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Drei Fragen an

Foto: Thomas Bauer

Prof. Claudia Nass Bauer

Prof. Claudia Nass Bauer wurde im September 2021 an die Hochschule Mainz berufen und lehrt dort Design-Strategie im Fachbereich Gestaltung
 
Was hat Sie zum Wechsel an die Hochschule Mainz bewogen?
In den letzten Jahren habe ich durch verschiedene Lehrtätigkeiten viel Freude am Unterrichten gefunden. Die Herausforderung, Lernkonzepte und gute Lernstoffe für Studierende aufzubereiten, ist anspruchsvoll, führt aber zu ständigem Lernen und Entdecken neuer Themen, Inhalte und Methoden. Die Arbeit an der Hochschule ermöglicht auch die Forschung zu gesellschaftlich relevanten Themen, die Weiterentwicklung eigener Ideen und einen kreativen Austausch mit Studierenden, Kolleginnen und Kollegen.
Ausschlaggebend für meinen Wechsel an die Hochschule Mainz war aber auch die thematische Ausrichtung meiner Professur. Design-Strategie befasst sich mit Themen wie der Identifikation neuer Geschäftskonzepte (Produkte und Dienstleistungen), der Gestaltung und Steuerung von Designprozessen sowie den organisatorischen Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Designaktivitäten. All diese Themen sind nicht nur sehr wichtig für einen stärkeren Einsatz und die Verbreitung von Design in Unternehmen und Gesellschaft, sie liegen mir auch sehr am Herzen. Ich fühle mich in diesem Themenbereich zu Hause und kann aufgrund meiner beruflichen Erfahrung praxisnah unterrichten.

Was reizt Sie am meisten an Ihrer neuen Stelle?
In meiner neuen Stelle kann ich den Studierenden genau das weitergeben, was ich in meinem Beruf erlebe. Es macht mir großen Spaß, den Berufsalltag in die Lehre zu integrieren. Darüber hinaus bietet die Hochschule Mainz die Möglichkeit, an der Schnittstelle zwischen Praxis, Lehre und Forschung tätig zu werden. Ich möchte diese Chance nutzen und Design-Strategie auf diesen drei Ebenen vertreten und gemeinsam mit Studierenden, Kolleginnen und Kollegen an dem Thema arbeiten. Auch der Austausch mit Einrichtungen aus anderen Ländern ist für mich sehr interessant und ich freue mich, dass ich eine solche Kooperation angehen kann. Hierdurch wird Raum für kulturelle Vielfalt geboten, die für ein offenes und kreatives Miteinander unerlässlich ist.
 
Zu welchem Thema würden Sie sich gerne mit Studierenden in lockerer Runde austauschen?
Ich bin immer zu einem guten Gespräch bereit ... und sozusagen offen für alle Themen, die die Studierenden in ihrer aktuellen Lebensphase beschäftigen. Konkret würde ich gerne von ihnen hören, wie sie ihre eigene Zukunft sehen und erwarten. Design wird in der Gesellschaft immer relevanter. Unternehmen aus allen Branchen und sogar Städte integrieren Design als wesentlichen Teil ihres Innovationsprozesses. Das gibt den Designerinnen und Designern die Möglichkeit und Herausforderung, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das ist etwas, das ich gerne mit Studierenden besprechen würde. Wie sehen Sie die Zukunft? Wie bereiten Sie sich auf diese Zukunft vor? Welche Rolle möchten Sie in dieser Zukunft spielen?
 

Unter der Überschrift „Drei Fragen an“ werden in loser Folge neu berufene Professorinnen und Professoren vorgestellt. Folgende Beiträge sind bereits in der Reihe „Drei Fragen an“ erschienen:

 

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