Maximilian-von-Welsch Gesellschaft

An der Hochschule Mainz besteht der Förderkreis mit Namen Maximilian-von-Welsch-Gesellschaft e.V., der sich die Förderung der Ausbildung von Ingenieuren, Architekten und Designern zum Ziel gesetzt hat.

  1. Dipl.-Ing. Jochen Keller, 1. Vorsitzender
  2. Prof. Dr. Rolf Kühlen, 2. Vorsitzender
  3. Reg.-Ang. Hildegard Hummitsch, Schatzmeisterin
  4. Prof. Albert Edelmann, Beisitzer
  5. Dipl.-Ing. Andreas Horle, Beisitzer
  6. Dipl.-Ing. Liselotte Müller, Beisitzer
  7. Dipl.-Ing. Hans Peter Schreiber, Beisitzer

Der jährliche Mitgliedsbeitrag wurde von der Mitgliederversammlung auf einen Mindestsatz von Euro 20,-- pro Jahr festgesetzt. Einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie Mitglied der Maximilian-von-Welsch-Gesellschaft e.V. an der Hochschule Mainz werden.

Johann Maximilian von Welsch (1671 – 1745) wirkte im gesamten Kur-Mainzer Raum als Architekt, Oberbaudirektor, Festungsbaumeister, Bauingenieur und kaiserlicher General. Er war der Hauptmeister des von ihm begründeten "rheinisch-fränkischen Barockstiles" in der deutschen Baugeschichte. Seine bedeutendsten Schöpfungen sind die Planungen für Schlösser zu Würzburg, Pommersfelden, Bruchsal und Wiesbaden-Biebrich sowie die "Orangerie" in Fulda und das Lustschloss "Favorite" in Mainz. Sein berühmtes letztes Bauwerk ist die Abteikirche zu Amorbach im Odenwald. Für seine Bauten war er bereits zu Lebzeiten berühmt und wurde vom Kaiser in Wien 1714 zum Reichsritter mit dem Prädikat "Edler von Welsch" geadelt.
Im Landesmuseum Mainz wird der so genannte Welsch-Koffer ausgestellt. Es handelt sich um einen vollständig erhaltenen Messbesteck- und Reißzeugkoffer des Baumeisters. Umfang und Ausstattung dokumentieren den hohen gesellschaftlichen Rang Welschs im kurfürstlichen Mainz. Im heutigen Mainz erinnern an ihn die Welschstraße und der Welschplatz.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Rolf Kühlen

Maximilian-von-Welsch-Gesellschaft
rolf.kuehlen(at)hs-mainz.de