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Wettbewerb: Neue Wege in der Lehre

Foto von einem Laptopbildschirm mit einer Dozentin an der Tafel

Ideen für Innovationen in der Lehre | Bewerben bis 10. Juni.2017

Die Hochschule Mainz und die Johannes Gutenberg-Universität fördern auf unterschiedlichen Ebenen die Weiterentwicklung der Lehre. Im Rahmen der Initiative "Digitaler Tag 2017" sollen Ideen für Innovationen in der Lehre gemeinsam von Lehrenden und Studierenden initiiert werden.

Hierzu wird in Kooperation mit dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) ein Förderprogramm angeboten. Die ausgezeichneten Projekte werden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentiert.

Ziel der damit verbundenen Ausschreibung ist die Entwicklung innovativer Lehrkonzepte durch Lehrende und Studierende. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Hochschule Mainz möchten so ihre Lehrenden motivieren, neue Wege in der Lehre zu beschreiten, ob digital oder analog.

Die Wettbewerbseinreichungen sollen in Form eines kurzen Konzeptantrags erfolgen. Der Antrag zeigt skizzenhaft die Idee und Zielsetzung sowie entsprechende Einsatzbereiche.
Die drei Anträge mit den überzeugendsten Lehrkonzepten erhalten eine Projektförderung, die für projektgebundene Zwecke verwendet werden kann.

1. Platz: 1.000,- €
2. Platz: 500,- €
3. Platz: 500,- €

Die Prämierung findet im Rahmen des Digitalen Tages 2017 am 19. Juni.2017 statt.

Teilnahmebedingungen
Alle Lehrenden beider Hochschulen sind eingeladen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Ein befristetes Arbeitsverhältnis darf nicht innerhalb des Förderzeitraums enden. Kooperationen mit externen Partnern sind grundsätzlich möglich.

Antragstellung
Antragsformular zum Download 
Anträge müssen vollständig bis spätestens zum 10. Juni.2017 gestellt werden. Bitte senden Sie uns Ihren elektronisch ausgefüllten Antrag per Mail an DigitalerTag (at) hs-mainz.de. 

Unterstützung/Support
Das Ausschreibungskonzept sieht vor, didaktische und medienpraktische Kompetenzen bei den Lehrenden und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern. Das Zentrum für Qualitätssicherung (ZQ) und das Zentrum für audiovisuelle Produktion (ehem. Medienzentrum) der JGU sind dabei Anlaufstellen, die Ihr Projekt gerne begleiten.

Kontakt
Beate von Cisewski
Vorzimmer Vizepräsidentinnen
DigitalerTag (at) hs-mainz.de

Beispiele für Moderne Lehrkonzepte

Zur Anregung finden Sie hier einige Ideen für alternative Lehrkonzepte. Gerne aber können auch ganz andere, ungewöhnliche Ideen in den Wettbewerb eingebracht werden.

5-Minute Symposia

Studierende erhalten eine Themengrundlage, z.B. einen wissenschaftlichen Artikel. Sie haben 40 Minuten Zeit für die Vorbereitung einer 5-minütigen Präsentation. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung werden diese Vorträge gehalten.

Student Generated Live Voting

Studierende bereiten Arbeitsmaterialien vor, z.B. ein Kapitel aus einem Lehrbuch oder wissenschaftliche Artikel. Die Studierenden erstellen dann während der Veranstaltung unter Supervision der Lehrenden eine Reihe von Quizfragen in einem Audience Response System (ARS), z.B. dem freien System der Universität Paderborn. In den letzten 15 Minuten der Veranstaltung werden die Fragen dann von den Studierenden getestet und ggf. in der Folgeveranstaltung weiterentwickelt.

Student Generated Video

Studierende erhalten ein Thema/einen Begriff/eine Fragestellung und den Auftrag, dieses in einem selbst produzierten Erklärvideo zu bearbeiten. Der Lehrende (ggf. unterstützt durch technischen Support) moderiert den Prozess der Videoerstellung. Die Videos werden dann in einem Lernmanagementsystem wie OLAT oder ILIAS zu einer Lerneinheit zusammengefasst.

Collaborative In-Class Writing

Studierende schreiben gemeinsam ein wissenschaftliches Kurz-Manuskript. Jede/r Studierende erhält einen spezifischen Teil dieses Manuskripts zugewiesen, den er/sie bearbeitet. In einem Collaborative Writing Tool (z.B. Office365, Google Docs, EtherPad) generieren die Studierenden dann während der Präsenzveranstaltung ihre Textteile. Das Tool ermöglicht den Studierenden eine direkte Übersicht der Teile der übrigen Studierenden, um ihre Inhalte abzugleichen und Kommentare zu erstellen. Lehrende mentorieren den Prozess.

Mock Debates

Studierende erhalten dasselbe wissenschaftliche Material und müssen zwei diametrale Positionen vertreten. In den ersten 45 Minuten bereiten Sie ihre Argumentationslinien vor. Während der anschließenden Podiumsdebatte vertreten und disputieren sie ihre jeweiligen Positionen.

OER Rallye

Die Studierenden erhalten einen umgrenzten Fachinhalt und den Auftrag, aus verfügbaren Ressourcen (Stichwort: OER) ein Online-Kursmodul für dessen Erklärung zusammenzustellen. Sie verwenden dabei typische Elemente wie digitale Texte, Erklärvideos, Links und Quizzes. Nach einer Einführung in das gewählte Lernmanagementsystem, z.B. OLAT oder ILIAS, befüllen die Studierenden das LMS mit ihren Kursmodulen. In den Präsenzsitzungen mentorieren die Lehrenden den Prozess der Konzeptbildung, der Suche und der Zusammenstellung der Quellen. Zusätzlich stellen die Studierenden ihre Konzepte, ihre Arbeitsstände und hilfreiche Fundstellen vor.