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Exkursion zur Hochmoselbrücke

Zwölf Studierende des Master-Moduls Messtechnik besuchten Anfang Januar die Hochmoselbrücke.

Ein im Sinne des Wortes herausragendes Bauwerk entsteht seit 2010 zwischen Ürzig und Zeltingen-Rachtig: die Hochmoselbrücke. Zwölf Studierende des Master-Moduls Messtechnik der Geoinformatik und Vermessung an der Hochschule Mainz hatten Anfang Januar die Möglichkeit, dieses durch seine Höhenlage auffallende Bauwerk von 150 Metern Höhe und 1,7 Kilometer Länge aus der Nähe zu sehen. Die Brücke entsteht im Taktschiebeverfahren und ist Teil einer internationalen Straßenachse, die die BeNeLux-Staaten mit dem Rhein-Main-Gebiet verbinden wird.

Zu Beginn erwartete die Studierenden ein Kurzvortrag über den bisherigen Bauablauf in der Infobox der Firma SEH Engineering, die für die Stahlbaumontage der Brücke zuständig ist. Hier sind auch die Sensoren für die Vermessungstechnische Bauüberwachung angebracht. Sebastian Kulke, Student der Fachrichtung meint dazu: „ Es ist interessant zu sehen, mit welchen Geräten und Verfahren solche Großprojekte umgesetzt werden“. Weiter ging es mit einer Baustellenführung mit Besichtigung des Vormontageplatzes. Hier lernten die Studierenden einiges über die Verschubtechnologie während des Baus und die Stahlbaumontage.

Sehr beeindruckt waren die Studierenden von der Korrosionsschutzhalle. Die auf zwei Seiten geöffnete Halle umfasst den gesamten Brückenquerschnitt und lässt sich, da sie auf Schienen liegt, verschieben. Unabhängig von der Witterung kann hier der Korrosionsschutz für den Brückenüberbau aufgetragen werden. Zuletzt durften die Teilnehmer das Brückendeck betreten, welches derzeit bis zum achten Pfeiler gebaut ist.