Häufig gestellte Fragen

Liegt der schulische Teil der Fachhochschulreife über eine Höhere Berufsfachschule (HBF) vor, ist die Zulassung zum dualen Studium unter Vorbehalt möglich, da durch die gleichzeitige Berufsausbildung der berufliche Teil der Fachhochschulreife nach einem halben Jahr nachgewiesen werden kann. Die Überwachung der Erfüllung des Nachweises obliegt der Hochschule Mainz.

Das bedeutet: Sollten Sie die Berufsausbildung abbrechen, bevor der halbjährige Nachweis erfüllt ist, würde die Berechtigung zum Hochschulstudium verfallen. Dies hätte den Verweis von der Hochschule zur Folge.

Das Studium läuft größtenteils über Präsenzunterricht. Es ist aber keine Präsenzpflicht vorgesehen. Bei einigen, stark interaktiv geprägten Veranstaltungen kann aber eine Präsenzpflicht definiert werden.

Für Interessierte aus Rheinland-Pfalz: nein (mit mindestens Fachhochschulreife).
Für Interessierte aus Hessen: ja.

Nein, für den Bachelor sind alle Fächer mit ihren Prüfungs-und Studienleistungen zu erbringen. Sofern Sie bereits Leistungsnachweise von anderen Hochschulen vorlegen können, ist nach individueller Prüfung eine Anerkennung dieser Nachweise möglich.

Das ist grundsätzlich nicht vorgesehen, da die Veranstaltungen in der Regel nur jährlich angeboten werden. Würden Sie also nur die Veranstaltungen im Sommersemester besuchen, würden Ihnen die Kurse und Seminare fehlen, die immer nur im Wintersemester angeboten werden.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

Ja. Allerdings muss man eine Ausbildung in einem der genannten Ausbildungsberufe vorweisen (oder eine äquivalente Berufstätigkeit) und in einem Unternehmen eine entsprechende Tätigkeit nachweisen.

Eine Anerkennung von erbrachten Leistungen an der VWA für das Erlangen des Bachelorabschlusses ist an der Hochschule Mainz nicht möglich.

Absolventen der Höheren Berufsfachschule können zum Studium zugelassen werden, wenn sie nach Abschluss mindestens ein bis zwei Jahre in einer dem Studium dienlichen Berufstätigkeit standen. Alternativ bleibt die Möglichkeit eines Nachweises, dass Tätigkeiten verrichtet wurden, die identisch sind mit denen in den von uns benannten IT- und Medienausbildungsberufen.

Wenn keine (Fach-)Hochschulreife vorliegt, gibt es gesonderte Regeln zur Zulassung gemäß § 65 Hochschulgesetz (beruflich qualifizierte Personen).

Die wichtigsten sind hier kurz zusammen gefasst:

  • Es muss eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem der genannten Ausbildungsberufe (Fachinformatiker/-in, IT-Systemkaufmann/-frau, Informatikkaufmann/-frau, Mediengestalter/-in, Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation, Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien) vorliegen.
  • Die Durchschnittsnote vom Abschlusszeugnis der Berufsschule und die Durchschnittsnote des Kaufmannsgehilfenbriefs oder des IHK-Abschlusses zusammengefasst muss besser als 2,5 sein.

Nachdem die Bewerbung vorliegt, wird die Bewerberin beziehungsweise der Bewerber (nach Bewerbungsschluss) zu einem Informationsgespräch (Pflicht) mit der Studiengangleitung eingeladen. In diesem Gespräch wird nochmals über den Studiengang informiert, über eine eventuelle Zulassung zu einem Probestudium, etc.

Weiterhin gilt:

  • Bewerberinnen und Bewerber, die (die Meisterprüfung oder) eine vergleichbare berufliche Fortbildungsprüfung abgelegt haben, können wegen der damit verbundenen größeren beruflichen Qualifikation und Erfahrung ohne den oben genannten Notendurchschnitt zugelassen werden.
  • Eine vergleichbare berufliche Weiterbildung ist zum Beispiel der Informatikfachwirt. Bewerber mit mindestens gutem Ergebnis (bei obigem Notendurchschnitt) erhalten eine fachbezogene Studienberechtigung ohne Probestudium.

Die Bewerberinnen und Bewerber beginnen und beenden ihre Ausbildung wie geplant (setzen auch die Berufsschule wie geplant fort) und studieren die verbleibende Studienzeit berufsintegrierend weiter.

Eine Bewerbung über UNI Assist ist notwendig, wenn die Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschen Schule erworben wurde.

In der Regel nicht, Ausnahmen stellen ausgewählte Zertifizierungen dar. Wenn Sie zum Beispiel Kenntnisse aus Ausbildungs-/Weiterbildungsangeboten erworben haben, so sollten Ihnen diese helfen, die Prüfung in einem äquivalenten Fach leicht zu bestehen und gegebenenfalls sogar auf den Besuch der Vorlesung zu verzichten.

Master Studiengänge mit 120 ECTS Punkten können belegt werden.

Liegen mehr Bewerbungen vor als vorhandene Studienplätze, wird ein Numerus Clausus gebildet. Dieser errechnet sich jedes Semester neu.

Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite unter Bewerben.

Semesterferien sind vom 15. Juli bis 31. August.

Ja. Am Ende des ersten Semesters muss in jedem Bachelorstudiengang ein Nachweis der englischen Sprache vorliegen.

Nähere Informationen dazu finden Sie bei der Fachgruppe Sprachen.

Das Zeugnis muss bei der Immatrikulation vorliegen, also Mitte/Ende August. Auf der Bewerbung muss ein entsprechender Vermerk gemacht werden. Es genügt der schulische Teil der Fachhochschulreife.

Im Rahmen des Studiums findet keine zusätzliche Vorbereitung statt. Die Vorbereitung auf die Prüfung wird seitens der Berufsschule durchgeführt. Da der Berufsschulunterricht von etwa 880 Stunden auf 480 Stunden verkürzt ist, diese Verkürzung aber nicht linear geschieht, wird sich der Vorbereitungszeitraum nur etwas verkürzen. In den Abstimmungsgesprächen mit den Berufsschulen haben wir darauf geachtet, dass sich die Vorbereitungszeit nicht deutlich verkürzt.

Nein, diesen Service können wir nicht anbieten. Sie finden auf unserer Webseite jedoch einige Kooperationsfirmen sowie Ausbildungsangebote.

Sie müssen einen neuen Arbeitgeber finden. Sie können allerdings bis zum Ende des Semesters weiter studieren. Wenn Sie dann immer noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden haben, müssen Sie ein Urlaubssemester beantragen.

Sie müssen während des gesamten Studiums eine Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 19,5 Stunden pro Woche in einem studienrelevanten Bereich nachweisen. Ein Studium ist mit einem 400 Euro Job oder einem Werksvertrag nicht möglich.

Der Kooperationsvertrag ist so allgemein gehalten, dass er sowohl im ausbildungs- als auch im berufsintegrierenden Fall Anwendung findet. Der Kooperationsvertrag ist zum Bewerbungsschluss zwingend erforderlich.

Beides. Für die Zeit des Studiums erhalten Sie einen Studierendenausweis.

Für das Unternehmen wird ein Beitrag gemäß Kooperationsvertrag in Höhe von 400 Euro pro Semester und pro Studierender beziehungsweise pro Studierendem erhoben.

Zurzeit werden keine Studiengebühren erhoben. Zu entrichten ist ein Semesterbeitrag in Höhe von ca. 285 Euro. Im Beitrag sind das Semesterticket für den Großraum Frankfurt/Wiesbaden/Mainz, Leistungen des Studierendenwerks und des AStA inbegriffen. Es wird kein Unternehmensbeitrag erhoben.