Beispiele aus der Praxis

Der rote Faden muss erkennbar sein! Daher sollte nach dem dualen Bachelorstudium an der DHBW Mannheim ebenfalls ein praxisnahes Masterstudium folgen. Das berufsintegrierte Management-Studium an der Hochschule Mainz wollte Benjamin Helbig als Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen talentierten Nachwuchsführungskräften (z. B. von Universitäten) nutzen und so seine Employability stärken.

Wenn er seinen Lebenslauf mit dem seiner Mitstreiter auf dem Arbeitsmarkt und den Anforderungsprofilen der großen Unternehmen verglich, fehlte noch etwas: Auslandserfahrung. Daher absolvierte Benjamin Helbig während seines Masterstudiums an der Hochschule Mainz zwei Summer Schools an der Robert-Gordon-University in Aberdeen/Schottland und der Coastal Carolina University in Conway/South Carolina und belegte zusätzlich über zwei Semester den Sprachkurs Wirtschaftsfranzösisch.

Dies alles bezeichnet er als „persönliches Risikomanagement“. Denn eigentlich war der Plan A ein ganz anderer als sich an den Anforderungsprofilen der Großunternehmen messen zu lassen. Benjamin Helbig ist schon vor Beginn des Masterstudiums in das eigene Familienunternehmen als Assistent der Geschäftsleitung eingestiegen – mit der klaren Aussicht einmal Geschäftsführer zu sein. Bei dem kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen mit 50 Mitarbeitern führt er ein typisches Generalisten-Dasein. Deshalb war die freie Wahl der Spezialisierungsmodule an der Hochschule Mainz für ihn ein großer Vorteil. Benjamin entschied sich für einen breiten Mix aus Marketing- und Controlling-Modulen.

Seine Masterarbeit schrieb Benjamin Helbig im strategischen Management und befasste sich mit den Besonderheiten des Unternehmenswachstums von KMU am Beispiel des eigenen Familienbetriebs „Helbig & Lang - Der Oberflächenspezialist“. Dabei verfolgte er das Ziel, wissenschaftlich fundierte sowie gleichermaßen praxistaugliche Handlungsempfehlungen für die Unternehmensführung herauszuarbeiten. Dies war die Kombination von Wissenschaft und Praxis – genau das, was der berufsintegrierte Masterstudiengang Management an der Hochschule Mainz bieten kann.

Benjamin Helbig

Assistent der Geschäftsführung,
Helbig & Lang - Der Oberflächenspezialist

Nach bestandenem Diplom-Studium BWL und einer zweijährigen Berufserfahrung bei der Investmentfondsgesellschaft DekaBank wollte sich Max Ganzer akademisch weiterentwickeln und Managementthemen im Allgemeinen sowie Strategisches Management und Change Management im Besonderen, vertiefen. Grundvoraussetzungen für die Wahl des Studiengangs waren Praxisnähe und gute Vereinbarkeit mit der beruflichen Tätigkeit. Die Hochschule Mainz erfüllte beides. Daher entschied sich Max Ganzer für den berufsintegrierenden Studiengang Master Management.

Intensive Blockwochen zum jeweiligen Semesterbeginn, relevante Fallstudien, interdisziplinäre Gastdozenten und eine Auslandsexkursion nach Malaysia – um nur einige wichtige Elemente zu nennen - haben umfassendes Management Know-how vermittelt und stark zur Entwicklung von internationalen Handlungs- und Führungskompetenzen beigetragen. Die im Studium erlernten Inhalte integrierte er zumeist direkt in den Arbeitsalltag. Auch die Beförderung ließ nicht lange auf sich warten: Max Ganzer stieg innerhalb der DekaBank zum Projektleiter Lean Management auf.

Noch kurz vor Beginn der Masterarbeit wechselte Ganzer als Projektmanager in das Inhouse-Consulting der Commerzbank und leitete dort mehrere Prozessoptimierungsinitiativen. Vor diesem Hintergrund konnte er das Thema seiner Masterarbeit näher definieren. Die Arbeit beschäftigte sich mit dem Vergleich der Implementierung von Lean Management-Konzepten in Finanzunternehmen. Heute ist Max Ganzer Executive Director bei der UBS und leitet für Digital PEX das Robotics Process Automation (RPA) Portfolio in der Schweiz.

Max Ganzer

Executive Director,
UBS

Zunächst studierte Marius Schwering an der Hochschule Mainz den berufsintegrierenden Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre. Gleichzeitig absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann (IHK Darmstadt) bei der Adam Opel AG. Von Anfang an waren Theorie, Fallstudien und Praxis eng miteinander verzahnt. So schrieb er auch seine Bachelorarbeit zum Thema Strategische Allianzen in der Automobilindustrie. Nachdem er in sieben Semestern mit Auszeichnung das Bachelorstudium abgeschlossen hatte, folgte der direkte Anschluss mit dem berufsintegrierenden Master- Studiengang Management. Aus persönlichem Interesse und um sich möglichst breite Kenntnisse anzueignen, entschied sich Marius Schwering bewusst für die Schwerpunkte Controlling und Marketing. Zu dieser Zeit war er bei Opel im Bereich European Sales Operations, Schwerpunkt Forecasting tätig. Seine Masterarbeit behandelte das Thema Kooperationskompetenz von Opel, dabei wurde der Strategic Fit zwischen Opel und PSA untersucht. 2013 schloss er sehr erfolgreich sein Masterstudium in Regelstudienzeit von fünf Semestern ab. Nach Stationen als Assistent der Geschäftsleitung für Sales & Aftersales für Opel Europa, wechselte er zur englischen Schwestermarke Vauxhall. Derzeit leitet Marius Schwering ein Team von sieben Mitarbeitern für die Region Südengland und ist als Regional Operations Manager verantwortlich im Bereich Retail für den Verkauf von PKW, Nutzfahrzeuge und Aftersales.
Der Studiengang Management an der Hochschule Mainz hat wesentliche Grundsteine gelegt, um als Führungskraft innerhalb der Opel/Vauxhall tätig zu werden.

Marius Schwering

Regional Operations Manager,
Opel/Vauxhall