This content is only partially available in English.

BEST PRACTICE FORSCHUNGSPROJEKTE

Entwicklung eines Markt­for­schungs­tools zur Identifikation von Erfolgsfaktoren internationaler Hilfsprojekte

Themenstellung

811 Millionen Menschen weltweit hungern (World Food Programme, 2022). Eine unheilbringende Triade aus Klimawandel, Konflikten und globaler Pandemie ist der Treiber des globalen Hungers mit düsteren Aussichten für das kommende Jahr. Derzeit wächst die Sorge vor globalen Versorgungsengpässen, weil die Ukraine und Russland bedeutende Exporteure von Weizen, Mais und pflanzlichen Ölen sind. Damit rückt das 2015 formulierte Ziel der UN für 2030 SDG 2: Zero Hunger in unerreichbare Ferne. Nach Berichten der UN FAO (Food and Agriculture Organization) stiegen die Preise von Februar bis März 2022 für pflanzliche Öle um 23,2 % und für
Weizen um 19,7%. Damit erreichte der globale Lebensmittelpreis-Index ein Allzeit-Hoch mit +12,6 %. Unter anderem sind es diese Preiserhöhungen, die den Druck auf NGOs erhöhen, mehr hungernde Menschen mit weniger finanziellen Mitteln und damit Nahrungsmitteln zu versorgen.

Effizienzsteigerungen und das Erkennen der Erfolgsfaktoren bei der Durchführung von Hilfsprojekten werden immer wichtiger. Welches Marktforschungsdesign kann standardisiert entwickelt werden, um Projekte vergleichen zu können und so Erfolgsfaktoren herauszufiltern?

Eckdaten

Projektleitung:
Prof. Dr. Claudia Hensel

Laufzeit:
2021 - 2023

Kooperationspartner:
Euromonitor / Welthungerhilfe

Finanzierung:  
Hochschule Mainz

Kontakt:
claudia.hensel (at) hs-mainz.de

Chat Icon