Bau- und Immobilienmanagement/ Facilities Management

Bau- und Immobilien­management/Facilities Management B.Eng.

Der Masterstudiengang „Technisches Immobilienmanagement“ wurde mit dem Ziel geschaffen, dass Sie lernen die Immobilie und die Technik ganzheitlich zu verstehen.

Das weiterbildende Masterstudium wurde mit dem Ziel geschaffen, berufstätige Menschen die Gelegenheit zu geben sich nach ihrem akademischen Abschluss und nach ausreichender Berufserfahrung in dem ganzheitlichen Gedanken Gebäudemanagement aus Zusammenspiel zwischen Immobilie und Technik weiter zu bilden.

Die wissenschaftlich fundierte und anwendungsbezogene Ausbildung ist z.B. geeignet für:

  • Projektentwickler, Energieberater die ganzheitliche Konzepte entwickeln möchten
  • Architekten, Bauingenieure und Bauleiter die sich mit der Inbetriebnahme von Gebäuden beschäftigen
  • Menschen die im technischen Immobilienmanagement arbeiten und sich weiterbilden möchten.

Ziel des Bachelorstudiums Bau- und Immobilienmanagement/Facilities Management ist es, Absolventinnen und Absolventen nach einem ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss in die Lage zu versetzen, Managementaufgaben im Rahmen des gesamten Lebenszyklus von Immobilien zu übernehmen. Das Studium vermittelt Inhalte aus den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaftslehre, des Rechts und des Managements.

Die Ausbildung ist praxisnah und modern ausgerichtet, anwendungsbezogen gestaltet und Modular aufgebaut. Bereits nach sechs Semestern wird eine ausreichende Berufsbefähigung erreicht. Damit wird es den aktuellen Anforderungen des Marktes gerecht.

Ein unmittelbares Überwechseln in das Berufsleben oder die Fortsetzung des Studiums im Masterstudiengang ist möglich.

Wir betrachten das Zusammenspiel zwischen Immobilie und Technik

Aufgrund der durch die Bundesregierung im Nationalen Aktionsplan definierten Umweltziele, die eine Reduktion des Endenergieverbrauches von Gebäuden um 80% bis 2050 vorschreiben, ist es notwendig, die Effizienz der genutzten Energie zu erhöhen. Durch die immer aufwändigeren technischen Gebäudeanlagen und die damit verbundene Komplexität in Planung, Bau, Justierung und Steuerung gewinnt das technische Immobilienmanagement an Bedeutung.

Die Gebäude brauchen ca. 1/3 unserer gesamten Energie in Deutschland. Davon werden allein über 50% für die Heizung benötigt. Werden Gebäude noch zusätzlich gekühlt liegt der Prozentsatz weit über 70% und trotzdem funktionieren viele Immobilien nicht. Der Mensch fühlt sich in ihnen nicht wohl.

Das Wohlbefinden läßt sich steigern und 10 bis 30% der Energieverlust können vermeiden werden. Die Ursachen für die schlechte Effizienz der Anlagen und mangelndes Wohlbefinden in Gebäuden liegt überwiegend an:

  • der Komplexität der Anlage,
  • der Abstimmung der einzelnen Anlagenkomponenten untereinander,
  • der falsch dimensionierten Energieerzeugung und Verteilung.
  • Kompensation von Anlagenmängel durch der Leistung
  • veränderten bzw. nie richtig eingestellten Regelparameteren.

Ziel muss es also sein, diese Mängelpotenzial zu erkennen und zu beheben. Dazu muss die Anlage zusammen mit dem Gebäude verstanden werden.

Auf einen Blick

Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Zertifizierung: GEFMA, HUEL
Studienart: Vollzeit
Regelstudienzeit: 6 Semester 
ECTS-Punkte: 180 
Studienbeginn: Wintersemester
Bewerbungsfrist: 15. Juli
Sprache: deutsch

Das bedarfsorientierte Studium

Es stehen in viele Möglichkeiten während des Studiums und später im Beruf offen.

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Akkreditierung/Zertifizierung

Der Studiengang verfügt über zusätzliche Anerkennungen.

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Studien- und Prüfungsleistungen

Prüfungsordnungen und alles Weitere zu Studien- und Prüfungsleistungen.

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Doppelqualifikationen

Während des Studiums können Sie zusätzliche Qualifikationen erlangen.

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Das erwartet Sie

Der erste Abschnitt ist der Vertiefung und Erweiterung des Grundlagenwissens gewidmet und umfasste die ersten drei Semester. In den Pflichtmodulen werden hauptsächlich Grundlagen gelehrt. Besonders ambitionierte Studierende können darüber hinaus zusätzlich angebotene Module belegen.

  • Mathematik
    Matrizenrechnung zur systematischen Gestaltung von technischen FM–Systemen
  • Statistik  und  Finanzmathematik
    für  Inspektions- und  Erhaltungsintervalle,  Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Informatik
    Office-Programme,  Internet und  Intranet,  Datenstrukturen  und Datenbankorganisation als Handwerkszeug zur Dokumenten-  und Datenverwaltung und zum Datenaustausch
  • Grundlagen  der  Tragwerkslehre
    zum  Verständnis  und  als  Grundlagen  für  die Einbeziehung  der Fachplaner
  • Materialkunde
    zur  Einschätzung  der  Eigenschaft  vorhandener  Konstruktionen,  zur Kombinationsmöglichkeit und zur Lebensdauer
  • Grundlagen der Gebäudetechnik
    zur Verständnis der MSR-Technik und physikalischer Grundlagen
  • Bauphysik
    zum Verständnis von Gesamtenergiebilanzen, Feuchtetransport und Feuchteschäden, Maßnahmen zur Bauerhaltung
  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
    Kosten- und Leistungsrechnung zum Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge
  • Managementgrundlagen
    im Bereich Objekt- und Portfoliomanagement zur ganzheitlichen Betrachtung

Der zweite Abschnitt – das 4. und 5. Semester – vermittelt praxisorientiert das Fachwissen des Bau- und Immobilienmanagements. Es enthält die spezifischen Inhalte aller wesentlichen Fachgebiete. Neben den Pflichtmodulen werden auch Wahlpflichtmodule angeboten. Durch diese können Sie Ihr persönliches Interesse für das spätere Berufsleben auswählen und festlegen.

  • rechnergestützes Facility Management
    zur Nutzung 1vorhandener Programmsysteme des technischen FM
  • öffentliches und privates Baurecht sowie Immobilienrecht
    zur rechtssicheren  Projektentwicklung, Gestaltung von Verträgen und richtiges Handeln bei Leistungsstörungen
  • Vergabe/Vertragswesen
    Umsetzung der Inhalte aus privatem Baurecht und Projektmanagement
  • Projektmanagement
    zur sicheren Steuerung der Planungs- und Bauabläufe beim Bauen im Bestand, bei Nutzungsänderung oder Erhaltung
  • Baukonstruktion
    zur Erfassung der Zusammenhänge von Funktion und Konstruktion, Einschätzung vorhandener Konstruktionen, systematische Gestaltung von technischen FM–Systemen
  • technische Gebäudeausrüstung
    zum Verständnis der Wirkweise der installierten Anlagen
  • Gebäudeleittechnik
    zum Monitoring und der Automation technischer Anlagen
  • Betriebswirtschaftslehre im FM
    zur Erfassung der monetären Abhängigkeiten bei FM-Leistungen

Das 6. Semester bildet mit dem Praxisprojekt und der Bachelorarbeit den Abschluss des Studiums. Das während des Studiums erworbene praxisnahe Wissen, dessen Anwendung im Unternehmen und die erworbenen Fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten stehen hier im Focus.

Persönlichkeitsbildende und führungsfördernde Veranstaltungen zu Rhetorik, Verhandlungs- und Diskussionsführung, Mitarbeiterführung und Konfliktmanagement sowie Organisationsveranstaltungen zu Zeit- und Wissensmanagement werden sowohl als Module angeboten und auch in fachbezogenen Lehrveranstaltungen vermittelt.

Studienführer 2016/17

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Studienverlaufsplan

SemeSter 1
30 ECTS
Semester 2
30 ECTS
Semester 3
30 ECTS
Semester 4
31 ECTS
Semester 5
31 ECTS
Semester 6
28 ECTS
Grundlagen der BWL
5 ECTS
Wissenschaftliches Arbeiten
2 ECTS
Projektentwicklung
5 ECTS
Projektmanagement
5 ECTS
Immobilienmanagement
5 ECTS
Praxis-Projekt
10 ECTS
Mathematik
5 ECTS
Betriebswirtschaftslehre im FM
5 ECTS
Objektmanagement
5 ECTS
Nachhaltigkeit im interdisziplinären Projekt
5 ECTS
Vergabe - und Vertragswesen (Bau)
6 ECTS
Abschlussarbeit
12 ECTS
Materialkunde
5 ECTS
Wirtschaftsmathematik und Statistik
5 ECTS
Informatik
5 ECTS
Vertragsmanagement im FM
5 ECTS
Immobilienrecht
5 ECTS
Wahlpflichtmodul
6 ECTS
Baukonstruktion
5 ECTS
Mess-, Steuer- und Regeltechnik
(Grundlagen der Informatik) 5 ECTS

Baurecht
(öffentl./priv. Baurecht, Bau- und Umweltrecht)
5 ECTS

Rechnergestütztes FM
5 ECTS
Brandschutz
6 ECTS
Tragwerkslehre (Grundlagen)
5 ECTS
Einführung in das Recht
(Grundlagen)
3 ECTS
Technisches und infrastrukturelles FM
5 ECTS
Technische Gebäudeaus-rüstung Anlagentechnik
5 ECTS
Wahlpflichtmodul
5 ECTS
Physikalische Grundlagen Gebäudetechnik
5 ECTS
Bau- und Gebäudedokumentation
5 ECTS
Gesundheit und Hygiene
5 ECTS
Wahlpflichtmodul
5 ECTS
Wahlpflichtmodul
5 ECTS

Bauphysik (Wärme-, Feuchte-, Schallschutz)
5 ECTS

Prüfungsordnungen, Stundenplan

Ihre BERUFLICHE PERSPEKTIVEN

Aus der Gegenüberstellung der Absolventenzahlen der nächsten Jahre und dem Bedarf ergibt sich ein Angebot von drei bis vier Stellen je Studierenden. Unternehmen und Organisationen aus folgenden Bereichen haben einen langfristigen Bedarf:

  • Gewerbe: Immobilienabteilungen bei Banken und Versicherungen, Büro, Handel, Gebäudeleasing
  • Immobilienfonds: technische Verwaltung
  • Industrie: Bahnhofs- und Flughafenbetreiber, Ver- und Entsorgungsunternehmen, Verkehrsbetriebe
  • Kirchen: Baudezernate, Sozialeinrichtungen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
  • Öffentliche Hand: Kommunale Gebäudewirtschaft, Eigenbetriebe, Bauhöfe
  • Wohnungswirtschaft: Bauträger, Technische Abteilungen
  • Projektentwickler
  • Projektsteuerungsbüros
  • Ingenieur- und Architekturbüros
  • Consulting (Betreiberkonzepte, Energiemanagement)
  • Bauunternehmer 
  • Anbieter der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA)
  • Gebäudeservice Unternehmen
  • Immobilienverwaltungsgesellschaften
  • Facility Services Unternehmen
  • Anbieter von Private-Public-Partnership (PPP)  

Netzwerken über die Hochschule hinaus

Studium und Familie

Die Hochschule Mainz garantiert allen Studierenden Kinderbetreuungsplätze für Kinder ab einem Alter von sechs Monaten. Weitere Auskünfte zum Tagesmütternetz oder zur Kindertagesstätte auf dem Campus (Kita Campulino) erhalten Sie unter: Studium/Im Studium/Studieren mit Kind

Die Hochschule Mainz ist mit dem Grundzertifikat „Familiengerechte Hochschule“ ausgezeichnet.

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Frauen in Ingenieurberufen

Der Anteil der Frauen unter den Studierenden in der Fachrichtung Bauingenieurwesen steigt, er liegt derzeit bei 25 Prozent. Wir freuen uns, wenn sich dieser Anteil weiter erhöht.

Auslands­semester/Partner­hoch­schulen

Die Fachrichtung Bauingenieurwesen unterhält Kontakte zu Partnerhochschulen weltweit.

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Warum in Mainz studieren?

Die Stadt Mainz am Rhein ist stark durch die Studierenden der Hochschule Mainz und der Johannes-Gutenberg Universität geprägt.

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AStA, StuPa, Fachschaft Bau

Die drei wichtigsten Vertretungen der Studierenden an der Hochschule.

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Kontakt

Katharina Blum
Assistentin
Tel. +49 6131 628-1346
katharina.blum (at) hs-mainz.de
Christina Geib
Geschäftszimmer
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christina.geib (at) hs-mainz.de