professoren einer oder mehrerer Fachhochschulen und Universitäten getragen. Das Ministerium bezuschusst die Forschungskollegs pro Verbund mit jährlich bis zu 250.000 Euro und erwartet ein Engagement der Hochschulen in gleicher Höhe. Die Förderung ist auf drei Jahre angelegt. Mit „DI-GEST – Digitalisierung gestalten“ gibt es in Rheinland-Pfalz zur Zeit vier Forschungskollegs, unter deren Dach gemeinsame Forschungs- und Promotionsprojekte von Universitäten und Fachhochschulen durchgeführt werden.