Bachelor Architektur

Das Vollzeitstudium BaA 240 acht...

1. ... ermöglicht in acht Semestern den Erwerb von 240 Leistungspunkten:

Der mit dem Abschluss des Studiums verliehene akademische Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.) ist dem ehemaligen Diplom (1) grundsätzlich gleichgestellt und entspricht mit acht Semestern Mindestdauer den Ausbildungsstandards der EU-Architektenrichtlinie (2). Gleich mit der ersten Studienstufe Bachelor ist die anerkannte und in Deutschland etablierte Berufsqualifikation des Architekten erreichbar. Die UIA-Qualifikation durch die zweite Studienstufe Master (3) kann konsekutiv (4) aufgesattelt werden.   

2. ... befähigt zur Eintragung als Mitglied einer Architektenkammer:

Der Abschluss des BaA 240 führt gemäß der Architektengesetze in Deutschland nach zweijähriger Berufspraxis zur Registrierung als Architekt oder Architektin und zur Bauvorlageberechtigung. Er ermöglicht die selbstständige und eigenverantwortliche Tätigkeit von Freischaffenden, die Mitarbeit in privat- oder öffentlich-rechtlichen Arbeits- und Dienstverhältnissen oder die Spezialisierung in einer weiteren Studienstufe (Master-).

3. ... orientiert sich im Hochschulrahmen der EU und ist regional verflochten:

Die Lehrprogramme des BaA 240 sind im Abgleich mit vier weiteren Bildungsstätten in Rheinland-Pfalz und mit den in Hessen benachbarten Hochschulen zu beurteilen, abzustimmen und weiter zu entwickeln. Für die Hochschule Mainz entsteht zurzeit ein Neubau auf eigenem Campus in Nachbarschaft der Johannes-Gutenberg-Universität. Mit ausgewählten Architekturschulen im europäischen Ausland (5)  findet regelmäßiger Austausch statt.

4. ... verbindet die Lehre mit praktischen Berufserfahrungen am Objekt:

Im Kern des BaA 240 acht wird ein Studienprojekt an einer externen Praxisstelle bearbeitet. Der Fachbereich kann auf zahlreiche Kooperationen mit Partnern des Baugewerbes, in Architekturbüros oder Planungsämtern im Rhein-Main-Gebiet verweisen. Durch die Nähe zu den Kammern der Architekten, der Handwerker und der Industrie, zur Direktion Bau- und Kunstdenkmalpflege oder zum Deutschen Architekturmuseum wird das Lehrprogramm stetig angereichert und aktualisiert.

5. ... vermittelt Fach- und Handlungskompetenz im Rahmen strukturierter Zeitvorgaben:

Das BaA 240 ist modular aufgebaut und mit dem europaweit verbindlichen Leistungspunkt-Transfersystem ECTS ausgestattet. Die gesamte Arbeitsbelastung durch das BaA acht ist auf einen festen Zeitrahmen von 40 Wochenarbeitsstunden bezogen (6). Darin sind sowohl die Lehrzeiten für Vorlesungen und Seminare als auch die Lern- und Übungszeiten der Studierenden enthalten. Wer sein Studium mit Nebenbeschäftigungen finanziert, wird daher auf das Teilzeitstudium hingewiesen.

6. ... verteilt Fachgebiete progressiv über mehrere Semester:

Das BaA 240 acht bietet Studieninhalte themenverwandter Module in gestaffelten Zyklen über längere Zeiträume nacheinander an. Integrative Arbeitsweisen werden methodisch simuliert. Das Wie ist wichtiger als das Was. Gestufte Projektarbeiten fassen die breit gefächerten Lerninhalte des Curriculums modulübergreifend zusammen und synchronisieren sie. Spezielle Fachgebiete (M3-M6) können in Wahlpflichtmodulen nach eigener Neigung vertieft werden.

7. ... staffelt sich mit seinen Projektentwürfen in Jahreszyklen:

Das BaA 240 acht ist in drei inhaltlich abgeschlossene Studienetappen gestaffelt: Orientierung und Grundlagenschulung, danach der erste, dann der zweite Projektblock, jeweils mit zunehmend integrativer Komplexität. Abgestimmte Themenbereiche zielen im Spektrum des Lehrplans auf jeweils überschaubare Entwicklungsabschnitte und Zwischenergebnisse zur Selbstkontrolle. Die Bachelor-Arbeit umfasst eine Entwurfsaufgabe mit Wettbewerbscharakter.

8. ... bietet persönliche Arbeitsplätze in der Hochschule an:

Voraussetzungen für kreatives, selbstbestimmtes Lernen im BaA 240 sind soziale Erfahrung und Toleranz, Leben in der Gruppe, Freude an Kreationen und das Bedürfnis nach Klärung und (Mit-)Teilung, Solidarität und die Fähigkeit zu Kommunikation. Der feste eigene Arbeitsplatz in der Hochschule wird als individuell vertrauter Lernort zur Simulation partnerschaftlicher Interaktion verstanden, zur Erprobung des Wissens und Deutens.  

[Fußnoten]

 

 

Ansprechpartner

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