Die Master-Studierenden des Fachbereichs Wirtschaft Annika Deisenroth, Tabea Walter, Lennart Schlayer und Pascal Kast vertraten die Hochschule Mainz bei einem der renommiertesten Supply-Chain-Wettbewerbe der USA. Begleitet wurde das Team von Prof. Dr. Ulrich Berbner.
Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungsphase in Deutschland, bei der die Studierenden unter anderem von erfahrenen Führungskräften von BearingPoint, Merck und EY-Parthenon gecoacht wurden, reiste das Team nach Fort Worth, Texas. Zur weiteren Vorbereitung standen dort Unternehmensbesuche beim traditionsreichen US-Truck-Hersteller Peterbilt sowie beim französischen Luftfahrtunternehmen Safran auf dem Programm.
Der Wettbewerb begann mit einem Kick-off an der Texas Christian University (TCU) in Fort Worth. Dr. William P. Magee, Jr., Chief Medical Officer der NGO Operation Smile, stellte die Tätigkeitsfelder der Organisation vor und gab erste Hinweise zum Wettbewerbsfall. Am Folgetag startete die Case-Bearbeitung: Ab 7:00 Uhr hatten die Teams 24 Stunden Zeit, ein Konzept zur zuverlässigen Versorgung von Krankenhäusern in Entwicklungsländern mit chirurgischem Material und medizinischer Ausrüstung zu entwickeln.
Nach der Präsentation der Ergebnisse in der Vorrunde ging das Team der Hochschule Mainz deutlich als Gruppensieger hervor und zog in die Finalrunde ein. Dort präsentierten die Studierenden ihre Lösung erneut vor einer Jury aus Führungskräften der Sponsoren, darunter Operation Smile. Insgesamt trat das Team gegen 19 US-Universitäten mit etablierten Supply-Chain-Management-Programmen an. Trotz der von der Jury ausdrücklich gelobten Ausarbeitung verpasste das Team einen Podestplatz nur knapp.
Prof. Dr. Ulrich Berbner zeigte sich beeindruckt von der Leistung seines Teams: „In nur 24 Stunden haben die Studierenden ein durchdachtes Supply-Chain-Konzept für Operation Smile entwickelt und dieses souverän vor einer hochkarätigen Jury präsentiert. Der Wettbewerbserfolg unterstreicht die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Studierenden der Hochschule Mainz.“ Sein besonderer Dank gelte zudem den Sponsoren und Unterstützern, die die Teilnahme an diesem herausragenden Wettbewerb ermöglicht hätten.
Ein besonderer Dank gilt der Texas Christian University für die Ausrichtung des Wettbewerbs sowie den Unternehmen Boehringer Ingelheim, BearingPoint und INFICON für ihre finanzielle Unterstützung.