This content is only partially available in English.
This content is only partially available in English.

Fortschritte bei der IT-Infrastruktur

FAQs und aktuelle Lage nach Cyberangriff an der Hochschule Mainz

Nach dem Cyberangriff auf die IT-Systeme der Hochschule Mainz Ende November 2025 konnten in den vergangenen Wochen bereits große und wichtige Fortschritte erzielt werden. Auch wenn die Hochschulangehörigen durch die Auswirkungen des Cyberangriffs im Arbeitsalltag noch merklich beeinträchtigt sind, geht es doch stetig mit dem Wiederaufbau einer gänzlich neuen und sicheren IT-Infrastruktur voran. Kontinuierlich sorgen Maßnahmen der IT-Abteilung dafür, den Hochschulbetrieb weiter zu stabilisieren und hin zu einer neuen Normalität zu führen.
Studierende, Lehrende und Mitarbeitende werden fortlaufend über den Stand der Dinge über die Campus2Go-App und über FAQs informiert. 

FAQs — Informationen zum Cyberangriff

Der Großteil der Betroffenen hat bereits neue Zugangsdaten erhalten und damit wieder Zugriff auf E-Mail-Konten sowie zahlreiche externe Dienste. Parallel dazu läuft weiterhin die Vergabe neuer Passwörter an Mitarbeitende, Lehrende und Lehrbeauftragte durch die Personalabteilung. Derweil wurden alle von der Hochschul-IT administrierten Endgeräte von Mitarbeitenden und Lehrenden eingesammelt. Neue System-Images sind vorbereitet und werden nun koordiniert ausgerollt. Prioritär sind einzelne Endgeräte bereits ausgegeben worden, um systemrelevante Bereiche arbeitsfähig zu halten. Nun werden weitere Abteilungen, zunächst in kritischen Bereichen, schrittweise wieder mit Geräten ausgestattet. Noch vor Weihnachten war die Zahlungsfähigkeit der Hochschule wieder hergestellt.

Das WLAN ist über Eduroam am Standort Campus bereits nahezu vollständig wieder verfügbar. Die Standorte Holzstraße und Wallstraße sollen in den kommenden zwei Wochen folgen. Mit der fortschreitenden Wiederherstellung des WLANs wird ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Normalbetrieb erreicht.

Die vergangenen Wochen stellten die Hochschule Mainz vor große Herausforderungen und die Situation ist für alle Hochschulangehörigen weiterhin herausfordernd. Der Krisenstab arbeitet unermüdlich daran, Studierende, Lehrende und Mitarbeitende arbeitsfähig zu halten, sodass der Lehrbetrieb weitestmöglich aufrecht erhalten bleiben konnte. Viele Prozesse sind mit erhöhtem organisatorischem Aufwand umsetzbar. Dennoch konnten alternative Arbeitsweisen etabliert und zentrale Abläufe aufrechterhalten werden.

Nach Feststellung des Cyberangriffs wurden damals alle IT-Systeme aus Sicherheitsgründen vollständig heruntergefahren. Durch das schnelle Handeln konnte die Hochschule Mainz größeren Schaden durch einen Erpressungsversuch abwehren. Was damals genau passiert ist, erklärt im Video Wirtschaftsprofessor Prof. Dr. Dirk Loomans: https://www.youtube.com/watch?v=8IH2iHlrg48