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Mobile Mapping mit neuartigem 3D-Sensor

Niklas Bockshecker B.Sc. (r.) und Prof. Dr. Martin Schlüter (2. v. r.) demonstrieren den Mobile Mapper des Instituts für raumbezogene Informations- und Messtechnik i3mainz auf dem Infotag der Hochschule Mainz am 18.04.2026. Brandneu mit an Bord die ToF 3D-Kamera IDS Nion, erkennbar am grünen GigE-Kabel. Foto: Simon Metzger, CC BY SA 4.0

Der Mobile Mapper, ausgestattet mit Sensorfusion ToF-Kamera, gab am Infotag einen Einblick in zukünftige studentische Projekte

Auf dem Infotag der Hochschule Mainz am 18.04.2026 demonstrierten Niklas Bockshecker und Prof. Dr. Martin Schlüter den Mobile Mapper des Instituts für raumbezogene Informations- und Messtechnik i3mainz

Felix Burchert (l.) und Luca Steinmann (r.) bei der Vorbereitung einer GNSS-Messfahrt. Foto: Martin Schlüter, CC BY SA 4.0

Kurz gesagt: Eine 3D-Kamera NION des Herstellers IDS Imaging wird mit GNSS-Empfängern des Herstellers ublox gekoppelt. In Verbindung mit den hochpräzisen GNSS-Korrekturdatendiensten SAPOS HEPS/GPPS kann die 3D-Kamera im laufenden Betrieb am PKW mehr als zwanzig Mal pro Sekunde hochgenau positioniert werden. Der Aufbau ist modular: Ein akkubetriebener PoE-Injektor sorgt dafür, dass das System ohne feste Steckdose funktioniert und entweder an einer Anhängerkupplung oder am Traktor betrieben werden kann.  SAPOS wird von unserem Partner, dem Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, bereitgestellt. Relevante Voruntersuchungen zu unseren GNSS-Workflows wurden von Felix Burchert, Janick Hammes und Luca Steinmann bereits im Jahr 2025 erfolgreich durchgeführt.

Im Sommersemester 2026 arbeiten Prof. Dr. Florian Schill und Prof. Dr. Martin Schlüter mit studentischen Kleingruppen im Masterstudiengang Geoinformatik und Vermessung an weiteren Lösungsansätzen des fahrzeuggebundenen Mobile Mappings. Machine Learning und KI werden die automatisierte Bereitstellung der resultierenden Geodaten ermöglichen. Eine Abschlussarbeit im Frühsommer wird darauf abzielen, den Zustand von Wegen und Straßen zu bewerten: Sie wird in Abstimmung mit den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz durchgeführt.