Best Practice Interdisziplinäre Lehre
Demokratie beginnt in der Küche - Nachhaltige, inklusive & flexible Wohnräume
Projektablauf
Ausgehend von der Analyse historischer Konzepte wie der „Frankfurter Küche“ entwickelten Studierende in interdisziplinären Teams prototypische Küchenraumlösungen. Diese sollten den Anforderungen zeitgenössischer Wohn- und Lebensformen entsprechen, etwa Patchworkfamilien, WG-Strukturen oder Homeoffice. Es wurden qualitative und quantitative Methoden genutzt, um Bedarfe zu identifizieren und Designlösungen abzuleiten. Ziel war es, adaptive, ressourcenschonende Küchenräume für Bestandsbauten in Mainz zu konzipieren. Dabei wurden Aspekte wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Nutzung vorhandener Leerstände berücksichtigt. Die Ergebnisse wurden zudem in einem partizipativen Format mit Praxispartnern reflektiert und weiterentwickelt.
Mehrwert durch Interdisziplinarität
Die Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden aus Architektur, Sozialwissenschaften, Gestaltung und Digitalisierung eröffnete neue Perspektiven auf den Raum „Küche“. Unterschiedliche disziplinäre Zugänge ermöglichten es, technische, soziale und gestalterische Aspekte in ein ganzheitliches Raumkonzept zu integrieren – mit Relevanz für Forschung, Lehre und Gesellschaft.
Ausblick
Zukünftig sollen die entwickelten Konzepte in Pilotprojekten erprobt und auf weitere urbane Räume übertragbar gemacht werden. Die Ergebnisse werden als Plakate, Modelle sowie Pläne visualisiert, auf OLAT hochgeladen. Die „Mainzer Küche“ wird so zur Blaupause für soziale, nachhaltige und demokratisch
Das Projekt „Demokratie beginnt in der Küche“ erforscht, wie Wohnräume – insbesondere Küchen – durch Prinzipien des Universal Designs nachhaltiger, inklusiver und anpassungsfähiger gestaltet werden können. Ausgangspunkt ist die Neuinterpretation der Küche als sozialer Raum, angepasst an heutige Lebensformen, urbane Herausforderungen und demokratische Teilhabe im Alltag.