Masterthesis 2016

PILZSTUDIO

Johannes Haucke

Bei der Idee eines Pilzstudios handelt es sich um einen Ort, der so wie es scheint, den Vorstellungen von Angst und Ekel gegeüber dem Pilz unterliegt und deshalb seine Form verändert. Durch ein kulinarisches Erlebnis stellt sich jedoch das Gegenteil heraus. In Wirklichkeit sind Pilze Fressmaschinen, welche nur einen Fruchtkörper bilden, um nach der Fortpflanzung an einem anderen Ort weiter zu fressen. Im Pilzstudio wird der Mensch und der Pilz mit dem Thema »Fressen und Gefressen werden« konfrontiert, wobei nur einer der beiden Teilnehmer mit einem kulinarischen Erlebnis davon kommt – so scheint es.

Eckdaten

Semester:
Sommersemester 2015

Betreut von:
Prof. Bernd Benninghoff
Zekeriya Toraman

Studiengang:
Kommunikation im Raum

BIG BUDDY

Romina Ettl

BIG BUDDY ist ein interaktiver Sessel und Home Coach, der mit dir trainiert und dich belohnt. Er motiviert dich, gemeinsam mit ihm aktiv zu sein und revanchiert sich durch seinen grandiosen Sitzkomfort. Und das alles ohne auszusehen wie ein Fitnessgerät. Normalerweise ist BIG BUDDY hart und unbequem. Es sei denn, du trainierst gemeinsam mit ihm. Das rechnet er dir hoch an und pustet sich auf. Er wird dadurch zum gemütlichsten Sessel der Welt. Er ist dein Trainings-Buddy und Coach zugleich.

EMSCHER HOSTEL

Martina Moga

Das Emscher Hostel heißt Pilger des Emscher Landschaftspark, Familien oder andere Gruppen jederzeit Wilkommen. Es soll eine kostengünstige, gleichzeitig qualitative Übernachtungsmöglichkeit sein. Einige Änderungen an dem Bestand werden wahrgenommen, welche einen Dialog ziwschen Alt und Neu schaffen und sich gegenseitig ergänzen. Zunächst wird eine neue Eingangssituation erzeugt, welche sich auf die Längsseite des Gebäudes und zur Straße hin verlagert. Es ist eine großzügige Glassfassade geschaffen, welche den Besucher in das Gebäude eintauchen lässt. Die Besonderheit bildet die hexagonförmige Dachstruktur, die an verschiedenen Stellen im Entwurf aufgegriffen wird. Das Gebäude selbst hat sich zu einer Landschaft entwickelt.

SPACE ON DEMAND

Frederick Schultz

Mit dem Entwurf SPACE ON DEMAND verfolgt Audi neue Wege um Menschen für sich zu begeistern. Der persönliche und gesellschaftliche Mehrwert bildet die Grundlage für mobile Räume, die von autonomen Elektrofahrzeugen transportiert werden und ein Netzwerk aus Veranstaltungen bilden. Dabei wird mit der Benutzung des aufblasbaren Raumes der Energiekreislauf durch Solartechnologie geschlossen. Ein autonomes Fahrzeug wird per Smartphone an den gewünschten Ort gerufen und nach der Fahrt an einem beliebigen Ziel wieder verlassen ohne weitere Verpflichtungen.

GIAU MONG TOI

Ngoc Quyen Nguyen

Der temporäre Pavillon beinhaltet ein Zentrum und andere kleine Stationen. Das Zentrum dient als Versammlungs-, Arbeits-, Vortrags-, und Gemeinschaftsraum. Da können getrennte Aktivitäten durch die leichten und mobilen Raumteiler gleichzeitig stattfinden. Außerdem kann der zentrale Pavillon durch drehbare und verschiebbare Türen flexibel vom Außenbereich für Licht und Luft geöffnet oder für Schutz und Geborgenheit geschlossen werden. Die Zusammengehörigkeit und die grundlegende Gemeinschaft einer Nachbarschaft könnte beim Planen und Bauen entstehen. Außerdem gewinnt der Ort selbst durch Partizipation mehr Akzeptanz und Identifikation der Einwohner. Der Schlüsselpunkt vom Gesamtkonzept ist, die Menschen durch einen Kampagne, der die Nachbarschaften fördert, zu verknüpfen.

LINK

Julia Tyrakowska

Um Jugendliche in der Öffentlichkeit anzusprechen entsteht »link«, ein weltweites Netzwerk aus Sportzentren. Die weltweiten Standorte veranstalten immer wieder kleine Turniere, organisieren Austausche und pflegen Partnerschaften zu den Sportzentren in den anderen ändern. So entstehen Begegnungen bei gemeinsamen Interessen, die trotz Sprachbarrieren eine Kommunikation und ein Zusammenspiel ermöglichen.

PARFUM MANUFAKTUR

Noelia A. Remartinez

In der PARFUM MANUFAKTUR bekommt der Verbraucher nicht nur die Möglichkeit bei der Gestaltung eines Parfums mitzuwirken, sondern wird auch ein Teil des Herstellungsprozesses. Man wird von einem ausgebildeten Parfümeur von Station zu Station begleitet und kreiert so selbst sein individuelles Parfum. Ein kunstvolles Leitsystem führt den Verbraucher durch den Hinterhof direkt in die Manufaktur. Nachdem man sich am Empfang registriert und das Etikett für seinen Flakon beschriftet hat, startet die Sinnesreise. Die Fläche des Gebäudes ist in drei Bereiche gegliedert, in dem man jeweils einen Baustein nach dem anderen, seinem Parfum hinzufügt. Diese drei Bereiche spiegeln die Bausteine wieder, die man benötigt um ein Parfum zu kreieren und zwar die Kopf-, die Herz- und die Basisnote.