NEU ab SoSe 2013 - Bilinguale Gruppe Englisch

Berufsfelder

Mit dem Bachelor of Arts erhalten die Absolventen einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Die Struktur des Studiums zielt ganz bewusst auf die Vermittlung allgemeiner und grundsätzlicher Inhalte der Betriebswirtschaftslehre ab, so dass sich mit diesem Abschluss vielfältige Berufschancen eröffnen. Die Berufsfelder sind daher sehr breit, in denen die Absolventen für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben gerüstet sind. Sie reichen von der Industrie über öffentliche Verwaltungen bis hin zu allen Sparten des Dienstleistungssektors. Durch die Möglichkeiten mit der Wahl der Optionen im 5. Semester können die Studierenden ihre Kenntnisse und Fähigkeiten  für bestimmte Funktionsbereiche oder Branchen deutlicher akzentuieren.
Zu einigen Berufsfeldern finden Sie hier Beispiele:

Beschaffung, Produktion, Logistik – Wertschöpfungsketten effizient gestalten
In diesem Bereich werden Produktionsprozesse geplant, organisiert und überwacht, SCOR-Modelle aufgestellt und ausgewertet, make-or-buy-Entscheidungen getroffen. Ein Blick auf die Lagerbestände lässt Rückschlüsse auf gebundenes Kapital, aber auch auf mögliche Reaktions- und Lieferzeiten zu. Der Waren- und Informationsfluss wird zunehmend über IT-Lösungen gesteuert, weshalb sich dieser Unternehmensbereich für IT-affine Betriebswirte anbietet. Potenzielle Arbeitgeber können produzierende Unternehmen, wie auch Reedereien, Logistik- oder Handelskonzerne sein.

Prozess- und Qualitätsmanagement – Normen, Potenziale, Kontinuität
Die in einem Unternehmen nacheinander und nebeneinander laufenden Geschäftsprozesse müssen erfasst, analysiert, bewertet, koordiniert, gesteuert und kontrolliert werden. Diese Aufgabe übernehmen Prozessmanager. Meist arbeiten sie dabei bereichsübergreifend und vor dem Hintergrund, wiederkehrende Prozesse zu standardisieren. Die Qualität des herzustellenden Produktes oder der zu erbringenden Dienstleistung darf dabei keinen Schaden nehmen. Qualitätsmanager gleichen daher immer wieder Anspruch und Erwartungen mit der jeweiligen Realität ab. Ein Einsatzgebiet für Betriebswirte, die sich im Studium auf den Bereich Gesundheitswesen spezialisiert haben, ist das Qualitätsmanagement in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Marketing und Vertrieb – Auf den Kunden kommt es an
Marketing und Vertrieb sind beliebte Tätigkeitsfelder unter Betriebswirten. Dies hat möglicherweise mit der enormen Bandbreite der Aufgabenstellungen zu tun. Ob ProduktmanagerIn in der Automobilindustrie, UnternehmenssprecherIn eines Stromkonzerns, Social Media ManagerIn bei der Stadtverwaltung oder TexterIn in einer Werbeagentur– all diese Positionen sind als BetriebswirtIn denkbar. Im Fokus des Geschehens steht immer der Kunde. Trends und Anforderungen des Marktes müssen analysiert und umgesetzt werden. Dazu bedienen sich Betriebswirte unter anderem der Marktforschung. Marketingkonzepte werden entwickelt, der klassische Marketing Mix aufgestellt und unter Einbezug sozialer Netzwerke kommuniziert. VertriebsmitarbeiterInnen setzen die Vorgaben des Marketings um und sind für den Verkauf verantwortlich.

Personalwesen und Organisation – Herzstücke eines Betriebes
Eine wohl strukturierte Unternehmensorganisation und eine auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter wie des Unternehmens ausgerichtete Personalwirtschaft sind essentiell für den Unternehmenserfolg. Aufbau- und Ablauforganisation verbinden beide Bereiche. Ihnen entsprechend erfolgen die Personalplanung, -beschaffung, -führung, der Personaleinsatz oder das Personalcontrolling. Kapital- und Personengesellschaften kommen ebenso wenig ohne reglementierte Abläufe und gut ausgebildetes Personal aus wie gemeinnützige Vereine oder kirchliche Institutionen. Auch in diesen Bereichen sind die Betätigungsfelder für Betriebswirte zahlreich. Empathie und Teamfähigkeit, aber auch strukturiertes analytisches Denken werden vorausgesetzt.

Finanz- und Rechnungswesen – Zahlen lügen nicht
Das Finanz- und Rechnungswesen beschafft das notwendige Kapital, ermittelt Investitionsvolumen, bewertet Risiken und ordnet einzelne Finanzströme entsprechend der rechtlichen Vorgaben ihrer jeweiligen Position zu. Aufgabe von Betriebswirten im externen Rechnungswesen ist die Bilanzpolitik und Unternehmensbewertung. Gegen Geschäftsjahresende steigt der Arbeitsdruck, weil der Jahresabschluss den Grundlagen der internationalen Rechnungslegung genügen muss. Plan-, Teil-, Prozesskostenrechnung, Target costing und Kostenmanagement hingegen liegen im Verantwortungsbereich des internen Rechnungswesens, welches über Kennzahlensysteme wiederum vom Controlling überwacht wird. Über Finanzwesen, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung finden einige Betriebswirte den Weg in die Selbstständigkeit, aber auch zu großen und mittelständischen Unternehmensberatungen oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

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Katja Rohleder

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