Angesichts der anhaltenden Hitzewelle letzten Tage hat die Hochschule Mainz am vergangenen Wochenende erstmals außerplanmäßig klimatisierte Räume und Gebäude für Mitarbeitende und für Studierende geöffnet. Hintergrund war die außergewöhnliche Wetterlage sowie die derzeit laufende Prüfungsphase, in der viele Studierende intensive Lernzeiten absolvieren.
Die hohen Temperaturen machten nicht nur das Arbeiten und Lernen an sich zur Herausforderung – auch an einigen Hochschulstandorten stiegen die Temperaturen in Büros und Werkstätten deutlich an. Gleichzeitig boten viele Privatwohnungen aufgrund der Hitze keine geeigneten Bedingungen zum konzentrierten Arbeiten oder zur Prüfungsvorbereitung.
Senatssaal und Aula zum Shared-Desk und Lernraum umfunktioniert
Am Samstag und Sonntag standen der Senatssaal sowie am Sonntag zusätzlich die klimatisierte Aula im Untergeschoss als ruhige Lern- und Arbeitsorte zur Verfügung. Zudem blieb der Campus bis in die Abendstunden geöffnet, um Studierenden trotz der hohen Temperaturen bestmögliche Bedingungen für die Prüfungsvorbereitung zu bieten.
Mit dem kurzfristig eingerichteten Angebot reagierte die Hochschulleitung auf die Belastung durch die Hitze und unterstützte Studierende sowie Mitarbeitende mit einer unkomplizierten und pragmatischen Maßnahme. Da für diese Woche wieder kühlere Temperaturen erwartet werden, war die Öffnung zunächst auf das vergangene Wochenende begrenzt.