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PETS auf Fachkonferenz vorgestellt

Die Kunst, proprietäre Technologien mit offenen Protokollen zu verbinden: Plura Europe und Hochschule Mainz präsentieren PETS auf der Hamburg Open 2026

Hamburg/Mainz, 14. Januar 2026 – Plura Europe und die Hochschule Mainz haben auf der Fachkonferenz „Hamburg Open“ erstmals das Plura Event Timer System (PETS) in Deutschland vorgestellt. Der Software-Prototyp wurde einem Fachpublikum aus technologisch Verantwortlichen deutscher und europäischer Broadcast-Unternehmen auf der „Open Stage“ präsentiert.

PETS ist im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Hersteller von Broadcast-Technologie und der Hochschule Mainz entstanden. Seit dem 1. Juli 2025 arbeiten beide Partner gemeinsam an der „Entwicklung und Validierung eines Frontends zur Timer-Steuerung“ in einer Beta-Version. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird im Jahr 2026 fortgesetzt.
Plura Europe entwickelt und produziert seit Jahrzehnten Lösungen in den Bereichen Monitore, Timersysteme und Signalverarbeitung. Seitens der Hochschule Mainz waren Prof. Dr. Marcel Hauck (Professur für Medieninformatik), Prof. Dr. Sven Pagel sowie Ayman Assakhir aus der Forschungsgruppe WIMM beteiligt.

Die jährlich stattfindende Hamburg Open gilt als zentrale Plattform für Innovationen und Networking in den Bereichen Medienproduktion, Streaming, Broadcast und Film. Die Vorstellung von PETS markierte zugleich ein gelungenes Beispiel für eine Public-Private-Partnership zwischen Hochschule und Industrie. Der Prototyp greift gezielt den Gedanken der Interoperabilität in technologischen Frameworks auf. Das System richtet sich nicht mehr ausschließlich an klassische Broadcast-Anwendungen, sondern erschließt auch neue Einsatzfelder – etwa bei der Steuerung von Konferenzen in Stadträten oder Parlamenten. Simon Rauh, Business Development Manager bei Plura Europe, erklärt: „Plura ist seit Jahrzehnten weltweit führend im Bereich von Timingsystemen. PETS ist der nächste Schritt, unsere proprietäre Technologie durch offene Hard- und Software-Komponenten zu erweitern.“

Die operative Entwicklung erfolgte in engem Austausch zwischen erfahrenen und jungen Entwicklern: Jürgen Loh (Director of Engineering / Timing bei Plura Europe) und Ayman Assakhir (Junior Software Developer an der Hochschule Mainz) bildeten das Kernteam. „Mir gefällt besonders die Verbindung von Hard- und Software: Ich drücke ein Knöpfchen und sehe sofort, wie der Code, den ich am Rechner geschrieben habe, in der physischen Welt wirkt“, so Assakhir.

Prof. Dr. Marcel Hauck, Projektleiter an der Hochschule Mainz, ergänzt: „Uns ist es sehr wichtig, den Kontakt zur Industrie durch solche Kooperationen zu fördern. So können wir neues Wissen generieren und innovative Methoden anwenden.“ Im Folgeprojekt wird PETS unter anderem um Datenbankanwendungen sowie um Verwaltungs- und Planungsfunktionen erweitert. 

Weitere Informationen:
www.plurainc.com
Forschungsgruppe WIMM