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Forschungskolleg Di-GEST gestartet

Wissenschaftsministers Prof. Dr. Konrad Wolf, Präsidentin der Hochschule Mainz Prof. Dr. Susanne Weissman (Foto: Therese Bartusch)

Foto: Therese Bartusch

Hochschule Mainz und Uni Mainz erforschen zukunftsweisende Themen

Drei Tandems aus Hochschul- und Uniprofessoren und Promovierenden arbeiten an aktuellen Fragestellungen zum digitalen Wandel

Das Forschungskolleg „Di-GEST – Digitalisierung gestalten“ der Hochschule Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität startete mit einer Auftaktveranstaltung am 1. Juli 2020 im LUX Pavillon. In Anwesenheit des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministers Prof. Dr. Konrad Wolf, der Präsidentin der Hochschule Mainz Prof. Dr. Susanne Weissman sowie des Vizepräsidenten für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Johannes Gutenberg-Universität Univ.-Prof. Dr. Stefan Müller-Stach präsentierten drei Tandems, zu denen jeweils ein Professor und eine Promovendin oder ein Promovend von der Universität Mainz und von der Hochschule Mainz gehören, ihre Forschungsfragen rund um Theorien, Methoden und Werkzeuge getreu dem Leitmotiv des Forschungskollegs „Den digitalen Wandel aktiv gestalten“.

„Das Forschungskolleg stärkt die Forschungskooperation zwischen Hochschulen und Universitäten. Insbesondere die gemeinsame Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses möchten wir als Land fördern. Dafür ist die kooperative Promotion der richtige Weg für Rheinland-Pfalz. Das neue Forschungskolleg setzt auf hochaktuelle Fragestellungen im Hinblick auf die Chancen und Risiken neuer digitaler Technologien und deren Anwendungsformen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Ein Arbeitsfeld mit großer gesellschaftlicher Relevanz, bei der wir schon gespannt auf die Ergebnisse der Forschungsgruppen und Qualifikationsarbeiten sein dürfen“, so Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf.

Im Rahmen des Forschungskollegs streben insgesamt sechs Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Wirtschaftswissenschaften der beiden Bildungseinrichtungen eine Promotion an. Die drei Promovendinnen und drei Promovenden werden sowohl von den Uniprofessoren - Univ.-Prof. Dr. Franz Rothlauf (Projektleitung JGU), Univ.-Prof. Dr. Oliver Emrich und Univ.-Prof. Dr. Andranik Tumasjan - als auch den Hochschulprofessoren - Prof. Dr. Gunther Piller (Projektleitung Hochschule Mainz), Prof. Dr. Oliver Mauroner und Prof. Dr. Sven Pagel - betreut. Prof. Dr. Susanne Weissman befürwortet die Kooperation der beiden Bildungsstätten sehr: "Vernetzung ist das Gebot der Stunde, denn wir brauchen alle kluge Köpfe, wenn es um Innovationsschöpfungen geht", betont sie. Auch Vizepräsident Univ.-Prof. Dr. Stefan Müller-Stach begrüßt die neu geschaffene Struktur des Forschungskollegs: Diese „ermöglicht einerseits die Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses in einen übergreifenden Forschungszusammenhang zwischen Universität und Hochschule für angewandte Wissenschaft und eröffnet andererseits den hochqualifizierten Absolventen die Möglichkeit, gemeinsam die Promotion durchzuführen“, erklärt er.

Die drei Tandems, von denen jeweils zwei ihre Forschung auf Unternehmen und ihre Aktivitäten im Rahmen der Themenfelder „Erkennen und Erproben von digitalen Technologien und Trends“ und „Einsatz künstlicher Intelligenz für betriebliche Probleme“ fokussieren und das dritte die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Kunden im Themenfeld „Veränderung von Kunden & Unternehmen durch digitale Medien“ erforscht, stellten die jeweils unterschiedlichen Blickwinkel auf die gemeinschaftlichen Themenfelder und ihre vielfältigen methodischen Herangehensweisen vor.

Das Forschungskolleg, welches der Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz federführend im Verbund mit der Universität Mainz durchführt, wird vom rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium und den beiden beteiligten Bildungseinrichtungen gemeinschaftlich mit einer Gesamtsumme von 1,5 Millionen Euro über 3 Jahre gefördert. „Mit dem Forschungskolleg im Rahmen der ‚Förderinitiative des MWWK zur Förderung kooperative Promotionen‘ wird ein Rahmen geschaffen, um das fachwissenschaftliche Spektrum der Arbeitsgruppen zu erweitern und um auch künftig Drittmittel finanzierte Forschung zielgerichtet auf den Weg zu bringen“, fügt Susanne Weissman hinzu.

Alle Informationen rund um das Thema finden Sie hier: di-gest.hs-mainz.de