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Vorpraktikum

Das Vorpraktikum ist keine Zulassungsvoraussetzung.

Ein Vorpraktikum mit handwerklicher Tätigkeit im Bauhaupt- oder Baunebengewerbe ist im Umfang von 12 Wochen erforderlich (sofern es nicht Bestandteil der auf das Studium vorbereitenden Ausbildung war). Von Vorteil für Ihr Studium (aber nicht verpflichtend) ist die weitgehende Ableistung bereits vor Aufnahme des Studiums; der vollständige Nachweis muss spätestens bis zur Rückmeldung in das 4. Fachsemester erbracht werden. Näheres regelt die Vorpraktikumsordnung. 
Falls Sie eine Ausbildung in einem baubezogenen Beruf abgeschlossen haben, werden Ihnen je nach Fachrichtung bis zu 12 Wochen Vorpraktikum anerkannt (siehe untenstehende Zusammenstellung).

Das Vorpraktikum soll einen Einblick in die technischen Vorgänge auf Baustellen und die Gegebenheiten und Abläufe des Baugeschehens bieten. Es beinhaltet die Konstruktion von Bauwerken, Bauverfahren und Bauabläufe. Im Rahmen des Praktikums soll die Arbeitswelt im Bauwesen erfahren werden und das notwendige Verständnis für die Praxis erlangt werden

Es ist ein Baustellenpraktikum zu absolvieren, bei dem die Nähe zur Bauausführung, also den Handwerkern im Vordergrund steht. Die Mitarbeit während des Praktikums soll dazu führen, die Arbeitsabläufe und -techniken kennenzulernen und ihre Auswirkungen zu beurteilen. In jedem Fall anerkennungsfähig ist beispielweise ein Praktikum im Bereich Maurerhandwerk, Beton- und Stahlbetonbau, Zimmererhandwerk, Straßen- oder Kanalbau. Ein Praktikum in der Bauleitung oder im Ingenieur- oder Architektenbüro wird nicht als Vorpraktikum anerkannt.

Eine gute Möglichkeit, sich diese praktische Erfahrung anzueignen, bietet der Internationale Bauorden mit vielen Projekten im In- und Ausland. So können Sie Ihr Studium mit sozialem Engagement verbinden und helfen sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen bei ihren Bau- und Renovierungsarbeiten. Bei Interesse: Webseite Internationaler Bauorden.

Die Anerkennung der abgeleisteten Praktikumszeiten erfolgt nach Vorlage der Praktikumsbescheinigungen durch das Prüfungsamt. Die Bescheinigung muss mindestens Beginn und Ende des Praktikums sowie die durchgeführten Tätigkeiten und Arbeiten mit jeweiliger Wochenzahl beinhalten. Das Praktikum soll hierbei in möglichst zusammenhängenden Zeitabschnitten abgeleistet werden, wobei Abschnitte von weniger als zwei Wochen Dauer nicht anerkannt werden.

Bitte setzen Sie sich wegen der Anerkennung des Vorpraktikums frühzeitig mit der Fachrichtung bzw. der Beauftragten, Prof. Dr.-Ing. Kaufmann Alves, in Verbindung.

Schulabschluss und BerufsausbildungDauer des Praktikums
keine oder fachfremde Berufsausbildung bzw. berufliche Vorbildung12 Wochen – günstig ist, einen Teil vor Studienbeginn zu erbringen, der restliche Teil ist bis zur Rückmeldung ins 4. Fachsemester nachzuweisen.
Berufsausbildung bzw. berufliche Vorbildung in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen (nicht Bautechnik)12 Wochen – wie oben. Im Einzelfall wird die Dauer des Praktikums um einige Wochen ermäßigt.
Berufsausbildung bzw. berufliche Vorbildung im BauhauptgewerbeDas Praktikum wird in der Regel erlassen.
Berufsausbildung bzw. berufliche Vorbildung im Bauhauptgewerbe, jedoch zu einseitige praktische Vorbildung, oder im AusbaugewerbeDie genaue Dauer wird im Einzelfall festgelegt, nachzuweisen bis zur Rückmeldung ins 4. Fachsemester.
Ihre Berufsausbildung oder berufliche Vorbildung passt nicht zu den obigen Beispielen?Wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt und schildern Sie Ihre spezielle Situation. Im Zweifelsfall entscheidet der Dekan oder eine von ihm beauftragte Professorin oder ein Professor.

Bitte nutzen Sie auch das Dokument zu den Anerkennungszeiten für das Vorpraktikum nach Berufsausbildung.

Vorpraktikumsordnung

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Inka Kaufmann Alves
Beauftragte für das Vorpraktikum