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Building Ontology Link

Eine Verbindungsschicht für Gebäudedaten

Im Folgenden stellen wir das Konzept „Building Ontology Link“ vor, das im Smart Building-Reallabor der Hochschule Mainz gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie entwickelt wird.

Ein Gebäude wird heute mehrfach beschrieben. Planung und Bau sind in IFC abgebildet, der technische Betrieb in Brick oder ASHRAE 223P, das Facility und Assetmanagement in REC oder IBPDI, die Informationen zu den Anlagen in der Verwaltungsschale, die Gerätefähigkeiten in Web of Things Thing Descriptions. Jedes dieser Modelle ist in seiner Domäne richtig. Was bislang fehlt, ist die dokumentierte und maschinenlesbare Beziehung zwischen ihnen.

Building Ontology Link schließt diese Lücke. Das Modell definiert versionierte Integrationspunkte zwischen den etablierten Standards und beschreibt die Gebäudedomäne bewusst nicht selbst. Es kopiert keine Inhalte, sondern referenziert sie. Jede Domäne bleibt in ihrem eigenen Standard verankert, mit eigener Semantik, eigener Governance und eigener Versionshistorie.

Damit entsteht kein weiterer Standard und keine neue Datenstruktur, sondern die Grundlage dafür, dass Planungsdaten, Betriebsdaten und Herstellerinformationen über Systemgrenzen hinweg gemeinsam auswertbar werden. Das Modell ist offen, herstellerneutral und unabhängig von der eingesetzten Ausführungsumgebung.

Das Modell befindet sich derzeit in der Konzeptionsphase. Struktur und Governance werden aktuell abgestimmt. Sobald die Grundlagen stehen, veröffentlichen wir hier die Dokumentation, die Integrationspunkte und die zugehörigen Repositories.