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Barrieren in Goslar erkennen

Mit einem Stand in der Altstadt von Goslar suchten die Studierenden das Gespräch mit Passanten, um Hinweise auf Barrieren zu sammeln. Im Bild zu sehen sind Julia Ring und Anna-Maria Kolbe (v.l.n.r.), Foto: Lea Vogel, CC BY SA 4.0

In Zusammenarbeit mit SeniorInnen und Menschen mit Behinderung aus Goslar identifizierte und kartierte eine Gruppe von Masterstudierenden der Lehreinheit Geoinformatik und Vermessung Barrieren in Goslar.

Studierende der Masterprojektgruppe “GIS und raumbezogene Wahrnehmung zur Ermittlung seniorenspezifischer Mobilitätsmuster” im Studiengang Geoinformatik und Vermessung reisten an zwei unterschiedlichen Terminen im November nach Goslar. Die erste Gruppe besuchte am 4. November eine Veranstaltung der Seniorenvertretung der Stadt Goslar. Die zweite Gruppe nahm am 11. November an einer Veranstaltung für Menschen mit Behinderung der Stadt Goslar teil. Auch mit einem Stand in der Altstadt von Goslar suchten diese Studierenden das Gespräch mit Passanten, um Hinweise auf Barrieren zu sammeln.

Ziel der Studierenden war es, gemeinsam mit den Anwesenden partizipative Kartierung vorzunehmen. Dafür hatten sie im Vorfeld zwei Kategorien von Barrieren definiert: Unter physischen Barrieren fassten sie etwa Treppen, insbesondere solche mit zu hohen Stufen, zu hohe Bordsteine oder unebenes Pflaster zusammen, mit subjektiven Barrieren sind Räume des Unwohlseins gemeint, etwa Bahnunterführungen oder Bereiche mit unzureichender Beleuchtung. Die bei den beiden Veranstaltungen Anwesenden wurden gebeten, auf einer Karte die ihnen persönlich bekannten Barrieren zu markieren und in einer Tabelle zu beschreiben.

Als physische Barrieren gelten beispielsweise unterschiedliche Bordsteinhöhen, Treppen
und Stromkästen, die die Breite des Gehwegs einschränken. Foto: Julia Ring, CC BY SA 4.0

Zwischenzeitlich haben die Studierenden die Ergebnisse der beiden Veranstaltungen in einer Karte in QGIS eingetragen. Ziel des Masterprojektes ist es, die Erreichbarkeit wichtiger Orte in Goslar für Seniorinnen und Senioren, sowie für Menschen mit Behinderung zu steigern, indem Barrieren identifiziert werden.

In QGIS digitalisierte Barrieren, Screenshot Julia Ring, CC BY SA 4.0

Bereits in der Vergangenheit haben sich Studierende der Hochschule Mainz im Zusammenhang mit dem Projekt RAFVINIERT mit unterschiedlichen Aspekten der Erreichbarkeit und mit Wanderungsbewegungen befasst. Die Ergebnisse sollen es der Stadt Goslar ermöglichen, Handlungsempfehlungen abzuleiten.

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