Große Auszeichnung für den Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz: Prof. Dr. Sabine Landwehr-Zloch wurde mit dem Lehrpreis Rheinland-Pfalz 2026 für herausragende Lehrleistungen ausgezeichnet.
Der Lehrpreis wird von der Landesregierung Rheinland-Pfalz alle zwei Jahre vergeben und würdigt besonderes Engagement und Qualität in der Hochschullehre. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Bewertung durch die Studierenden zu: Neben den Einschätzungen von Kolleginnen und Kollegen fließen ihre Erfahrungen und Bewertungen maßgeblich in die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger ein.
„Der Lehrpreis hebt sich in einem wichtigen Aspekt von vielen anderen Auszeichnungen im Wissenschaftsbetrieb ab: Er beruht nicht allein auf dem Urteil eines Gremiums, sondern auf der Bewertung durch die Studierenden selbst“, sagt Wissenschaftsminister Clemens Hoch. Seit 2005 verleiht die Landesregierung alle zwei Jahre den Lehrpreis Rheinland-Pfalz für herausragende Lehrleistungen an den rheinland-pfälzischen Hochschulen. Der Wettbewerb wird hochschulübergreifend, fächerspezifisch sowie getrennt nach Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften durchgeführt. Das Preisgeld kann von den Preisträgerinnen und Preisträgern nach eigener Entscheidung für dienstliche Zwecke verwendet werden.
„Gute Lehre ist mehr als die Vermittlung von Wissen. Sie entsteht im Dialog, im gemeinsamen Denken und in der Begegnung zwischen Studierenden und Lehrenden. Gute Lehre beginnt dort, wo Wissen auf Begeisterung trifft und wird dort besonders wirksam, wo Studierende ermutigt werden, eigene Fragen zu stellen, nach Antworten zu suchen und den Mut zu entwickeln, Neues zu gestalten“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch bei der Überreichung der Auszeichnungen an die Preisträgerinnen und Preisträger. Der Landeslehrpreis sei Dank und Anerkennung für dieses besondere Engagement.
Der „Lehrpreis Rheinland-Pfalz“ wird in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen. Der Vergabe liegt ein zweistufiges Verfahren zugrunde. In einem ersten Schritt benennen Fachbereiche und Fachschaften auf Ebene der Fächergruppen die Dozentinnen und Dozenten – getrennt nach Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. In einem zweiten Schritt werden Studierende auf Basis von Fragebögen zu den Lehrveranstaltungen der Nominierten befragt. Für die Auswahl der Lehrpreise wurden Studierendenbefragungen über drei Semester durchgeführt. Mit der zentralen Organisation, Befragung und Auswertung war erneut der Hochschulevaluierungsverbund Südwest beauftragt.
Für den Lehrpreis 2026 wurden insgesamt 94 Lehrende nominiert, darunter 47 Frauen und 47 Männer. Insgesamt 3.782 Studierende beteiligten sich an der Befragung.
Um der unterschiedlichen Größe der Hochschulen sowie den Unterschieden zwischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften gerecht zu werden, hat die Jury die Lehrpreise nach Gruppen vergeben. Die Universitäten erhalten insgesamt sechs Lehrpreise, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften vier Lehrpreise in jeweils zwei Fächergruppen.