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Drei Fragen an: Alexander Roidl

Alexander Roidl, Tandem-Professor (Foto: Melanie Billian)

Alexander Roidl lehrt als Tandem-Professor für Medieninformatik im Kommunikationsdesign im Fachbereich Gestaltung. Er wurde im März 2022 an die Hochschule Mainz berufen.

Herr Roidl, was hat Sie zum Wechsel an die Hochschule Mainz bewogen?
Die Tandemprofessur ist ein neues Format an der Hochschule Mainz und bietet die Möglichkeit, sowohl in der Lehre als auch im angewandten, kulturellen Bereich zu arbeiten. Für mich bedeutet das die Chance, Erfahrungen in der Lehre auszubauen und gleichzeitig in der Praxis tätig zu sein. An der Hochschule Mainz reizten mich vor allem die hervorgehenden Arbeiten von Studierenden und die dort tätigen Kolleginnen und Kollegen aus dem Kommunikationsdesign. Neben der Lehre an der Hochschule arbeite ich bei NODE, Verein zur Förderung digitaler Kultur. NODE zeichnet sich als kultureller Akteur in Frankfurt aus, mit einem großen Netzwerk und spannenden, explorativen Aufgaben im Bereich der Gestaltung und Kunst.

Was reizt Sie am meisten an Ihrer neuen Stelle?
Neben der Kombination aus Lehre, Forschung und angewandter Arbeit finde ich vor allem die große inhaltliche Vielfalt interessant. Die Stelle ermöglicht es mir aktuelle Themen aus dem Bereich der Gestaltung zusammen mit Studierenden zu erarbeiten und in der Forschung zu vertiefen. Über den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und verschiedenen Institutionen ergibt sich so ein spannendes Feld, das durch Ausstellungen / Präsentationen / Workshops sehr aktiv, interdisziplinär und offen ist. Die Stelle gibt die Freiheit zu experimentieren, zu kollaborieren, zu erkunden, zu testen und neue Formate zu definieren.
Zudem finde ich es interessant, neue Verknüpfungen zwischen NODE und der Hochschule Mainz zu etablieren, Möglichkeiten des Austauschs zu erkunden und Studierende in Kontakt mit dem kulturellen, künstlerischen Feld in Frankfurt zu bringen. Diese Verknüpfungen und die zusätzliche Reflexion über die Inhalte aus dem Design ermöglichen einen sehr aufregenden Arbeitsplatz.

Zu welchem Thema würden Sie sich gerne mit Studierenden in lockerer Runde austauschen?
Das sollten vor allem die Studierenden festlegen können. Ich finde es besonders spannend, wenn Themen selbst von den Studierenden aufgegriffen und angesprochen werden. In unserem Fachbereich geht es dabei vor allem darum, welche Werkzeuge wir in Zukunft verwenden, wie Technologien gestaltet werden und welche Rolle Coding im Design spielt. Neben fachlichen Themen finde ich es aber besonders interessant, über Kollektivität, Eigeninitiativen oder Kollaborationen an der Hochschule zu sprechen.

 

Unter der Überschrift „Drei Fragen an“ werden in loser Folge neu berufene Professorinnen und Professoren vorgestellt. Folgende Beiträge sind bereits in der Reihe „Drei Fragen an“ erschienen:

 

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