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Geodäsie 2030 - Sitzung des AK1

Der AK 1 „Beruf“ des DVW e.V. an der Hochschule Mainz. Von links nach rechts stehend: Dagmar Werner, Stephanie Lackner, Georgia Giannopolou, Arnd Volkmer-Lewandowski, Monika Przybilla, Erik Jensen, Andreas Kubenka (dahinter stehend), Jerome Dutell, Jochen Marienfeld, Dr. Frank Friesecke Per ZOOM zugeschaltet: Dr. Michael Mayer, Claudia Zmyslony (oben) Marco Kewes, Jennifer Runge, Uwe Ehrhorn (unten), Foto: Hochschule Mainz, CC BY-SA 4.0

Der Arbeitskreis 1 "Beruf" des DVW e.V. - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement hielt im Mai 2022 seine Frühjahrssitzung an der Hochschule Mainz ab.

Am 13. Mai 2022 trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Beruf  des Berufsverbandes DVW e.V., Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement an der Hochschule Mainz, um sich zu den Themen Weiterbildung und Vernetzung der geodätischen Community auszutauschen. Dr. Songül Polat, Koordinatorin des Instituts für Raumbezogene Informations- und Messtechnik i3mainz, begrüßte den AK 1 an der Hochschule Mainz und führte ihn in die Studiengänge der Fachrichtung Geoinformatik und Vermessung sowie deren enge Verzahnung mit den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des i3mainz ein.

DVW-Vizepräsident Dr.-Ing. Frank Friesecke und Arbeitskreisleiterin Dipl.-Ing. Monika Przybilla, begrüßten die Teilnehmenden und bedankten sich für die Möglichkeit, die Tagung in den Räumen der Hochschule Mainz abhalten zu dürfen. Prof. Dr.-Ing. Martin Schlüter, Leiter der Fachrichtung Geoinformatik und Vermessung, thematisierte den Fachkräftemangel im Bereich Geoinformatik und Vermessung und skizzierte Lösungsansätze der Fachrichtung.

Der AK 1 mit dem Schwerpunkt Geodäsie 2030 – Arbeiten 4.0 widmet sich vornehmlich Themen wie Building Information Modeling (BIM), Big Data, Smart City oder Autonomes Fahren. Welche Auswirkungen haben diese technischen Entwicklungen auf den Beruf? Wie müssen die Trends in Studium und Ausbildung einfließen? Wie können die bereits im Beruf stehenden Geodäten weitergebildet werden? Hier gilt es neue Konzepte zu erarbeiten und gemeinsam mit den anderen Arbeitskreisen öffentlichkeitswirksam tätig zu werden. Im Zuge der Digitalisierung werden Begriffe wie Change Management und Berufsethik im AK 1 aus geodätischer Sicht betrachtet.

Für die stetig wachsenden neuen Berufsfelder braucht die Geodäsie qualifizierte Fachkräfte. Gute Konzepte, wie der Tag der Geodäsie und die Kampagne Weltvermesserer - Arbeitsplatz Erde, sollen weiterverfolgt werden, um die Herausforderung der Nachwuchsgewinnung zu meistern. Die aktuell vom AK 1 durchgeführten Seminare zu Arbeitsschutz und -sicherheit (online und Präsenz) sowie Management wurden evaluiert und für die zukünftige Ausrichtung diskutiert. Die Aktivitäten des AK 1 auf der INTERGEO© in Essen am 18. -20. Oktober 2022 wurden besprochen. Die anwesende Leiterin des Netzwerks der Frauen im DVW präsentierte ein im April gestartetes Mentoring Programm, welches anschließend im Plenum diskutiert wurde. Auf der Agenda stand ebenso die aktive Mitarbeit des AK 1 bei der International Federation of Surveyors, FIG und dem Young Surveyors Network mit Einreichung eines Beitrages für den nächsten Kongress in Warschau vom 10. -15. September 2022.

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