Pluspunkt

Aktuelle designtheoretische Diskurse.

Der Wunsch, im Master Einblicke in das theoretisch-wissenschaftliche Arbeiten zu erlangen, der Besuch diverser Symposien in den letzten Monaten und eigene Beobachtungen im vergangenen Jahre unterstützten die Entscheidung meinen Master theoretischen Diskursen zu widmen. Erste Recherchen ergaben, dass die Designtheorie in ihrer Fülle für mich Neuland war und ich mir die Frage stellte: Designtheorie – was genau ist das überhaupt?

Erste vage Bestätigungen, dass nicht nur mir ein vermehrtes designtheoretisches Interesse auffiel, ermutigten mich, Design einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und das Feld der Designtheorie fassbarer zu machen, indem ich mich ihren aktuellen Entwicklungen, Positionen und Diskursen zuwendete.

Dazu werden die Veränderungen in den letzten Jahren dargestellt, sowie das vermehrte Interesse an Designtheorie belegt. Neben unterschiedlichsten Positionen zu Designtheorie und dem Verhältnis von Theorie und Praxis im Design wird in der theoretischen Arbeit der Stellenwert von Designtheorie in Lehre und den Medien betrachtet. Zu guter Letzt beschäftigte ich mich mit Symposien, listete jene der letzten drei Jahre auf und analysierte dessen Themengebiete, um die gegenwärtigen Themen der Diskurse ausfindig zu machen. 

Aus den Resultaten dieser Arbeit ergab sich, dass es der Designtheorie an einem regelmäßig erscheinenden Medium fehlt, dass den designtheoretischen Diskurs belebt, sowie Informationen zu Themen bietet, die für die momentane Entwicklung des Designs essentiell sind. Entstanden ist dazu »PLUSPUNKT«, ein monothematisches Journal für designtheoretische Texte, dass halbjährlich erscheint und Positionen diverser Autoren versammelt.

Eckdaten

Text/Fotos:
Sarah Frank

Studiengang:
Gutenberg Intermedia