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KI-Kompetenzen in der Gestaltung stärken

„KITeGG - KI greifbar machen und begreifen: Technologie und Gesellschaft verbinden durch Gestaltung“ ist ein, auf vier Jahre angelegtes Verbundprojekt der Hochschule Mainz gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, der KISD Köln und der Hochschule Trier. Die besondere Stärke des KITeGG-Verbundes ist die Zusammenkunft nahezu aller gestalterischen Disziplinen sowie eine Fokussierung auf fünf thematische Schwerpunkte:

  • Werkzeuge und Automatisierung
  • Künstlerische Praxis
  • Design Futures und Creative Machine Learning
  • Co-Design und Gestaltung Intelligenter Objekte
  • Nachhaltigkeit

Das Projekt läuft von Dezember 2021 bis Dezember 2025 und ist am Standort Mainz mit sechs Forschenden und der Projektleitung vertreten.

In den vier Jahren werden ca. 120 neue theoretische und praktische Kurse< rund um künstliche Intelligenz an den fünf Verbundhochschulen durchgeführt. Dazu wird eine hochschulübergreifende Lehr-/Lernplattform aufgebaut, die das Arbeiten mit KI-Modellen in unterschiedlichen Gestaltungsdisziplinen und auf verschiedenen Niveaus ermöglicht. Für die technische Unterstützung der Kurse, projektbezogene Zusammenarbeit innerhalb der Hochschulen und zur Stärkung der KI-Kompetenzen der Studierenden, werden zudem an den einzelnen Standorten thematische KI-Labore etabliert.

KI als Teil des Gestaltungsprozesses

Um KI-Technologie in den Gestaltungsprozess einzubringen, muss diese verständlich und niederschwellig einsetzbar werden. Das wiederum ermöglicht es Gestalter:innen der Zukunft, sie in eigenen Projekten einzusetzen und somit neue, kreative Zugänge zu Technologie zu öffnen. Die Rolle der Gestaltung als Vermittler zwischen Gesellschaft und Technologie wird gestärkt und Beteiligte können von Beginn an in Entwicklungsprozesse mit eingebunden werden. Auf diese Weise kann Verständnis aufgebaut und Anforderungen, Chancen und Herausforderungen frühzeitig erkannt werden. Zudem öffnen künstlerische und experimentelle Auseinandersetzungen neue Denkräume und machen diese begreifbar und diskutabel für eine breite Öffentlichkeit.

Durch eine kritische Auseinandersetzung mit Technologie und deren Auswirkungen werden Studierende befähigt, an Diskursen zu gesellschaftlichen und ethischen Fragen von Technologieeinsatz beizutragen.

Um das Projekt auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden halbjährlich öffentliche Summer- bzw Winter Schools mit Workshops und Symposien abgehalten, zu denen KI-Expert:innen aus der ganzen Welt eingeladen werden. Eine dreiteilige Publikations-Reihe hält zudem die Ergebnisse des Projektes fest, macht sie anschlussfähig und bringt sie, auch über den Projektzeitraum hinaus, in den wissenschaftlich-gestalterischen Diskurs ein.

Weitere Informationen zum Verbundsprojekt finden Sie auf der Projekt-Website gestaltung.ai.

Gefördert von

Eckdaten

Team in Mainz
  • Julia-Jasmin Bold
  • Jean Böhm
  • Maika Dieterich
  • Isabela Dimarco
  • Florian Jenett
  • Anton Koch
  • Markus Mau
  • Francesco Scheffzcyk

 

Verbundvorhaben
  • Hochschule Mainz
  • Hochschule für Gestaltung Offenbach
  • KISD Köln International School of Design (TH Köln)
  • Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
  • Hochschule Trier

 

Projektlaufzeit

2021 bis 2025

 

Kontakt

sayhello (at) gestaltung.ai
gestaltung.ai

Download

KITeGG-Flyer (DE)
PDF, 161 KB
KITeGG-Flyer (EN)
PDF, 162 KB
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