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Zehn Jahre mainzed – Rück- & Ausblick

mainzedZWEI26, Foto: Lea Jüngst, CC BY-SA 4.0

Mit mainzedZWEI26 feierte das mainzed am 29. April 2026 sein zehnjähriges Bestehen. Veranstaltung und Ausstellung im LUX – Pavillon zeigten, wie vielfältig digitale Kompetenzen in den Geistes- und Kulturwissenschaften heute in Lehre und Forschung zur Anwendung kommen.

Mit einer gelungenen Veranstaltung und der begleitenden Ausstellung im LUX – Pavillon der Hochschule Mainz feierte das Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) am 29. April 2026 mit mainzedZWEI26 sein zehnjähriges Bestehen.

   

Die Studierenden stellen ihre Projekte vor

Den Auftakt zu der Veranstaltung machte eine Gruppe Studierender des Masterstudiengangs Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften, die ihre Resultate aus den Praxisprojekten vorstellte. Sie boten dabei einen äußerst beeindruckenden Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse, von Natural Language Processing bis hin zu Raumbezogenen Daten in der wissenschaftlichen Spieleentwicklung. Als Bestandteil ihres Studiums waren sie auch für die Organisation und Durchführung dieses Teils der Veranstaltung zuständig.

   

Beginn der Abendveranstaltung mit Impulsvortrag, Kai-Christian Bruhn, Agnes Thomas, Katharina Bahlmann (v.l.n.r.)

Ab 18 Uhr ging es unter dem Titel „Digitalität und Diversität – Geisteswissenschaften JETZT“ weiter. Inhaltlich knüpfte der Abend an die erste Ausgabe der Reihe mainzedZWEIxx im Jahr 2016 an und stellte deren Leitfrage - Digitalität und Diversität – die Geisteswissenschaften im Jahr 2026 - in den Kontext der Gegenwart. Im Mittelpunkt standen die Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre ebenso wie aktuelle Perspektiven auf Digitalität und Diversität in den Geistes- und Kulturwissenschaften.

     

Impressionen aus der Veranstaltung

Dr. Katharina Bahlmann von der Arbeitsstelle Kleine Fächer führte mit einem Impulsvortrag in das Thema ein. Die anschließende, sehr lebhafte Publikumsdiskussion wurde von drei Moderator*innen aus dem Arbeitsfeld der digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften geleitet und durch eigene Impulse bereichert: Prof. Dr. Øyvind Eide vom Institut für Digital Humanities der Universität zu Köln, Dr. Jonathan Steller von der Digitalen Akademie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und Dr. Anne Klammt vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, welche das mainzed bis 2019 als Geschäftsführerin geleitet hatte.

   

Projekte der mainzed-Partnerinstitutionen

Großes Interesse fand auch die begleitende Ausstellung, mit der einerseits die Partnereinrichtungen Einblicke in zehn Jahre Arbeit und Projekte des mainzed boten. Durch das Zusammenspiel mit der Ausstellung der Studierendes ergab sich ein lebendiges Bild der fortlaufenden Aktivitäten im mainzed.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Das mainzed-Team blickt nun voller Zuversicht und Vorfreude auf die nächsten 10 Jahre.

Fotos: Alexa Berger, Nicole Bruhn, Lea Jüngst, CC BY-SA 4.0