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Nach­hal­tig­keit klickbar machen: Motion-Design-Kampagne für Werner & Mertz

In einem semesterübergreifenden Projekt (SS 2025 und WS 2025/26) entwickelte ein studentisches Team des Studiengangs Digital Media B.Sc. an der Hochschule Mainz ein B2B-Social-Media-Video. 

Studierende entwickeln im Praxismodul ein B2B-Social-Media-Video für den Green Care Performance Calculator

In Kooperation mit dem Praxispartner Werner & Mertz Professional wurde der „Green Care Performance Calculator“ visuell aufbereitet. Ziel war es, ökologische Einsparungen bei CO₂, Rohöl und Plastik transparent zu kommunizieren und branchenspezifische Neukundinnen und Neukunden gezielt auf der Plattform LinkedIn anzusprechen.

Von einer Idee zur finalen LinkedIn-Kampagne

Das Team entwickelte ein rund einminütiges Video, das speziell für das berufliche Netzwerk LinkedIn konzipiert wurde. Statt klassischer Realfilm-Szenen wählte die Gruppe einen dynamischen Motion-Design-Ansatz mit Textanimationen und animierten Grafiken.

Der Clip startet mit der einprägsamen Botschaft „Die Welt ein Stück grüner machen“ und zeigt direkt auf, dass nachhaltige Reinigung handfeste Ressourcen schont. Anschließend führt das Video die B2B-Zielgruppe visuell durch die vier einfachen Schritte des Tools: Produkte auswählen und Verbrauch eintragen, Einsparung berechnen, Zertifikat anfordern und schließlich das Zertifikat erhalten. Animierte Zahlen veranschaulichen dabei die massiven ökologischen Effekte.

So wird der Rechner als glaubwürdiger Gegenentwurf zu branchenüblichem Greenwashing positioniert. Die visuelle Umsetzung richtet sich streng nach dem Corporate Design der Marke. Ein am Ende grafisch eingebundenes Zitat von einem Testimonial unterstreicht die hohe Praxisrelevanz und appelliert an die Verantwortung jedes Unternehmens, die Umwelt aktiv zu verbessern. 

Das haben die Studierenden gelernt

Die Studierenden schulten im Projektverlauf sowohl ihre technischen Fertigkeiten in der Postproduktion als auch umfassende konzeptionelle Kompetenzen. Die inhaltliche Ausrichtung wurde unter anderem mithilfe der 6-3-5-Kreativitätsmethode erarbeitet. Zudem wurde das Modell der „user-orientierten Angemessenheit“ auf Social Media angewendet, um eine gelungene Balance zwischen nutzenorientierter Informationsvermittlung und emotionaler Storytelling-Dramaturgie zu finden. Es verknüpft dabei die erlernten theoretischen Grundlagen aus dem Studiengang intensiv mit der angewandten Praxis und bereitet die Studierenden auf mögliche Herausforderungen in der Medienbranche vor.


Was ist das Praxismodul?

Das Praxismodul ermöglicht projektbasiertes Arbeiten in direkter Zusammenarbeit mit einem realen Auftraggeber aus der Wirtschaft. Von der Projektinitialisierung und dem Kick-off-Briefing bis zur finalen Postproduktion durchlief das Team alle essenziellen Phasen einer professionellen Videoproduktion. Im Team wurden klare Verantwortlichkeiten definiert. Dies wurde durch regelmäßige Feedbackrunden mit den Stakeholdern von Werner & Mertz sowie dem betreuenden Projektcoach Nico Boll ergänzt.

Text: Franziska Utner
Fotos: Franziska Utner
Dozent: Prof. Dr. Sven Pagel und Nico Boll
In Kooperation mit: Werner & Mertz Professional