Forschung, Lehre und Transfer zum Anfassen: Die Hochschule Mainz beteiligt sich vom 11. bis 13. September am 24. Mainzer Wissenschaftsmarkt. Unter dem diesjährigen Motto „Mensch und Regionen“ erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Impulsvorträgen, Live-Edutainment, interaktiven Angeboten und zahlreichen Einblicken in aktuelle Projekte der Hochschule.
Die Hochschule Mainz ist auch 2026 wieder beim Mainzer Wissenschaftsmarkt (WIMA) vertreten. Die 24. Ausgabe der Veranstaltung findet am Samstag, 12., und Sonntag, 13. September, auf dem Platz der Mainzer Republik statt. Bereits am Freitag, 11. September, richtet sich der WIMA mit einem eigenen Programm an Schulklassen. Der Eintritt ist an allen Veranstaltungstagen frei.
Die Hochschule Mainz präsentiert gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Mainzer Wissenschaftsallianz aktuelle Projekte aus Forschung, Lehre und Transfer. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen und wissenschaftliche Themen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Bühnenprogramm mit Beteiligung der Hochschule Mainz
An beiden Tagen moderiert Julia Schneider von der Hochschule Mainz das Bühnenprogramm. Sie führt auch durch den Eröffnungstalk am Samstag zum Thema „Regionale Schätze – Was uns verbindet“. Im Gespräch über Mensch, Heimat und Zukunft sind Univ.-Prof. Dr. Michael Maskos, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Wissenschaftsallianz (MWA) und Institutsleiter des Fraunhofer IMM, Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, Univ.-Prof. Dr. Alexandra W. Busch, Generaldirektorin des LEIZA, sowie Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz.
Auch inhaltlich beteiligt sich die Hochschule Mainz mit drei Programmpunkten am Bühnenprogramm.
Samstag, 12. September
13:30 Uhr | „Zu heiß, zu laut, zu grau? Dem urbanen Wohlbefinden auf der Spur“
Impuls mit Severin Brochhagen, i3mainz – Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Warum fühlen sich Menschen an manchen Orten in der Stadt sofort wohl, während andere als belastend oder stressig wahrgenommen werden? Das Forschungsprojekt PACE untersucht, wie Menschen ihre städtische Umgebung erleben und welche Rolle dabei Faktoren wie Hitze, Lärm, Schatten, Grünflächen und das persönliche Sicherheitsempfinden spielen.
Mithilfe innovativer Sensorik, Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz erforscht das Projekt die Schnittstelle zwischen Mensch und Umwelt. Ziel ist es, besser zu verstehen, welche Faktoren die urbane Lebensqualität beeinflussen.
14:30 Uhr | „Zwischen Genie und Wahnsinn – Warum Generative KI halluziniert und was wir dagegen tun können“
Live-Edutainment mit Marius Klein, Co-Founder von mainzcript und Masterstudent Angewandte Informatik an der Hochschule Mainz
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Alltag. Gleichzeitig macht sie immer wieder Fehler, die auf den ersten Blick überraschend erscheinen. Warum „halluziniert“ generative KI und wie entstehen solche falschen oder erfundenen Antworten?
Marius Klein wirft einen Blick hinter die Kulissen generativer KI und vermittelt ohne mathematische Formeln ein anschauliches Verständnis dafür, wie Maschinen „Bedeutung“ verarbeiten. Neben alltagstauglichen Tipps für den Umgang mit KI gibt der Beitrag Einblicke in die aktuelle Forschung zu vertrauenswürdigen und souverän betreibbaren KI-Systemen.
16:30 Uhr | „Das Bauwesen – auch in Zukunft stabil!?“
Interaktiver Impuls mit Philipp Schäfer und Antonia Blaumeiser, BIM.Labor, Fachbereich Technik, Hochschule Mainz
Was, wenn die Baustelle von morgen nicht mehr geplant, sondern berechnet wird? Laserscanning, Photogrammetrie und Gaussian Splatting verändern die Art und Weise, wie Gebäude erfasst werden: Aus starren Plänen entstehen lebendige digitale 3D-Abbilder.
Doch was nützt die wachsende Datenmenge ohne systemisches Denken? Ingenieurwesen war schon immer die Kunst, Zusammenhänge zu erkennen – eine Fähigkeit, die sich heute zunehmend über klassische Fachgrenzen hinaus übertragen lässt.
Auch die Baustelle selbst steht vor einem Wandel. Braucht es künftig noch klassische Ausführungspläne oder führt eine KI wie ein Navigationssystem durch das Bauprojekt, während Menschen und Roboter Seite an Seite arbeiten?
Der interaktive Impuls zeigt: Das Bauwesen steht nicht vor dem Stillstand, sondern vor einer grundlegenden Transformation. Neue Technologien eröffnen dabei nicht nur neue Möglichkeiten für Planung und Ausführung, sondern verändern auch die Rolle der Menschen im Bauprozess.
Hochschule Mainz mit fünf Ständen vertreten
Am Publikumswochenende am 12. und 13. September ist die Hochschule Mainz mit fünf Ständen in den Zelten des Wissenschaftsmarkts vertreten. Präsentiert werden Projekte und Angebote aus verschiedenen Bereichen der Hochschule:
- mainzed
- Designlabor Gutenberg
- img
- i3mainz
- EMPOWER – Digitale Fertigung: DIY zum Anfassen (nur am Samstag, 12. September)