Fachgruppe Management

In der Fachgruppe Management fördern wir zukunftsorientierte Managementkompetenzen durch praxisorientierte Lehre und Forschung im Bereich der Unternehmensführung.

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Lehre

Umfassende Managementausbildung

Unsere Lehrveranstaltungen zeichnen sich durch hohen Praxisbezug aus und werden in einem seminaristischen, interaktiven Format vermittelt. Theoretische Konzepte übersetzen wir direkt in praxisorientierte Anwendungen. Digitalisierung, Nachhaltigkeitsaspekte und Internationalisierung sind dabei fest verankert und werden in allen Modulen konsequent mitgedacht. Mit unserem Vorlesungsangebot für Bachelor- und Masterstudierende decken wir das gesamte Spektrum des Managements ab und bieten eine fundierte, ganzheitliche Ausbildung.

Unsere Veranstaltungen

Bachelor

Studierende im ersten Semester erhalten hier einen Überblick über die gesamte Bandbreite der Betriebswirtschaftslehre. Ein in die Vorlesung eingebundenes Planspiel vermittelt erste Gesamtzusammenhänge in Teamarbeit.

 

Die Analyse, kritische Würdigung und Diskussion von speziellen Themen der zukünftigen Unternehmensausrichtung wie zum Beispiel Mergers and Acquisitions, vertikale Integration, Diversifikation oder Innovationsmanagement stehen im Zentrum dieser Vorlesung. Die theoriebezogenen Vorlesungsinhalte werden hierbei durch Fallstudien ergänzt.

 

Zur Unternehmensführung gehört auch die Globalisierung von Märkten und Unternehmen. Unterstützt durch Fallstudien analysieren Sie Themen wie interkulturelle Unterschiede oder internationale Markteintrittsstrategien.

 

Im interaktiven Kurs „Business Planning“ wenden Studierende im letzten Studiensemester das bislang Erlernte integrativ und praktisch an, indem sie ein neues Geschäftsvorhaben (zum Beispiel die Gründung eines Start-Ups) planen.

 

Master

In diesem Modul erhalten Nicht-Wirtschaftswissenschaftler einen Überblick über das Fach Betriebswirtschaftslehre. Dabei erhalten Sie einen Überblick über wichtige betriebswirtschaftliche Entscheidungen und Einblicke in die betrieblichen Funktionen.

 

Die Vorlesung vermittelt Studierenden Kenntnisse zum Einsatz von Managementinstrumenten zum Lösen komplexer unternehmerischer Fragestellungen. Die Instrumente beinhalten klassische Strategie-Tools, aber auch Analyse- und Kommunikationsinstrumente wie z.B. Issue-Trees und die Minto-Pyramide. Im Rahmen der Vorlesungen arbeiten die Studierenden in Gruppen an einer Fallstudie, in deren Rahmen passende Instrumente ausgewählt, angepasst und angewandt werden.

 

Die vertiefende Analyse, kritische Würdigung und Diskussion von speziellen Themen der zukünftigen Unternehmensausrichtung wie zum Beispiel Mergers and Acquisitions, vertikale Integration, Diversifikation oder Innovationsmanagement stehen im Zentrum dieser Vorlesung. Die theoriebezogenen Vorlesungsinhalte werden hierbei durch umfangreiche, komplexe Fallstudien ergänzt.

 

In diesem Kurs beschäftigen Sie sich zum einen mit den Grundlagen der internationalen Wirtschaft aus volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht. Darauf aufbauend vertiefen Sie diese anhand eines volkswirtschaftlichen Vergleichs der französischen und der deutschen Wirtschaftsstruktur. Zusätzlich werden in Fallstudien Management- und Problemlösungsansätze deutscher und französischer Firmen bei strategischen Entscheidungen wie internationalen Mergers and Acquisition oder im Konfliktmanagement gegenübergestellt.

 

Die internationale Exkursion ist im Master Management verpflichtend. Sie führt Sie in einen anderen Wirtschafts- und Kulturkreis und wird Sie mit Fragen des internationalen Managements aus einer sehr praktischen Sicht vertraut machen. Im Vordergrund stehen Besuche bei Institutionen und vor allem Unternehmen. 

 

Im Modul Wissenschaftliches Arbeiten in der Praxis entwickeln Sie einen detaillierten Projektplan für die Erstellung Ihrer Masterarbeit. Sie definieren die Problemstellung, die Ihrer Arbeit zugrunde liegt und nehmen eine erste, kritische Literaturauswertung vor. Dann entwickeln Sie die forschungsmethodische Vorgehensweise für die Bearbeitung der Problemstellung. Außerdem erstellen Sie einen Zeitplan.

 

Digitale Innovationen und Transformationen prägen zunehmend den betrieblichen Alltag und verändern bestehende Geschäftsmodelle. Sie verstehen zentrale Konzepte des Kreativitäts-, Ideen- und Innovationsmanagements sowie unterschiedliche Perspektiven der digitalen Transformation. Weiterhin lernen Sie im Modul Digital Innovation, digitale Geschäftsideen systematisch zu entwickeln, zu bewerten und mithilfe geeigneter Kreativitäts- und Problemlösungsmethoden in praxisnahen Fallstudien auszuarbeiten.

 

Optionen / Studium Integrale

In dieser Lehrveranstaltung lernen Sie die notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen im Kontext von praxisorientiertem Unternehmertum und des erfolgreichen Gründungsprozesses kennen, um Ziele und Struktur eines Start-ups in ihrer Gesamtheit überschauen zu können.

 

Im Rahmen dieser Option beschäftigen sich die Studierenden intensiv mit Generativer KI und intelligenten Agenten, um Geschäftsprozesse in KI-basierte Applikationen zu übersetzen und zu entwickeln. Der Fokus liegt auf Prompt Engineering-Techniken und dem Einsatz von Low-Code-Tools zur Erstellung von KI-Agenten. Theoretische Einführungen werden kontinuierlich mit praktischen Übungen verknüpft, und praxisnahe Fallstudien werden in Gruppen bearbeitet und durch regelmäßige Coachings unterstützt. Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Grundlagen der Generativen KI und intelligenten Agenten zu erläutern, verschiedene Prompting-Techniken effektiv anzuwenden und Geschäftsprozesse in KI-basierte Applikationen zu übersetzen. Sie können die Qualität dieser Applikationen bewerten, die Effektivität und Grenzen von KI-Lösungen analysieren und ihre Arbeit verständlich dokumentieren und präsentieren.

 

Das Modul vermittelt einen praxisnahen Einstieg in das Innovationsmanagement pharmazeutischer und biotechnologischer Unternehmen. Im Mittelpunkt steht, wie biomedizinische Forschung in marktfähige Arzneimittel übersetzt wird und welche strategischen Entscheidungen entlang klinischer Entwicklungs-, Zulassungs- und Vermarktungspfade notwendig sind. Das Modul setzt keine spezifischen Vorkenntnisse aus Biotechnologie oder Pharma voraus und bietet Studierenden einen systematischen Einstieg in das Management innovativer Wirkstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette biotechnologischer und pharmazeutischer Unternehmen.

Die Studierenden analysieren Geschäftsmodelle, Pipeline- und Portfolioentscheidungen, Marktforschung, Preis- und Wettbewerbsdynamiken sowie Unterschiede zwischen jungen Biotech-Unternehmen und etablierten Pharmaakteuren. Ein besonderes Augenmerk gilt der Dynamik des regionalen Biotech-Clusters im Raum Mainz und dessen Bedeutung für Innovation, Wachstum und Wertschöpfung.

Praxisvorträge, eine Exkursion zu Akteuren des Clusters sowie branchenspezifische Fallstudien vertiefen den Anwendungsbezug. Im abschließenden Case-Workshop übernehmen die Studierenden Teamverantwortung und treffen Entscheidungen zu Budget, FuE-Investitionen, Produktstrategien und Wettbewerbsszenarien – und erleben so die Komplexität innovationsgetriebener Entscheidungen im Pharma- und Biotech-Kontext.

 

Das Modul vermittelt, wie Nachhaltigkeit strategisch in Unternehmen verankert und als Quelle für Innovation und langfristige Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden kann. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis dafür, wie ökologische und soziale Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg verbunden werden kann, und erarbeiten nachhaltige Strategien und Transformationsansätze.

Mithilfe von Kreativitätsmethoden wie Design Thinking entwickeln sie innovative Lösungsansätze für aktuelle Nachhaltigkeitsherausforderungen und lernen, Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil unternehmerischer Wertschöpfung zu gestalten.

 

Das Modul vermittelt, wie komplexe B2B-Deals strategisch vorbereitet, gestaltet und erfolgreich abgeschlossen werden können. Die Studierenden entwickeln ein tiefgehendes Verständnis dafür, wie wirtschaftlicher Wert in Verhandlungen nicht nur verteilt, sondern aktiv geschaffen und durch gezielte Deal-Strukturierung maximiert werden kann.

Sie lernen, Verhandlungssituationen ganzheitlich zu analysieren und zu gestalten – von der strategischen Vorbereitung über die Entwicklung kreativer Lösungsansätze bis hin zur gezielten Einflussnahme im Verhandlungsprozess. Dabei stehen insbesondere komplexe, mehrdimensionale Deals (z. B. M&A, Joint Ventures oder Investorengespräche) im Fokus.

Durch simulationsbasiertes Lernen mit intensiven Praxisübungen übernehmen die Studierenden unterschiedliche Rollen, reflektieren ihre Entscheidungen und entwickeln ihre Fähigkeiten im Umgang mit realitätsnahen Verhandlungssituationen weiter. Ergänzend werden Potenziale und Grenzen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz im Dealmaking analysiert und in konkrete Anwendungsfelder übertragen.