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i3mainz & GUV auf dem WIMA 2019

Gregor Hubrich erklärt einem Gast den StoneViewer, Foto: Svenja Schwerdtfeger, CC-BY-SA 3.0

Zum 18. Mal präsentierten sich die wissenschaftlichen Institutionen aus Mainz und Umgebung am 14. und 15. September bei strahlendem Sonnenschein auf dem Mainzer Wissenschaftsmarkt. i3mainz und Geoinformatik und Vermessung waren dabei.

Unter dem Dach der Mainzer Wissenschaftsallianz fand Mitte September der Mainzer Wissenschaftsmarkt auf dem Gutenbergplatz statt.

Gemeinsam mit dem i3mainz stellte die Fachrichtung Geoinformatik und Vermessung den "StoneViewer" vor. Gregor Hubrich hatte die App mit Unterstützung des i3mainz im Zuge seiner Bachelorarbeit entwickelt und für den Wissenschaftsmarkt ausgebaut. Sie dient der raumbezogenen Darstellung der Mainzer Stolpersteine. Nutzerinnen und Nutzer können gezielt nach Namen suchen und kriegen dann auf einer Karte angezeigt, wo der Stolperstein der gesuchten Person liegt. Die App kann aber auch so eingestellt werden, dass sie eine Pushnachricht verschickt, wenn man in einer zuvor definierte Distanz an einem Stolperstein vorbeigeht.

Die Anwendung bietet damit eine innovative Lösung zur Visualisierung raumbezogener Daten auf Basis von PWA-Technologie (Progressive Web App) unter Verwendung von OpenData. Die verwendeten Daten werden aus OpenStreetMap (OSM) und Wikidata geladen. Die räumliche Darstellung der Stolpersteine erfolgt durch die Leaflet API und die darin implementierte OSM-Karte. Die Technologie lässt sich auf alle Objekte anwenden, die in Wikidata und OpenStreetMap verzeichnet sind.

 

Timo Homburg beim Eingeben der Stolpersteine in OSM und Wikidata Foto: Svenja Schwerdtfeger, CC-BY-SA 3.0

Da die App aber nur Daten aufrufen kann, die zuvor in Wikidata und OSM eingegeben worden sind, nutzten die anwesenden Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten die Zeit auf dem Markt auch, um alle derzeit in Mainz verlegten 228 Stolpersteine dort einzuspeisen, sodass diese nun alle über die App aufgerufen werden können. Der Wissenschaftsmarkt bot darüber hinaus das ideale Umfeld, um die App von verschiedensten Besucherinnen und Besuchern des Stands testen zu lassen und deren Meinung zu erfahren. Danke allen, die uns dabei unterstützt haben.