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2. Bauabschnitt der Hochschule

Enthüllung des Bauschilds; Von links: Markus Rank, Leiter der Niederlassung Mainz des LBB, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth, Präsident der Hochschule Mainz, Prof. Dr. Susanne Weissman, designierte Präsidentin der Hochschule Mainz, Dr. Dagmar Liebscher, stellv. Kanzlerin der Hochschule Mainz, Prof. Thomas Giel, Hochschule Mainz und Prof. Dr. Regina Stephan, Vizepräsidentin der Hochschule Mainz (Foto: Therese Bartusch-Ruhl/Hochschule Mainz)

Bauschild enthüllt

Am 28. Februar 2020, dem letzten Tag seiner fast 13-jährigen Amtszeit, hat Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth, Präsident der Hochschule Mainz, in Anwesenheit seiner Nachfolgerin Prof. Dr. Susanne Weissman das Bauschild für den 2. Bauabschnitt der Hochschule enthüllt.

„Ich freue mich, dass nach einer extrem langen Planungszeit nun endlich der 2. Bauabschnitt der Hochschule Mainz in Angriff genommen wird. Der Raumplan für den ersten und zweiten Bauabschnitt stammt aus dem Jahr 1996, inzwischen ist die Zahl unserer Studierenden von damals rund 2500 auf rund 5800 angestiegen. Auch wenn der zweite Bauabschnitt verwirklicht ist, wird es also an Platz fehlen. Aber ich sehe weiterhin die Chance, dass wir unsere Fachbereiche an einem Standort vereinen, und kann – nachdem ich die ganze Planung von Anfang an begleitet habe – beruhigt in den Ruhestand gehen. Es geht voran“, so Muth bei der Enthüllung.

In den rund 13.000 m² Gesamtnutzfläche umfassenden 2. Bauabschnitt der Hochschule Mainz sollen im Jahr 2023 die Fachbereiche Technik (mit den Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen) und Gestaltung (mit den Fachrichtungen Kommunikationsdesign, Zeitbasierte Medien und Innenarchitektur) einziehen, die zurzeit an den Standorten Holzstraße und Wallstraße untergebracht sind. Geplant sind Räume für Forschung, Lehre und Verwaltung, außerdem Werkstätten und Labors sowie studentische Arbeitsplätze, für die eine Fläche von rund 1400 m² vorgesehen ist.

Nachdem die Zentrale Verwaltung und der Fachbereich Wirtschaft im Frühjahr 2009 in den
1. Bauabschnitt der Hochschule eingezogen waren, werden mit dem Neubau des 2. Bauabschnitts alle Fachbereiche der Hochschule Mainz an einem Standort vereint sein. Die Lage auf dem Hochschulerweiterungsgelände westlich des Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet neben Synergieeffekten durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur auch die Möglichkeit für zukünftige Erweiterungen. Die Gesamtbaukosten für den 2. Bauabschnitt liegen bei 57,3 Mio. Euro, der erste Spatenstich ist für den 10. Juni 2020 geplant.

Der Leiter der Niederlassung Mainz des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB), Markus Rank, sagte: „Ich freue mich, dass jetzt gebaut werden kann. Mit vorbereitenden Arbeiten wird begonnen, wie zum Beispiel der Verlegung der 20.000-Volt-Stromleitung zum Studierendenwerk, die zurzeit noch im Baufeld liegt. Die Ausschreibung für den Rohbau geht demnächst an den Markt. Für die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Hochschule möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Dadurch konnten im Zuge der Planung weitere Optimierungen erreicht werden. Die bauliche Herausforderung des 2. Bauabschnitts bestand darin, rund 50 Prozent mehr Nutzfläche zu realisieren als im 1. Abschnitt, jedoch bei gleicher Grundstücksfläche und Gebäudehöhe.“  


Visualisierung des 2. Bauabschnitts der Hochschule Mainz (Quelle: LBB)

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