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Drei Fragen an

Prof. Dr. Dirk Weitzel (Foto: privat)

Prof. Dr. Dirk Weitzel, Fachbereich Wirtschaft

Prof. Dr. Dirk Weitzel lehrt seit Anfang September 2020 Wirtschaftsinformatik im Fachbereich Wirtschaft

Herr Professor Dr. Weitzel, was hat Sie zum Wechsel an die Hochschule Mainz bewogen?

Ich habe nach Abschluss meines Studiums an der damaligen Fachhochschule Mainz über 20 Jahre als IT-Führungskraft in der Wirtschaft gearbeitet. Meine Forschungstätigkeit der letzten Jahre im Rahmen meiner Promotion und meine Lehrtätigkeit haben mir aber bewusstgemacht, dass ich mich gerne für Forschung und Lehre an einer Hochschule engagieren möchte. Hier kann ich eine praxisnahe Forschung mit meinem in der Praxis erworbenen Wissen und meiner internationalen Managementerfahrung verbinden und in der Lehre den Studierenden vermitteln.

Da ich die Hochschule Mainz sowohl durch mein Studium als auch durch meine Lehrtätigkeit sehr gut kenne, ist mir die Entscheidung sehr leicht gefallen, die mir angebotene Professur anzunehmen. Die sehr guten Möglichkeiten an der Hochschule für eine praxisnahe Forschung, die gute Organisation, die moderne Ausstattung und die Räumlichkeiten für die Lehre, die internationalen Austauschprogramme mit anderen Hochschulen, aber auch insbesondere die guten Kontakte in die Wirtschaft und die dualen Studiengänge sind nur einige der Gründe, warum ich mich sehr gerne für die Hochschule Mainz entschieden habe. Und dass ich an der Hochschule forschen und lehren kann, die mich selbst perfekt auf das Berufsleben vorbereitet hat, motiviert mich natürlich zusätzlich.

Was reizt Sie am meisten an Ihrer neuen Stelle? 

Die Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Konzeption und Betrieb betrieblicher Anwendungssysteme, passt ideal zu meinem Werdegang. Ich habe in meinem Berufsleben immer an der Schnittstelle zwischen IT und Betriebswirtschaft gearbeitet und dadurch alle Aspekte der Wirtschaftsinformatik kennengelernt. Angefangen von der strategischen IT-Beratung der Fachbereiche, über die Konzeption von Anwendungssystemen, die Durchführung von Implementierungsprojekten bis hin zur operativen Verantwortung beim Betrieb der Anwendungssysteme.

Dabei habe ich u.a. die Erfahrung gemacht, dass in vielen Unternehmen nach wie vor ein unzureichendes gegenseitiges Verständnis zwischen der IT-Organisation und den übrigen Unternehmensfunktionen existiert. Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, der Konzeption und Implementierung von Anwendungssystemen und dem Einsatz moderner Betriebskonzepte. Im Rahmen der Professur die Entwicklung neuer IT-Konzepte und Innovationen zu untersuchen, auf deren Praxistauglichkeit in den Unternehmen hin zu überprüfen, und die gewonnenen Erkenntnisse in Verbindung mit meiner praktischen Erfahrung an die Studierenden weiterzugeben, reizt mich insbesondere.

Zu welchem Thema würden Sie sich gerne mit Studierenden in lockerer Runde austauschen?

Das Thema IT-Innovationen und deren Einfluss auf zukünftige gesellschaftliche, wirtschaftliche und sozialpolitische Entwicklungen aus der Sicht der Studierenden zu diskutieren, fände ich überaus spannend. Aber auch konkrete Themen wie bspw. die Veränderung von Arbeitsmodellen (wie Home-Office), die durch Corona sehr an Fahrt gewonnen hat, in Verbindung mit den Chancen und Risiken innovativer Technologien zu diskutieren, würde mich reizen.

 

Unter der Überschrift „Drei Fragen an …“ stellen wir künftig in loser Folge neu berufene Professorinnen und Professoren vor und fragen sie nach ihren Interessen, ihren Themenschwerpunkten und danach, was sie an der Hochschule Mainz diskutieren und bewegen wollen.