Ansicht der Stadt Mainz von der Wiesbadener Rhein-Seite, Foto: Erich Weiler

Erasmus+

Das Hochschulprogramm ERASMUS, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschullehrenden und Hochschulpersonal in Europa. Bisher haben mehr als 3 Millionen Studierende und fast 400.000 Lehrende mit diesem Programm einen Auslandsaufenthalt durchgeführt.

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

Hochschulbildung

Ziele und Zielgruppen

Ziele und Zielgruppen

Erasmus+ soll die Ziele der europäischen Bildungsagenden unterstützen, die Modernisierung, Internationalisierung und qualitative Verbesserung des Hochschulbereichs in Europa voranbringen, die internationalen Kompetenzen, die persönliche Entwicklung und Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden stärken, die Attraktivität der EU als Studien- und Wissenschaftsstandort steigern und zur nachhaltigen Entwicklung der Hochschulbildung in Drittländern beitragen.

Schließlich soll das Programm auch helfen, mehr bildungsbereichsübergreifende Brücken zu schlagen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungssektoren zu intensivieren.

Erasmus+ im Hochschulbereich fördert Studierende, Hochschulen, Hochschulpersonal und Partner aus dem nicht akademischen Bereich. Insbesondere sollen auch benachteiligte Personen unterstützt werden: Informationen zur Unterstützung von Personen mit Behinderung.

Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und ab 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt (siehe Erasmus+ mit Partnerländern/ Erasmus+ International Credit Mobility). Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, darunter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu 12 Monate gefördert werden. Um den finanziellen Anreiz für einen Auslandsaufenthalt zu erhöhen, wird zudem der monatliche Mobilitätszuschuss für die Studierenden angehoben, insbesondere für Gastländer mit höheren Lebenshaltungskosten. Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studienabschluss möglich.

Erasmus+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal bei. Weiterhin können die Hochschulen Unternehmenspersonal aus dem Ausland zu Lehraufenthalten einladen und sich nun außerdem mit anderen europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich) an multilateralen Strategischen Partnerschaften beteiligen und gemeinsam innovative Projekte entwickeln. Für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bietet Erasmus+ Förderung in den neuen Wissensallianzen an. Hochschulen, die sich im Bereich des Kapazitätsaufbaus in Drittländern engagieren wollen, können dies in den internationalen Hochschulpartnerschaften des Programms tun.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Weitere Informationen zu Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission und auf der Seite der Nationalen Agentur für Erasmus+ in Deutschland  bzw. beim DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).

Förderfähige Länder

Förderfähige Länder

Folgende Programmländer nehmen an Erasmus+ teil:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern.

Die Beteiligung der Schweiz als Programmland ab dem Hochschuljahr 2014/15 in Erasmus+ ist ausgesetzt - siehe weitere Informationen
Die jeweiligen Anträge müssen von den Schweizer Partnerhochschulen gestellt werden, bzw. diese informieren auch die Studierenden hinsichtlich Antragstellung.

Ab 2015/2016 soll ebenfalls die Mobilität in andere Teile der Welt (Partnerländer) gefördert werden. Informationen dazu finden Sie auf:
https://eu.daad.de/KA1/internationale_mobiliaet/de/30157-mobilitaet-von-einzelpersonen-mit-partnerlaendern/


Leitaktionen im Hochschulbereich

Mobilität von Einzelpersonen

Mobilität von Einzelpersonen

Im Bereich der Mobilität von Einzelpersonen (die sogenannte Leitaktion 1) werden durch Erasmus+ folgende Maßnahmen gefördert:

Die bisherigen inner-europäischen Mobilitätsmaßnahmen für Studierende (Bachelor, Master, Doktorat) und das Hochschulpersonal (Lehraufenthalte, Weiterbildung) werden fortgeführt und durch eine Reihe neuer Maßnahmen ergänzt.

Neuerungen in Erasmus+:

  • Praktika sind bereits ab 2 Monate möglich und können während und nach Abschluss des Studiums gefördert werden.
  • Studierende können jetzt mehrfach gefördert werden, in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) bis zu 12 Monate.
  • Die Einführung der internationalen Dimension ermöglicht Studierenden und Hochschulpersonal ab 2015 in begrenztem Umfang Mobilität aus aller Welt in den europäischen Erasmus-Raum und umgekehrt.
  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies ab Mitte 2015 mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.
  • Zur Verbesserung ihrer Fremdsprachenkompetenz werden den Studierenden für die folgenden Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Dänisch, Griechisch, Polnisch, Portugiesisch und Schwedisch) Online-Sprachtests und -Sprachkurse angeboten.
  • Mobilitätsmaßnahmen können von einzelnen Hochschulen oder von Mobilitätskonsortien beantragt werden.

Weitere Informationen

Partnerschaften

Partnerschaften

Partnerschaften von Organisationen, Einrichtungen und Initiativen zur Zusammenarbeit und Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren

Erstmals können auch im Hochschulbereich zwei- und dreijährige Strategische Partnerschaften beantragt werden. Die multilateralen europäischen Partnerschaften sind zwischen Hochschulen und mit Partnern aus dem nicht-akademischen Bereich möglich und tragen zur weiteren Internationalisierung und Öffnung der Hochschulen bei.

Weitere Informationen

Politikunterstützung

Politikunterstützung

Diese Leitaktion wird im Wesentlichen von der Kommission selbst verwaltet und dient unter anderem der Unterstützung des Bologna-Prozesses, der Initiierung von bildungsbereichsübergreifenden Kooperationen und dem Politikdialog mit Drittländern.

Weitere Informationen 


Erasmus+ an der Hochschule Mainz

Erasmus+ Charta für die Hochschulbildung

Erasmus+ Charta für die Hochschulbildung

Die Erasmus+ Charta für die Hochschulbildung (ECHE) bildet den allgemeinen Qualitätsrahmen für europäische und internationale Kooperationsaktivitäten, die eine Hochschuleinrichtung im Rahmen des Erasmus+ Programms durchführen kann. Sie listet alle einzuhaltenden Grundsätze auf, zu denen sich eine Institution verpflichtet.

Der Besitz einer gültigen ECHE ist die Voraussetzung für die Teilnahme einer Hochschule an Erasmus+.

ECHE der Hochschule Mainz

Erasmus+ Erklärung zur Hochschulpolitik 2014-2020

Erasmus+ Erklärung zur Hochschulpolitik 2014-2020

Die Erasmus+ Erklärung zur Hochschulpolitik / Erasmus+ University Policy Statement legt die Modernisierungs- und Internationalisierungsstrategie einer Einrichtung dar und ist in drei Teile untergliedert.

Der erste Teil der Erasmus+ Erklärung zur Hochschulpolitik beschreibt die internationale Strategie der Hochschule Mainz. Dort ist definiert, wie Partner ausgewählt werden, auf welche geographischen Gebiet(e) sich konzentriert wird und welches die wichtigsten Ziele und Zielgruppen der Mobilitätsaktivitäten sind.

Der zweite Teil beschreibt die Strategie der Hochschule Mainz in Bezug auf die Organisation und Durchführung von internationalen (EU und nicht-EU) Kooperationsprojekten in der Lehre und Ausbildung mit Bezug auf Projekte, die mit Hilfe des Programms durchgeführt werden.

Im dritten Teil werden die Auswirkungen auf die Modernisierung der Hochschule Mainz bezüglich der politischen Ziele erörtert - für jede der fünf Prioritäten der Modernisierungsagenda, die durch die Teilnahme am Programm zu erreichen versucht wird.


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Ansprechpartner

Ulla Plate

Leiterin International Office
Erasmus+ Hochschulkoordinatorin

Tel. +49 (0) 6131 - 628 -7360
ulla.plate(at)hs-mainz.de

 

Gabriele Müller Gebhardt

Fachbereich Technik
Tel. +49 (0) 6131 - 628 -7366
gabriele.mueller-gebhardt(at)hs-mainz.de

 

Erich Weiler

Fachbereich Gestaltung
Tel. +49 (0) 6131 - 628 -7365
erich.weiler(at)hs-mainz.de

 

Ariane Göbel

Fachbereich Wirtschaft
Outgoing Students
Tel. +49 (0) 6131 - 628 -7362
ariane.goebel(at)hs-mainz.de

 

Sabine Klebig

Fachbereich Wirtschaft
Incoming Students
Tel. +49 (0) 6131 - 628 -7363
sabine.klebig(at)hs-mainz.de

 

Ulla Hück

Fachbereich Wirtschaft
Tel. +49 (0) 6131 - 628 -7364
ulla.hueck(at)hs-mainz.de