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Keilschriftforschung digital

3D-Scan einer Keilschrifttafel mit Transliteration und Metadaten, Foto/©: HaftTappehProjekt2019

Timo Homburg, Dr. Eva-Maria Huber und Tim Brandes haben erfolgreich einen Workshop zum Thema "Von analog zu digital: Konzeptionen der Keilschriftforschung im 21. Jahrhundert am Beispiel administrativer Urkunden" eingeworben.

Unter dem Titel "Von analog zu digital: Konzeptionen der Keilschriftforschung im 21. Jahrhundert am Beispiel administrativer Urkunden" planen Timo Homburg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am i3mainz, Dr. Eva-Maria Huber und Tim Brandes, beide vom Institut für Altertumswissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen Workshop im Februar 2021. Dieser verfolgt das Ziel, die beiden Kleinen Fächer Altorientalistik und Computerlinguistiuk enger miteinander ins Gespräch zu bringen, verschiedene philologische Bearbeitungsstrategien zu thematisiert und Anreize zur Entwicklung von Hilfsmitteln durch die Informatik zu schaffen. Der Workshop wird vom 26.-28.2.2021 stattfinden, im direkten Vorfeld des Haft Tappeh-Workshops Anfang März. Ob er digital, analog oder in einer Mischung aus beiden Formen stattfinden wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.

Schon jetzt können sich Interessierte mit einem Abstract bewerben. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Bereichen Digital Humanities mit den Schwerpunkten Sprachen und Texteditionen, Computerlinguistik vorzugsweise aus dem Gebiet Assyrologie und Altorientalistik mit einem Fokus auf Archivarbeit. Deadline für die Einreichung von Abstrcts ist der 29. November 2020 (Details Link).

"Wir freuen uns sehr", so Timo Homburg, "dass unser Projekt finanzielle Unterstützung durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhält". Diese hatten unter dem Motto "Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!" insbesondere Promovierende und frühe Postdocs aus den Kleinen Fächern zur Entwicklung neuer Kommunikations- und Vernetzungsstrategien aufgerufen. Neben dem Workshop ist ein Blog Teil des Projektes. Dieser wird dem wissenschaftlichen Nachwuchs auch über den Förderzeitraum hinaus als Austauschplattform zur Verfügung stehen.