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Beispiele aus der Praxis

Mit bereits zehn Jahren Berufserfahrung bei Boehringer Ingelheim und zwei kleinen Kindern hat sich Simone Elfen erst spät für eine akademische Weiterbildung entschieden. Die HS Mainz bietet attraktive berufsbegleitende Studiengänge. Nur so ist es möglich, Beruf, Familie und Studium unter einen Hut zu bringen. Nach bestandenem Diplom-Studium BWL war das konsekutive Masterstudium des neu geschaffenen berufsbegleitenden Studiengangs Management gesetzt. Bereits während des Studiums ergaben sich neue Jobperspektiven, so dass die Masterarbeit eine ganz praktische Relevanz hatte und auf zukünftige Aufgaben vorbereiten konnte.

In allen Studiengängen wird selbstverständlich die notwendige Theorie gelehrt, um als zukünftiger Manager bestehen und Zusammenhänge verstehen zu können. Die Verzahnung von Theorie und Praxis durch relevante Fallstudien und praxiserfahrene Dozentinnen und Dozenten sind der große Vorteil gegenüber stärker theoretisch orientierten universitären Studiengängen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Austausch mit ebenfalls berufserfahrenen Kommilitoninnen und Kommilitonen aus unterschiedlichen Branchen und mit diversen Lebensläufen.

Die große Themenbandbreite des Masterstudiums ermöglichte Simone Elfen in ganz verschiedenen Unternehmensbereichen bei Boehringer Ingelheim tätig zu werden, z.B. als Trade Data Analyst im Business, Corporate Project Manager in der Region Europe, in Marketing & Sales als Scientific Project Coordinator und Controller in Finance & Controlling. Eine Weiterbildung zum Green Belt/Change Manager unterstützt bei der täglichen Arbeit, um Prozesse strukturiert und sinnvoll zu verbessern.

Heute ist Simone Elfen als Corporate Head of European Trade bei Boehringer Ingelheim im Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen. Das Aufgabengebiet reicht von der optimalen Belieferung europäischer Märkte der finanziellen Abbildung und Modellierung der Warenströme, dem Aufbau eines relevanten Reportings für strategische und operative Handlungsempfehlungen bis zur Generierung von Marktinformationen und der Steuerung der Märkte nach definierten Kennzahlen. Das Studium an der HS Mainz hat ein gutes Fundament gelegt, um einen breit gefächerten Werdegang zu ermöglichen.

Simone Elfen

Corporate Head of European Trade,
Boehringer Ingelheim

Nach bestandenem Diplom-Studium BWL und einer zweijährigen Berufserfahrung bei der Investmentfondsgesellschaft DekaBank wollte sich Max Ganzer akademisch weiterentwickeln und Managementthemen im Allgemeinen sowie Strategisches Management und Change Management im Besonderen, vertiefen. Grundvoraussetzungen für die Wahl des Studiengangs waren Praxisnähe und gute Vereinbarkeit mit der beruflichen Tätigkeit. Die Hochschule Mainz erfüllte beides. Daher entschied sich Max Ganzer für den berufsintegrierenden Studiengang Master Management.

Intensive Blockwochen zum jeweiligen Semesterbeginn, relevante Fallstudien, interdisziplinäre Gastdozenten und eine Auslandsexkursion nach Malaysia – um nur einige wichtige Elemente zu nennen - haben umfassendes Management Know-how vermittelt und stark zur Entwicklung von internationalen Handlungs- und Führungskompetenzen beigetragen. Die im Studium erlernten Inhalte integrierte er zumeist direkt in den Arbeitsalltag. Auch die Beförderung ließ nicht lange auf sich warten: Max Ganzer stieg innerhalb der DekaBank zum Projektleiter Lean Management auf.

Noch kurz vor Beginn der Masterarbeit wechselte Ganzer als Projektmanager in das Inhouse-Consulting der Commerzbank und leitete dort mehrere Prozessoptimierungsinitiativen. Vor diesem Hintergrund konnte er das Thema seiner Masterarbeit näher definieren. Die Arbeit beschäftigte sich mit dem Vergleich der Implementierung von Lean Management-Konzepten in Finanzunternehmen. Heute ist Max Ganzer Executive Director bei der UBS und leitet für Digital PEX das Robotics Process Automation (RPA) Portfolio in der Schweiz.

Max Ganzer

Executive Director,
UBS

Der rote Faden muss erkennbar sein! Daher sollte nach dem dualen Bachelorstudium an der DHBW Mannheim ebenfalls ein praxisnahes Masterstudium folgen. Das berufsintegrierte Management-Studium an der Hochschule Mainz stellte für Benjamin Helbig ein wichtiges  Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen talentierten Nachwuchsführungskräften (z. B. von Universitäten) dar und sollte seine „Employability“ stärken.

Er absolvierte während seines Masterstudiums an der Hochschule Mainz zwei Summer Schools an der Robert-Gordon-University in Aberdeen/Schottland und der Coastal Carolina University in Conway/South Carolina und belegte zusätzlich für zwei Semester den Sprachkurs Wirtschaftsfranzösisch.

Benjamin Helbig ist schon vor Beginn des Masterstudiums in das eigene Familienunternehmen als Assistent der Geschäftsleitung eingestiegen – mit der klaren Aussicht einmal Geschäftsführer zu sein. Bei dem kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen mit 50 Mitarbeitern führt er ein typisches Generalisten-Dasein. Deshalb war die freie Wahl der Spezialisierungsmodule an der Hochschule Mainz für ihn ein großer Vorteil. Benjamin entschied sich für einen breiten Mix aus Marketing- und Controlling-Modulen.

Seine Masterarbeit schrieb Benjamin Helbig im Strategischen Management und befasste sich mit den Besonderheiten des Unternehmenswachstums von KMU am Beispiel des eigenen Familienbetriebs „Helbig & Lang - Der Oberflächenspezialist“. Dabei verfolgte er das Ziel, wissenschaftlich fundierte sowie gleichermaßen praxistaugliche Handlungsempfehlungen für die Unternehmensführung herauszuarbeiten. Dies war die Kombination von Wissenschaft und Praxis – genau das, was der berufsintegrierte Masterstudiengang Management an der Hochschule Mainz bieten kann.

Auch nach Abschluss des Studiums ist der Kontakt zur Hochschule nicht abgerissen. Zusammen mit Prof. Dr. Herbert Paul war er als Lehrbeauftragter für das Modul Unternehmensführung im dualen Bachelorstudiengang verantwortlich. Es sollte keine Standard-Vorlesung sein, sondern eine aktive Diskussion in kleinen Arbeitsgruppen mit vielen Praxisbeispielen und einigen Anekdoten aus dem „wahren Leben“ eines familiengeführten KMU. Studium und Lehrtätigkeit lieferten einen wichtigen Beitrag für die Nachfolgeplanung im Familienunternehmen.


Benjamin Helbig

Assistent der Geschäftsführung,
Helbig & Lang - Der Oberflächenspezialist

Zunächst studierte Marius Schwering an der Hochschule Mainz den berufsintegrierenden Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre. Gleichzeitig absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann (IHK Darmstadt) bei der Adam Opel AG. Er schloss sein Bachelorstudium mit Auszeichnung ab.

Direkt danach begann er mit dem berufsintegrierenden Master-Studium an der HS Mainz. Aus persönlichem Interesse und um sich möglichst breite Kenntnisse anzueignen, entschied sich Marius Schwering bewusst für die Schwerpunkte Controlling und Marketing. Zu dieser Zeit war er bei Opel im Bereich European Sales Operations mit dem Schwerpunkt Forecasting tätig. Seine Masterarbeit behandelte das Thema Kooperationskompetenz von Opel, dabei wurde der Strategic Fit zwischen Opel und PSA untersucht. 2013 schloss er sehr erfolgreich sein Masterstudium in der Regelstudienzeit von fünf Semestern ab.

Nach Stationen als Assistent der Geschäftsleitung für Sales & After Sales für Opel Europa, wechselte er zur englischen Schwestermarke Vauxhall. Dort leitete Marius Schwering ein Team von sieben Mitarbeitern für die Region Südengland und war als Regional Operations Manager verantwortlich im Bereich Retail für den Verkauf, das Retail Marketing für PKW und Nutzfahrzeuge und After Sales. Nach einer zweijährigen Tätigkeit in England wechselte Marius Schwering in die Schweiz. Dort leitet er seit April 2018 das Marketing und verantwortet die strategische Planung. Er ist Teil der Geschäftsleitung und führt ein Team von 13 Mitarbeitern.
Der Studiengang Management an der Hochschule Mainz hat wesentliche Grundsteine gelegt, um als Führungskraft tätig zu werden.

Marius Schwering

Marketing Director
Opel Schweiz, AO Automobile Schweiz AG